Die Klopfmassage, die das MG 48 ausübt, hat ihren Namen wirklich verdient. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls die Benutzer des Massagegeräts des Ulmer Herstellers Beurer. Der große Massagekopf bearbeitet die Muskelpartien mit einer starken Tiefenwirkung, die sogar von einigen Nutzern als zu heftig empfunden wird. Trotzdem sprechen nahezu alle eine Kaufempfehlung für das Gerät aus.
Handmassagegeräte werden in äußerst preiswerten Versionen bei Discountern oder in Elektromärkten angeboten. Die Massagewirkung und damit der beabsichtigte Effekt, nämlich eine Lockerung von Verspannungen, bleibt bei ihnen aber meistens aus, da der Massagekopf einfach zu schwach ist. Dieses Problem tritt beim Beurer mit Sicherheit nicht auf, wie den zahlreichen Kundenmeinungen zu entnehmen ist. Ganz im Gegenteil sogar. Einigen wenigen Anwendern sind die Klopfbewegungen des Gerätes sogar zu stark. Auf der anderen Seite ist daher der Nutzen des Beurer-Gerätes kaum zu leugnen. Der Massagestab entfaltet eine gute Tiefenwirkung und versteht sich deshalb drauf, Verspannungen effektiv zu lösen. Die Geschwindigkeit des Massagekopfes kann dabei reguliert werden, doch Vorsicht: Auf die Stärke der Klopfbewegungen habe dies keinen Einfluss. Vor allem in der Nähe von Knochen, also etwa der Wirbelsäule, sei daher Fingerspitzengefühl bei der Handhabung angesagt.
Und genau hier liegt die Schwäche des Beurer. Denn der Stärke der Klopfbewegungen korrespondiert auf der anderen Seite ein hohes Gewicht des Gerätes. Es wiegt fast ein Kilogramm, wobei das Gewicht „kopflastig“ verteilt ist. Eine Rückenmassage erfordert daher doch einiges an Kraft und Geschicklichkeit, die Anwendung kann auf Dauer ziemlich anstrengend werden. Am besten dürfte es daher sein, sich zumindest die Rückenpartie von einer Partnerin oder einem Partner massieren zulassen, denn auch in diesem Fall kann dem Beurer nämlich die wohltuende Wirkung nicht abgesprochen werden – lediglich die Handhabung ist suboptimal.
Das Schönste jedoch folgt zum Schluss: Das Massagegerät von Beurer ist derzeit schon für rund 30 Euro (Amazon) zu haben. Der Preisunterschied zu den Low-Budget-Modellen ist also sehr gering, weswegen sich der Kauf eines Billiggeräts auch unter dieser Perspektive im Grunde genommen überhaupt nicht lohnt.
01.12.2011






















