Kostenbewusste Kunden im privaten sowie aus dem SoHo-Bereich (Small Office/Home Office) sind die Zielgruppe des VS228H. Der 22-Zöller ist Teil der von Asus neu ins Leben gerufenen VS-Serie, die eine vernünftige Ausstattung gepaart mit einer soliden technischen Leistung sowie niedrigen Anschaffungskosten bieten soll.
Konzipiert ist der Asus-Monitor als Allrounder, der sowohl bei den üblichen Office- und Internetanwendungen als auch für Multimedia-Inhalte ohne Bedenken eingesetzt werden kann. Im Gegensatz zu vielen Low-Budget-Modellen, die aus Kostengründen auf eine HDMI-Schnittstelle verzichten, besitzt er deshalb diese für den umstandslosen Anschluss von Full-HD-Zuspielern wie Spielekonsolen oder Blu-ray-Playern wichtige Schnittstelle. Ferner hat der Hersteller angekündigt, dass der Bildschirm in Sachen Reaktionsgeschwindigkeit sowohl für bewegte Bilder als auch für PC-Spiele bestens geeignet sei. Ergonomische Fähigkeiten wie etwa eine Höhenverstellbarkeit wiederum sind der Preisgestaltung zum Opfer gefallen, um einen Büromonitor avant la lettre handelt es sich bei dem Gerät demnach nicht.
Ausgeleuchtet wird der 22-Zöller von einer LED-Hintergrundbeleuchtung, die sich im Consumer-Bereich immer mehr als Standard durchsetzt. LED-Bildschirme punkten gegenüber den älteren Modellen mit Kaltkathodenröhren (CCFL) mit einem deutlich niedrigeren Stromverbrauch und werden außerdem umweltfreundlicher produziert – so wird etwa auf den Einsatz von Quecksilber verzichtet. In Sachen Bildqualität wiederum stechen sie mitunter die CCFL-Konkurrenten aus, insbesondere durch eine kontrastreichere Wiedergabe von Schwarz und Weiß, eine Garantie dafür sind die LEDs allerdings nicht. Asus stattet den Monitor außerdem mit diversen Technologie aus, die eine möglichst konstante, realistisch anmutende Farbwiedergabe sowie gute Kontraste sicherstellen sollen.
Über die Optik des 22-Zöllers entscheidet wie immer der persönliche Geschmack, Asus betont aber eigens, großen Wert auf das Design gelegt zu haben. Insbesondere der metallene Standfuß soll den Kunden ins Auge fallen, das Gehäuse wiederum ist wie gewohnt mit einem Klavierlacküberzug aufgehübscht und verlangt entsprechend nach Pflege. Der eigentliche Glanzpunkt des Bildschirms, der zusammengefasst einen recht soliden Eindruck macht, sind jedoch die von Asus veranschlagten rund 130 Euro. Auf der Straße wird sich der Monitor über kurz oder lang daher bei rund 110 bis 120 Euro einpendeln und damit zu den attraktivsten Angeboten auf dem Markt gehören – gleichauf mit dem BenQ GL2240 (115 Euro, Amazon, ohne HDMI) oder dem Acer S222HQLAbid (117 Euro, Amazon) beziehungsweise dem AOC e2241Vwa (120 Euro, Amazon), um nur drei vergleichbare Produkte zu nennen.
04.05.2011
























