B&W Bowers & Wilkins PM1 Test

(Lautsprecher)
PM 1

sehr gut (1,2) 9 Tests 02/2012

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Produktdaten:
  • Typ: 2.0-Lautsprecher-Set
  • Art: Stereo-System
  • Verstärkung: Passiv
  • Bauweise: Bassreflex
  • Abmessungen: 190 x 295 x 330 mm
  • Gewicht: 9,3 kg … mehr Infos

AUDIO
Heft 3/2012
Einzeltest
Klangurteil: 85 Punkte

Preis/Leistung: „gut“

„Lautere Boxen gibt es schon – günstigere mit Sicherheit auch. Doch bei leisen Pegeln steckt die PM1 alle in die Tasche. Für ihre kompakte Bauform tönt der Bass extrem druckvoll, und zur selben Zeit bildet sie Details feinzeichnend ab. Das hörte sich teilweise so überzeugend an, dass selbst meine Studiomonitore einpacken konnten. ...“

image hifi
Heft 1/2012 (Januar/Februar)
Einzeltest
ohne Endnote

„... Einfach sagenhaft, welche Menge an Details die ausnehmend noble Prestige Monitor 1 - und insbesondere ihr ausgefuchster Hochtöner - zu Gehör bringt. Wie die kleine, feine B&W ohne jede Spur künstlicher Hektik von Impuls zu Impuls jagt, also im wünschenswertesten Sinne quicklebendig klingt, beeindruckt mich allerdings am meisten. ...“

HiFi Test
Heft 1/2012 (Januar/Februar)
66 Produkte im Test
1,1; Referenzklasse

Preis/Leistung: „hervorragend“, „Highlight“

„Selten hat es einen kompakten Lautsprecher mit solch klanglich ‚erwachsenen‘ Referenz-Qualitäten gegeben wie den PM 1 von B&W. Seine Verarbeitungsqualität und sein edles Design stehen den musikalischen Fähigkeiten in nichts nach.“

Stereo
Heft 12/2011
Einzeltest
Klang-Niveau: 90%

Preis/Leistung: „exzellent“ (4 von 5 Sternen)

„Edel gestalteter und exzellent verarbeiteter Kompaktlautsprecher in Zwei-Wege-Technik mit Bassreflexsystem, der durch Klarheit, schnelle Impulswiedergabe und präzisen Zugriff glänzt. Hervorragende Tiefenstaffelung, im Bass eher schlank.“

stereoplay
Heft 9/2011
Einzeltest
„gut - sehr gut“ (73 von 100 Punkten)

Preis/Leistung: „überragend“, „Highlight“

„Traumhaft verarbeiteter Klein-Monitor mit erstaunlich vollem Klangbild und herausragend guter Feinauflösung sowie überragender Räumlichkeit. Harmoniert dank hoher Impedanz auch gut mit Röhren-Amps. Nicht sehr pegelfest.“

Fono Forum
Heft 1/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„... Optisch und verarbeitungstechnisch hat uns die kleine Edelbox überzeugt ... Für HiFi-Fans, die sich schon immer mal einen edlen Lautsprecher zulegen wollten, der sich nahtlos in das gediegene Ambiente eines kleineren Wohnzimmers einfügt, ist die PM 1 genau das Richtige. Und mit 2.500 Euro für das Paar auch nicht unerschwinglich.“

HiFi Test
Heft 6/2011
Einzeltest
1,1; Referenzklasse

Preis/Leistung: „hervorragend“, „Highlight“

Info: Dieses Produkt wurde von HiFi Test in Ausgabe 1/2012 (Januar/Februar) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

avguide.ch
9/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Filigrane Leichtigkeit, gepaart mit einer absolut unaufdringlichen, dennoch fein auflösenden Gangart, macht die PM1 zum veritablen klang­lichen Kleinod bei sämtlichen Musikstilen. Dass sie darüber hinaus den Hörraum zum Konzertsaal oder Tonstudio hin öffnet, dürfte sie für ­designbewusste Musikliebhaber fast unwiderstehlich machen.“

HomeElectronics
Heft 9/2011
Einzeltest
„hervorragend“

„Filigrane Leichtigkeit, gepaart mit einer absolut unaufdringlichen, dennoch fein auflösenden Gangart, macht die PM1 zum veritablen klanglichen Kleinod bei sämtlichen Musikstilen. Dass sie darüber hinaus den Hörraum zum Konzertsaal oder Tonstudio hin öffnet, dürfte sie für designbewusste Musikliebhaber fast unwiderstehlich machen.“

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Einschätzung unserer Autoren

B&W Bowers & Wilkins PM1
Erste Resonanz bei 40 Kilohertz

Im Laufe der Jahre konnte das Unternehmen B&W die erste Resonanz der Aluminiumkalotte, also die Frequenz, bei der die Kalotte anfängt, das Signal zu verzerren, von 20 auf 30 Kilohertz erhöhen. Im PM1 hat man ebenfalls eine Aluminiumkalotte verbaut, die zusätzlich mit einem Ring aus Kohlenstofffasern verstärkt wurde, was die erste Resonanz weiter anhebt.

Dank einer ersten Resonanzfrequenz von nunmehr 40 Kilohertz – vom Hersteller auch als Aufbrech- oder Break-Up-Frequenz bezeichnet – ist die Bewegung der 25 Millimeter-Kalotte im hörbaren Bereich unter 20 Kilohertz kohärenter, was die Klangqualität weiter verbessert. Entscheidend für den Klang ist außerdem der Abstrahlwinkel, der mit zunehmender Frequenz nicht enger werden darf. Hier setzt das Unternehmen auf eine neuartige Sicke, die auch in der Serie 800 Diamond ihren Dienst tut. Bei der gerundeten Form des oberen Gehäuseteils hat man sich ebenfalls an der Serie 800 Diamond orientiert. Die gerundete Form führt den Schall um das Gehäuse herum und soll ein stabiles, dreidimensionales Klangbild erzeugen. Zudem kann sich der Schall besser verteilen, denn den Hochtöner hat B&W oben auf dem Gehäuse platziert. Die „Tweeter-on-top-Technologie“ verhindert, dass die Schallwellen auf scharfe Gehäusekanten treffen und von dort erneut abgestrahlt werden, was den Klang verzerren würde. Für den Mittel-Tieftonbereich ist ein 130 Millimeter- Treiber zuständig, der mit einer Membran aus Kevlar bestückt wurde. Etwaigen Resonanzen wirkt ein „pilzförmiger“ Phase-Plug aus polymerem Schaumstoff entgegen. Auch die Nautilus-Röhre, eine konisch zulaufende und mit einer optimierten Öffnung („Flowport“) bestückte Resonanzröhre, sorgt dafür, das überflüssige Schallenergie absorbiert wird. Das Gehäuse selbst ist dank Matrix-Konstruktion sehr steif, was die Schwingungen der Treiber kompensieren soll. Laut Datenblatt empfiehlt sich die 9,3 Kilogramm schwere 2-Wege-Box, der man eine Impedanz von acht Ohm bescheinigt, für den Einsatz an einem Verstärker mit einer Ausgangsleistung zwischen 30 und 100 Watt.

Die neuen Technologien, darunter der mit Kohlenstofffasern verstärkte Aluminiumhochtöner, haben natürlich ihren Preis: Ein einzelner Lautsprecher schlägt mit 1250 Euro zu Buche, für den optionalen Standfuß FS-PM1 werden 250 Euro fällig. Was die audiophile Kundschaft tatsächlich erwarten darf, werden die ersten Testberichte zeigen.