Die Zeiten, in denen LED-Monitore deutlich mehr kosten als ihre älteren Kollegen mit Kaltkathodenröhren (CCFL), scheinen endgültig vorbei zu sein. Denn nicht anders lässt es sich sonst erklären, dass BenQ den GL2240 derzeit für sage und schreibe 120 Euro anbietet. Günstiger ist auch ein CCFL-Gerät nicht zu bekommen. Die neue Ausleuchtungstechnik hat aber noch einen weiteren Vorteil für den Geldbeutel: Sie ist extrem sparsam im Umgang mit Energie.
Ab Werk zieht der BenQ knapp über 17 Watt aus der Steckdose – ein Wert, der bis vor zwei Jahren noch 19-Zöllern vorbehalten war. Reduziert man, was durchaus statthaft und sogar angebracht ist, die Helligkeit des Bildschirms, lassen sich sogar Werte um 11 Watt erzielen, wie ein User berichtet – angesichts einer Bildschirmgröße von 22 Zoll ist dies phänomenal.
Doch der BenQ ist nicht nur sparsam, sondern auch ein tüchtiger Monitor für Office- und Internetanwendungen sowie für den Multimediaeinsatz. Ausgestattet mit der auch im 22-Zoll-Segment üblich gewordenen Full-HD-Auflösung (1.920 x 1080 Pixel) im 16:9-Seitenformat und einer schnellen Reaktionszeit, ist er wie geschaffen dafür, Bewegtbilder wiederzugeben, gleichgültig, ob sie von einer Film-DVD oder von einem PC-Spiel stammen. Das Glück wäre perfekt, wenn der Monitor auch noch eine HDMI-Buchse besäße. Doch zumindest über einen Adapter für ein paar Euro lassen sich auch Konsolen wie die PS3 beziehungsweise die Xbox 360 oder ein Blu-ray-Player anschließen. Die DVI-Schnittstelle wiederum ist, wie mittlerweile ebenfalls Standard, HDCP-fähig, das heißt, gibt kopiergeschütze Inhalte wieder.
Über die Bildqualität des Monitors äußern sich die Käufer des Gerätes bisher nur positiv, und auch wenn es sich dabei nicht um ausgefuchste Tests von Fachmagazinen handelt, geben diese Äußerungen zumindest subjektive Einschätzungen von Alltagsnutzern wieder und sind dementsprechend ebenfalls aussagekräftig. Über die Gehäuseform kann und darf man streiten – aber ohne Klavierlack und ein bisschen Aufhübschung (die beim BenQ sich auf das Rückenteil beschränkt) ist momentan kaum ein Monitor aus dem Consumer-Bereich zu haben – zuallerletzt für wenig Geld.
Über Amazon kann der BenQ, der aufgrund der Erfahrung des Herstellers technisch in Ordnung sein dürfte, in der Version ohne Lautsprecher für 120 Euro bestellt werden. Wer 25 Euro drauflegt, bekommt ein Exemplar mit Lautsprechern, die allerdings kaum der Rede wert sind – die Mehrinvestition kann man sich also getrost sparen.
08.02.2011





























