Renoir und Van Gogh anstelle von Urlaubsbildern, Schnappschüssen, Familien-Porträts oder Tierbildern: Der Digital Living Frame von Bandai liefert Ihnen die Highlights der Kunstgeschichte frei Haus. Eingerahmt von einem museumswürdigen Echtholz-Rahmen, präsentiert der digitale Bilderrahmen auf einem sehr üppigen 15 Zoll Display auf Wunsch eine Filmshow, die aus jeweils 30 der berühmtesten Gemälde von (wahlweise) Auguste Renoir oder Vincent van Gogh besteht. Umrahmt wird sie von einem Audio-Kommentar, wie man ihn von den Audio–Guides in Museen her kennt, sowie einem gedruckten Führer. Die zur Betrachtung des Films notwendige Software ist auf einer SD-Karte enthalten.
Die Bilder werden mit einer Auflösung von maximal 1.024 x 768 Pixeln dargestellt und sollen so hochauflösend/realistisch sein, dass selbst Unebenheiten und Risse der Originale erkennbar sind. Konventionelle Fotos holt sich der schwergewichtige digitale Bilderrahmen (2,3 Kilogramm) wie gewohnt von den gängigen Speicherkarten (SD, SDHC, MMC, Compact Flash) oder vom USB-Stick.
Renoir und Van Gogh sind nur der Anfang. Unter dem Label „Digital Living Gallery“ plant Bandai die Veröffentlichung weiterer Filme über prominente Maler der Kunstgeschichte (in Planung: Monet, Millet). In Zeiten kulturkritischer Pisa-Erhebungen am laufenden Meter kommt die kunstgeschichtliche Bildungsoffensive von Bandai scheinbar zur rechten Zeit. Der häusliche Museumsersatz wird zum Preis von 580 Dollar (Bilderrahmen) vertrieben, die Filme kosten je 55 Dollar. Für Japaner rentiert sich dies, wie Bandai extra betont. Sparen sie sich doch den teuren Flug zu den französischen Museen.
04.02.2009





















