Für die Personenwaage GS380 entfällt nach der Anschaffung Zeit ihres Lebens der Nachkauf von Batterien. Stattdessen wird das vom Ulmer Hersteller Beurer neu in sein Programm aufgenommene Gerät mittels Solarzellen, die links und rechts des digitalen Displays angebracht sind, mit Energie versorgt. Die sehr schlichte, rein zur Erfassung des Körpergewichts dienende Waage fällt größer aus als ihre beiden hausinternen Konkurrentinnen GS41 und GS50 und startet demnächst für rund 30 EUR in den Verkauf.
Noch in einem weiteren Punkt unterscheidet sich der Neuzugang von den beiden erwähnten Personenwaagen. Ihre Tragkraft ist nämlich um 30 Kilogramm höher, die obere Belastungsgrenze beläuft sich auf 180 Kilogramm. Da auch die Trittfläche mit 35 mal 30 Zentimetern größer ist, eignet sie sich demnach besonders für Personen, die ein paar Kilogramm mehr auf die Waage bringen. Die größere Trittfläche sorgt außerdem für ein Plus an Standsicherheit, sofern jedenfalls die Füße an der Unterseite der Waage vernünftig platziert sind – es kann nämlich schon vorkommen, dass speziell größere Waagen beim betreten ins Wanken kommen, da genau dies nicht der Fall ist. Die Solarzellen wiederum versorgen die Personenwaage selbst bei Dämmerlicht noch mit Strom, wobei es ihnen gleichgültig ist, ob es sich um Tages- oder Kunstlicht handelt. Sobald die aus Sicherheitsglas bestehende Trittfläche mit den Füßen berührt wird, schaltet sich die Waage automatisch ein („Quickstart“), und praktischerweise nach dem Wiegen auch wieder von selbst aus.
Mehr an Funktionen bietet die neue Personenwaage von Beurer nicht, sie dient also lediglich dazu, das Gewicht ab und an zu kontrollieren. Speicherplatz beziehungsweise anlegbare Profile finden sich nicht, das jeweilige Gewicht muss man sich demnach selbst merken. Das Design schließlich ist – wie auch der Funktionsumfang – recht schlicht gehalten, die Waage macht daher insgesamt betrachtet einen recht unauffälligen Eindruck, ein besonderer Hingucker ist sie nicht gerade, will sie aber wahrscheinlich auch nicht sein. In Kürze startet die Waage für rund 30 EUR in den Verkauf, sie kommt damit etwa so teuer wie die Beurer GS 41 Solar, die aktuell für 29 EUR (Amazon) zu haben ist und ist außer mit ihren Solarzellen noch durch eine weitere umweltfreundliche Komponente auszeichnet: Bei ihrer Herstellung verwendet der Hersteller nämlich, wie übrigens auch bei der Beurer GS50 (50 EUR, Amazon), bis zu 50 Prozent recycelte Materialien. Allerdings sind nicht allen Kunden mit der Waage zufrieden. Wie häufig in diesem Segment, scheinen die Messergebnisse nicht immer 100 Prozent korrekt zu sein, was wiederum an Bodenunebenheiten liegen könnte. Trotz ihrer 100-Gramm-Einteilung, eignen sich beide Wagen hauptsächlich für Kunden, denen es beim Wiegen nicht aufs Gramm ankommt, und die daher mit leichten Schwankungen leben können. Im Rahmen eines Diätplans sollten man daher lieber zu einem fortschrittlicher ausgestatteten Modell greifen.
23.04.2012






















