Auch im 22-Zoll-Segment wartet BenQ im Frühjahr/Sommer 2010 mit einer ganzen Reihe von genügsamen, dürren und stylishen Monitoren auf. Eine der interessantesten Modellversionen ist dabei der V2220H. Der nach Maßgabe seiner technischen Spezifikationen für den Allroundeinsatz im Multimedia-Sektor getrimmte Bildschirm bietet eine Vollausstattung der drei Standardanschlüsse VGA, DVI und HDMI. So ziemlich jeder Zuspieler aus dem Multimediabereich kann somit an den Monitor ohne große Umwege über Adapter angeschlossen werden – inklusive Blu-ray-Player und Spielekonsolen.
Aber auch das Design des Monitors zielt auf eine stylishe Multimedia-Umgebung, zum Beispiel im Wohnzimmer, ab. Dabei dominiert an der Gehäusefront eine Klavierlackoptik, während die im Innern verbaute LED-Hintergrundbeleuchtung ihren vermutlich größten Vorteil ausspielt und die Gehäusetiefe auf 15 Millimeter schrumpfen lässt – worüber sich die Konkurrenz, allen voran Asus, ein bisschen ärgern wird, liegt zum Beispiel der ebenfalls brandneue MS238H doch knapp einen Millimeter darüber.
Die LEDs sollen ferner für den aberwitzigen und nicht so ganz ernst zu nehmenden dynamischen Kontrast von 10.000.000:1 sowie für die Sparsamkeit des Monitors in Sachen Energie verantwortlich sein. BenQ spricht davon, dass sich mit dem V2220H um bis zu 28,6 Prozent (Normalbetrieb) beziehungsweise 52 Prozent (Eco-Modus) im Vergleich zu einem Kaltkathodenröhren-Gerät einsparen lassen.
Verkaufsstart für den V2220H ist der Februar/März 2010, leider im fernen Taiwan. Aber lange wird es sicherlich nicht dauern, bis er auch hierzulande zu haben sein wird. Wer so lange nicht warten will, kann sich den bereits lieferbaren V2210 beziehungsweise den V2200 anschauen, die sich allerdings im Design deutlich vom V2220H unterscheiden.
09.02.2010
























