Einschätzung unserer Autoren
Becker Traffic Assist Z200
"Bestes Becker-Navigationssystem aller Zeiten"
Besonders gefallen hat den Testern darüber hinaus noch unter anderem
- die sehr präzise Routenberechnung, wobei vor allem die genauen Voraussagen der wahrscheinlichen Ankunftszeit imponierte, sowie
- die Funktionsweise der InstantFixx-II-Technologie, wodurch das Navigationssystem immer und vor allem sehr schnell über den aktuellen Standort des Fahrzeugs im Bilde war.
Doch perfekt ist auch das „beste Becker Navi“ noch nicht. Im Test sind einige Schwächen aufgefallen, die nicht unter den Tisch fallen sollten:
- Die Geschwindigkeit des Bildschirmaufbaus war stellenweise recht langsam, Becker hat die allbekannte Schwäche seiner bisherigen Navigationssysteme auch beim Traffic Assist Z200 demnach nicht vollständig ausmerzen können
- Im Vergleich zur Konkurrenz hinkt das Navi in der Geschwindigkeit etwas hinter der Konkurrenz her
- Ärgerlich ist nach wie vor der fehlende „Zurück“-Button im Menü; an seiner Stelle muss man immer noch den Ein-/Aus-Schalter betätigen - eine Inkonsequenz in der Menüführung, da ansonsten sämtliche Eingaben über den Touchscreen erfolgen.
Nach der Aufrechnung der positiven und negativen Seiten jedoch hinterließ das Becker Traffic Assist Z200, wie gesagt, einen „sehr guten“ Gesamteindruck, das außer der guten Navigationsfunktion mit einem umfangreichen Kartenmaterial auch eine Menge an Multimediafeatures vorzuweisen hat.
Becker Traffic Assist Z200
Ausgesprochen positives Echo bei den Usern
Zu den Stärken des Becker Traffic Assist Z200 sollen auch die gute Zielführung sowie die Kartendarstellung gehören. Außerdem sorgt die GPS-Instant-Fix-II-Technologie für problemlose Tunneldurchfahrten, ohne dass das Navi die Orientierung verliert. Rechnet man dann noch hinzu, dass das Becker Z200 mit dem Stauwarndienst TMC, Fahrspurassistent und Reality View recht komfortabel ausgestattet ist, werden die positiven Meinungen der User immer verständlicher.
Einziges Manko, das mir bisher untergekommen ist: Nicht immer erfolgt die Routenberechnung in einem wünschenswert flotten Tempo. Dem Verkaufserfolg des Becker Traffic Assist Z200 scheint dies jedoch keinen großen Abbruch zu tun. Bei amazon hat das Navi soeben sogar die 300-Euro-Grenze geknackt.
Becker Traffic Assist Z200
Teilbarer Bildschirm als Blickfang
Becker hat für Juni eine neues Navi mit teilbarer Bildschirmanzeige angekündigt. Damit wird, wie es scheint, auch der Splitscreen bei Navis mit einer Display-Größe von 4,3 Zoll immer mehr zur Norm. Das Z200 ist außerdem mit der SiRF InstantFixII-Technologie ausgestattet.Auf der einen Seite die Übersichtskarte, auf der gegenüberliegenden graphische Symbole, die zum Beispiel die erforderliche Richtungsänderung zusätzlich anzeigen: Ein teilbarer Bildschirm ist in der Tat ein willkommenes Zusatzfeature bei einem Navigationssystem, da er für den Fahrer die Orientierung noch übersichtlicher gestaltet. Becker hat aber auch bei der Positionsbestimmung nachgerüstet. Die SiRF-InstantFixII-Technologie ist ebenfalls an Bord, so dass „blinde“ Flecken, etwa kurz nach der Ausfahrt aus einem Parkhaus, der Vergangenheit angehören dürften. Bluetooth, Reality-View und 3D-Karten runden das Ausstattungspaket des Navis gelungen ab.
Der Trend ist klar: Die Hersteller packen in ihre Navigationssysteme nach und nach die Entwicklungen der Konkurrenz mit hinein. Bahnbrechend Neues wird dabei derzeit nicht zu Tage gefördert, aber warum auch? Stattdessen wird der Standard für ein hochwertiges Navi immer höher geschraubt. Den Kunden wirds freuen, vergrößert sich für ihn doch die Auswahl. Und der Verkaufserfolg wird sich über den Preis regeln, der beim Z200 übrigens auf 349 Euro angesetzt ist.

