Einschätzung unserer Autoren
BenQ G610HDPL
Noch sparsamerer 16-Zöller mit LED-Hintergrundbeleuchtung
Mit dem G610HDPL hat BenQ einen Stromsparmonitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung angekündigt, der noch sparsamer sein soll als sein ebenfalls neu ins 2010er Portfolio von BenQ aufgenommene G610HDAL. Während nämlich die HDAL-Version des G610 im Eco-Modus schon sehr niedrige 8,2 Watt verbraucht, schafft es die HDPL-Version auf 5,3 Watt.Im Vergleich zu Geräten mit Kaltkathodenröhren resultiert daraus laut Hersteller eine Reduktion um satte 73,6 Prozent beim HDPL (HDAL: 62,7 Prozent). Die maximale Energieaufnahme des Gerätes gibt BenQ übrigens mit 12 Watt an (HDAL: 15,5 Watt).
Die – für den Verbraucher – noch günstigere Energiebilanz des G610HDPL rührt daher, dass BenQ die maximale Helligkeit des Gerätes auf 220 cd/m² heruntergeschraubt hat. Wieder zum Vergleich: Der HDAL leuchtet mit maximal 250 cd/m². Die Helligkeitsreduktion wird bei der alltäglichen Nutzung jedoch kaum negativ auffallen, außer vielleicht, man arbeitet mit dem Gerät bevorzugt in sehr dunklen Umgebungen. Darüber hinaus ist auch der native Kontrast des G610HDPL etwas niedriger ausgefallen. Er liegt bei 500:1 (HDAL: 600:1).
Ansonsten sind beide Monitore technisch vollkommen identisch, weswegen für den G610HDPL das zum G610HDAL bereits Gesagte ebenfalls zutrifft. Und auch für den HDPL stehen weder Preis noch Erscheinungsdatum fest, Letzteres dürfte allerdings nicht sehr weit in der Zukunft liegen.