BenQ wird demnächst in Japan mit dem VW2220H einen Monitor ausliefern, der einen außergewöhnlich hohen nativen, also „echten“ Kontrast von 5.000:1 bieten wird. Möglich macht dies das verbaute VA-Panel, das zudem eine hohe Blickwinkelstabilität garantiert. Darüber hinaus hat der Hersteller an der Reaktionsgeschwindigkeit des Panels gefeilt.
Seit nunmehr fast zwei Jahren und vor allem als erster Hersteller überhaupt bereichert BenQ den breiten Markt mit Monitoren, in die ein VA-Panel eingebaut ist. Die Flüssigkristalltechnologie war bis dahin lediglich für viel Geld in hochwertigen Profi-Monitoren zu haben, während die BenQ-Modelle im Vergleich dazu wie Schnäppchen wirken.
Die Reaktion auf diesen Vorstoß war so positiv, dass nicht nur andere Hersteller ebenfalls mit hochwertigen Panels (VA, IPS) in die Fußstapfen von BenQ getreten sind, das Unternehmens selbst hat seither die Produktpalette kontinuierlich ausgebaut. Der neueste Familienzugang soll dabei mit einem noch höheren nativen Kontrast von 5.000:1 glänzen, bei den Vorgängern lag er noch bei 3.000:1 – und dieser Wert wurde bereits von der Fachpresse lobend aufgenommen. Darüber hinaus wird der Bildschirm seinen Vorgängern vermutlich auch in der – ebenfalls in Tests positiv beurteilten – homogen Ausleuchtung, der guten Graudarstellung sowie in puncto Blickwinkelstabilität nacheifern und daher unterm Strich eine hohe Bildqualität liefern.
Bemängelt wurde hingegen bei den Vorgängern vereinzelt die (paneltypische) langsame Reaktionszeit, was BenQ vermutlich dazu veranlasst hat, dem Neuzugang etwas auf die Sprünge zu helfen. Die vom Hersteller angekündigten 6 Millisekunden beim Grau-zu-Grau-Wechsel jedenfalls lassen hoffen, dass der Neue etwas flotter schalten und daher bei bewegten Bildern eine bessere Performance bieten wird. Die verbaute LED-Hintergrundbeleuchtung wiederum drückt den Strombedarf des Panels auf einen Wert knapp über 30 Watt – normalerweise gehören VA-Panels zu den energiehungrigen Bildschirmen.
Alles in allem macht der neue Bildschirm neugierig auf die ersten Tests, denn die bisher in den Handel gebrachten VA-Monitore von BenQ wie etwa der VW2420H oder der EW2430 konnten durchaus überzeugen – und zwar in Sachen Leistung wie auch beim Preis: Der BenQ VW2420H kostet nur 190 Euro (Amazon), der BenQ EW2430 etwa 240 Euro (Amazon). In Japan wiederum soll der Neue (umgerechnet) unter 200 Euro liegen – unrealistisch für hiesige Verhältnisse, es zeigt aber an, dass Benq erfreulicherweise nicht an der Preisschraube gedreht hat.
23.06.2011




























