Unter den Ende 2010 neu ins Portfolio des Herstellers aufgenommenen LED-Bildschirmen zeichnet sich der VE274H durch seinen Eignung für sämtliche Arten von Multimedia-Inhalten aus. Darüber hinaus hat Asus das Display in eine schickes Gehäuse eingepackt, damit der Bildschirm auf dem Schreibtisch auch visuell eine gute Figur macht. Dank der Talfahrt der Preise für TFTs ist der 24-Zoll-Monitor derzeit außerdem für Endkunden recht attraktiv.
Sechs Monitore hat Asus Ende 2010 neu lanciert und zwei davon mit einer Reaktionsgeschwindigkeit von 2 Millisekunden ausgezeichnet – ein deutliches Zeichen dafür, dass der Hersteller den 24-Zöller für geeignet hält, jegliche Form von Multimediainhalten verzögerunsfrei und ohne Artefakte wiederzugeben. Zwar hat der Bildschirm diese Fähigkeiten noch nicht in einem ausführlichen Praxistest auch tatsächlich unter Beweis stellen müssen beziehungsweise gestellt. Im Netz sind allerdings einige Kundenstimmen zu finden, die den Monitor sowohl mit Video-Signalen als auch mit PC-Spielen gefüttert haben und im Großen und Ganzen sehr angetan von der Bildschirmdarstellung sind – ohne dass natürlich genaue Messwerte mitgeliefert werden.
Unter rein technischen Gesichtspunkten betrachtet handelt es sich beim Asus um einen Monitor, der die derzeit gängigen Standardwerte bietet, mit Ausnahme der Helligkeit vielleicht: Mit 300 cd/m² fällt sie etwas höher aus als von den meisten Mitbewerbern her gewohnt. In der Praxis spielt dies allerdings nur dann eine Rolle, wenn der Bildschirm häufiger in extrem hellen Umgebungen eingesetzt wird. In der Regel jedoch dimmen erfahrungsgemäß die meisten User die ab Werk voreingestellten Helligkeitswerte. Letzteres dürfte sich dann auch im Stromverbrauch bemerkbar machen. Voll ausgeleuchtet, zieht der LED-Monitor laut Asus rund 35 Watt aus der Steckdose, reel jedoch werden es etliche Watt weniger sein.
In puncto Design wiederum schert der Asus ebenfalls nicht aus dem Mainstream aus, das heißt, der Bildschirm ist dank der LEDs als Hintergrundbeleuchtung wie gewohnt schlank, hat einen dünnen Standfuß und eine schmale Gehäuseumrandung und vermittelt damit insgesamt einen recht filigranen Eindruck. Wer mit den glänzenden Piano-Lackbauteilen zurecht kommt, wird den Bildschirm sicherlich schön finden – und sich zudem darüber freuen, dass der video- und spieletaugliche Bildschirm derzeit schon für 177 Euro (Amazon) zu haben ist – wohlgemerkt, für das Geld gibt es einen 24-Zoll-Monitor, der als Allrounder eingesetzt werden kann.
26.07.2011






























