Der DVB-T-Stick Avermedia AVerTV 3D USB wird mit einer Software angeboten, die das laufende Fernsehprogramm und aufgenommene Sendungen in 3D-Bilder umwandeln kann. Damit der Start in die dritte Dimension tatsächlich glückt, braucht man außerdem eine 3D-fähige Grafikkarte, einen passenden Bildschirm sowie ein Nvidia 3D Vision Kit.
Das Nvidia 3D Vision Kit schlägt bei amazon zur Zeit mit 134 Euro zu Buche, für einen 3D Vision-kompatiblen Bildschirm muss man etwa 350 Euro einplanen und eine 3D-fähige Grafikkarte – zum Beispiel die Nvidia GeForce GT 240 – belastet das Konto mit knapp 80 Euro. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, soll man das laufende Fernsehprogramm beziehungsweise aufgenommene Sendungen problemlos in Raumbilder überführen können. Neben der MPEG-2- wird auch die MPEG-4-Kompression unterstützt, der AVerTV 3D USB ist somit HDTV-fähig. Allerdings werden hierzulande noch keine hochauflösenden Sender via DVB-T übertragen. Wer das HD-Programm mit einer normalen Zimmer- oder Dachantenne auf den Monitor bringen will, muss schon im französischen Grenzgebiet wohnen, denn in Frankreich wird HDTV schon via DVB-T ausgestrahlt. Im Prinzip kann der Stick von Avermedia auch 3D-TV empfangen, wobei derzeit noch unklar ist, wann solche Sender in Deutschland terrestrisch verbreitet werden. Ansonsten zeigt sich der AVerTV 3D USB eher solide: Man kann Sendungen aufnehmen (auch aus dem Standby), der Stick unterstützt die Funktion zum zeitversetzten Fernsehen (Timeshift), bietet einen elektronischen Programmführer und wird mit einer empfangsstarken Zweipolantenne ausgeliefert. Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Fernbedienung samt Batterien.
Wer vom 3D-Effekt nicht genug bekommt, hat im Avermedia AVerTV 3D USB einen möglichen Spielpartner gefunden. Wie gut und realistisch die Raumbilder der „2 in 1“-Lösung tatsächlich sind, werden die ersten Test- und Erfahrungsberichte zeigen. Bei amazon bekommt man den Stick für knapp 50 Euro.
09.12.2010






















