Bis auf Weiteres darf sich der soeben neu in das Produktportfolio von BenQ aufgenommene V920 mit der Auszeichnung „Dünnster Monitor der Welt“ schmücken. Das Gerät ist nur 14 Millimeter dick, und alle, die den Grund dafür nun in einer LED-Hintergrundbeleuchtung vermuten, liegen natürlich bombenrichtig. Denn wie die meisten renommierten TFT-Hersteller. So setzt auch BenQ 2010 auf LEDs als zugkräftiges Argument für seine neue Monitor-Kollektion.
Die LEDs verhelfen dem V920 aber auch zu einer sehr guten Energiebilanz, da der Stromverbrauch – so jedenfalls BenQ – bis zu 40 Prozent unter dem eines vergleichbaren 19-Zöllers liegen soll. In Tests bewahrheiten sich solche Aussagen zwar selten, und vor allem die LEDs lassen manchmal noch trotz der Versprechen der Hersteller Wünsche offen.
Mehr Wunschdenken als sinnvolle Realität ist auch das von BenQ mit 10.000.000:1 bezifferte dynamische Kontrastverhältnis des V920. Wichtiger ist der statische Kontrast, der bei 1.000:1 liegt und damit in der Norm, die man als Verbraucher heutzutage von einem ordentlichen Monitor erwarten sollte – und darf.
Überhaupt sind auch die restlichen Spezifikationen (Helligkeit, Reaktionsgeschwindigkeit) des V920 allesamt darauf abgestellt, den V920 zu einem ordentlichen Multimedia- und Spielemonitor zu machen, der sich natürlich auch im Büro problemlos einsetzen lässt. Das Breitbild des mit 1.366 x 768 Pixeln auflösenden Bildschirms stellt die Inhalte videofreundlich im Format 16:9 dar, und eine digitale, HDCP-fähige DVI-Schnittstelle ist auch vorhanden. Das Design schließlich konnte sogar schon eine Auszeichnung einfahren, und zwar den renommieren iF product design award.
Der Verkauf des V920 startet demnächst in Taiwan zu einem noch unbekannten Preis. Etwa in der Mitte des Jahres dürfte er dann bei uns ebenfalls lieferbar sein.
09.02.2010
























