Der Asus VW202SR hat im Januar 2009 einen wahrlich rasanten Preissturz hingelegt. Kostete der 20-Zöller zum Jahresbeginn noch um die 150 Euro, so liegt der aktuelle Preis bei amazon gerade einmal noch bei 114 Euro, auf Notebooks-billiger.de sogar bei nur 109 Euro. Durch die unterschiedlichen Lieferkosten egalisiert sich die Differenz jedoch beinahe wieder. Dem allgemeinen Trend auf dem TFT-Markt folgend, bewegen sich demnach, wie es scheint, speziell die einfachen, für den alltäglichen Einsatz im Büro oder auf dem heimischen Schreibtisch gedachten Monitore im 20-Zoll-Bereich stramm auf die 100-Euro-Marke zu - wie bereits die 19-Zöller vor ihnen.
Warum sollte man auch mehr bezahlen? Der Asus VW202SR hat eigentlich alles, was ein Monitor für den eben genannten Einsatzzweck von Hause aus mitbringen sollte – inklusive ein bisschen mehr Luxus bei der Arbeitsfläche als die bisher in diesem Bereich dominanten 19-Zöller, und nicht zuviel an Fläche, so dass man Gefahr läuft, am Schreibtisch eine zusätzliche Holzplatte anzuschrauben. Technisch müssen Schreibtischgeräte ebenfalls nicht bis zum Überdrussfluss mit Leistung vollgestopft sein. Der Asus bietet eine maximale Helligkeit von 300 cd/m² (zum Arbeiten reichen 100 bis 150), die Auflösung liegt maximal bei 1.680 x 1.050 Pixeln, dazu noch angenehmer Weise im Breitbild-Format für Videos (via VGA) falls am Monitor nicht nur das Arbeiten im Vordergrund steht. Und der Kontrast von 3.000:1 sowie die 5 Millisekunden Reaktionszeit lassen Office-Anwendungen auf jeden Fall und Videos mehr als aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls flimmer- und schlierenfrei laufen.
Deswegen noch einmal die Frage: Warum mehr bezahlen?
03.02.2009























