BenQ bietet seinen neuen LED-Monitor V920 auch in einer Version mit einem verspiegelten Display an. Erkenntlich ist diese Nuance an dem Zusatz „P“ im Produktnamen. Der V920P wird seinem zukünftigen Besitzer also gleich von zwei Seiten her eine Spiegelung bietet. Zum einen nämlich trumpft das Gehäuse des Bildschirms mit einer der aktuell so beliebten Hochglanzlackierungen (Pianolack) auf, und zum anderen kann man sich bei starker Sonneneinstrahlung im Display sein Haar richten.
Wobei natürlich doch zumindest die Hoffnung besteht, dass sich die Reflexionen des V920P in Grenzen halten werden. Fragwürdig ist die Entscheidung von BenQ, ein sogenanntes Glare-Display einzubauen – also eine zusätzliche Glasbeschichtung – trotzdem allemal. Negative Erfahrungen aus dem Notebook-Bereich, in dem diese Display-Variante leider immer noch viel zu häufig eingesetzt wird, sollten eigentlich genug Gegenargumente an die Hand geben, um diesen Lapsus zu vermeiden. Denn eigentlich könnte sogar erwartet werden, dass allein schon die LED-Hintergrundbeleuchtung dem V920P prächtige Farben genug beschert.
Im Übrigen ist der V920P absolut identisch mit seinem matten Bruder V920. Herausragendes Alleinstellungsmerkmal ist die extrem kleine Gehäusetiefe von 14 Millimetern, die dem Monitor das schmückende Beiwort „weltdünnster Monitor“ beschert – zumindest für eine gewisse Zeit. BenQ rührt außerdem für den V920P mit niedrigen Energiekosten kräftig die Werbetrommel, wobei dies ebenfalls ein Fallstrick sein kann. Aktuelle Tests belegen immer häufiger, dass die LED-Hintergrundbeleuchtung beileibe nicht den Stromspareffekt bietet, der von den Herstellern annonciert wird.
Der V920P wird zusammen mit seinem Bruder demnächst in Taiwan in den Verkauf gehen und ein paar Monate später zu einem noch unbekannten Preis hierzulande angeboten.
10.02.2010
























