Mit einem Schmuckstück für den 19-Zoll-Markt rundet BenQ seine an Herbst 2010 lieferbare GL-Serie ab. Das Gehäuse GL930 variiert nicht nur glänzende und matte Flächen, die dem Bildschirm eine edle Anmutung verleihen sollen. Zusätzlich dazu ist das Gehäuse teilweise mit einem kleinen Bläschenmuster aufgehübscht und der Monitor wölbt sich auf der Rückseite aus – als hätte ihm BenQ gezielt runde, weiche Formen mit den entsprechenden Assoziationen verleihen wollen.
Speziell die Ausbuchtung auf der Rückseite ist jedoch im Grunde genommen relativ unverständlich. Denn auch im GL930 sind, wie in der kompletten GL-Serie, anstelle von Kaltkathodenröhren LEDs als Hintergrundbeleuchtung verbaut, und LED-Monitore zeichnen sich eigentlich durch eine extreme schmale Gehäusetiefe aus. In gewisser Hinsicht stellt der GL930 damit aber auch das Gegenstück zum BL902M beziehungsweise BL902TM dar, die für den Office-Einsatz konzipiert sind und daher in einem schlichten, klassisch eckigen Gehäuse steckt.
Die LEDs wiederum sollen dafür sorgen, dass der GL930 sehr sparsam mit Strom umgeht, wobei die Differenz zu einem Bildschirm mit Kaltkathodenröhren aufgrund der Displaygröße nicht besonders hoch ausfällt. Laut Datenblatt benötigt der GL930 nur maximal 18 Watt, ein Wert, der zwar sehr gut, aber auch nicht unbedingt außergewöhnlich für einen 19-Zöller ist.
Inwieweit wiederum die LEDs des GL930 auch die mit der Technologie verbundenen Vorzüge in Sachen Bildqualität bieten werden, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Tests haben gezeigt, dass die LEDs im Vergleich zu einem CCFL-Bildschirm nicht unbedingt zu satteren Farben und einer merklich besseren Schwarz-Darstellung führen.
Konzipiert ist der GL930 als Allrounder für den heimischen Schreibtisch, der sich sowohl auf Office-Anwendungen als auch, aufgrund der Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, in begrenztem Umfang für Multimedianwendungen versteht. Ausgestattet ist er dafür mit einem analogen und einem digitalen Eingang.
Der GL930 geht demnächst in den Verkauf, den Preis für den Monitor hat BenQ noch nicht bekannt gegeben. Er wird sich aber vermutlich in etwa auf der Höhe des BL902M bewegen, der bei Amazon für etwas mehr als 150 Euro zu haben ist, und damit auch deutlich unter dem BL902TM liegen, der wegen seiner ergonomischen Fähigkeiten ebenfalls bei Amazon auf rund 180 Euro kommt.
02.11.2010























