Einschätzung unserer Autoren
Asus U36SD-RX236V
Spiegelndes Panel
Permanent wechselnde Lichtverhältnisse – zum Beispiel während einer Zugfahrt – werden dadurch zu einem echten Problem. Ein klarer Nachteil, schließlich sollten sich Subnotebooks in erster Linie durch ein hohes Maß an Mobilität auszeichnen. Die Auflösung des 13,3 Zoll messenden Panel ist mit 1.366 x 768 Bildpunkten ebenfalls Durchschnitt. Immerhin gibt es an Schnittstellen alle modernen Optionen, von HDMI über einen Kartenleser bis hin zu USB 3.0 für schnelle Datentransfers. Ins Netz geht es per WLAN, Bluetooth hingegen wird nicht unterstützt.
Praktisch ist dafür das verbaute, 160 GByte fassende SSD, bietet es Anwendern doch – verglichen mit einer normalen SATA-Festplatte – zwei handfeste Vorteile. Zum einen werden gespeicherte Daten besser geschützt, schließlich sind SSDs aufgrund der fehlenden mechanischen Bauteile deutlich resistenter gegenüber Erschütterungen. Und zum anderen benötigt ein SSD weniger Strom, der Akku sollte also durchaus einige Zeit durchhalten. Asus selbst nennt einen Wert von zehn Stunden, von den Fachmagazinen wurde diese Einschätzung allerdings noch nicht überprüft.
Ansonsten bietet die Hardware mit dem Intel Core i7-2620M einen erstklassigen Zweikern-Prozessor, der seinen bereits recht hohen Basistakt von 2,7 GHz im Turbo Boost auf bis zu 3,4 GHz hochjagen kann und im Grunde alle denkbaren Anwendungen flott und schnörkellos verarbeitet. Unterstützt wird die CPU hierbei von satten acht GByte RAM, außerdem gehört mit der Nvidia GeForce GT 520M eine Einsteigergrafik zum Paket, die für Spiele zwar kaum geeignet ist, für HD-Videos und ähnlich simple Multimedia-Tools jedoch völlig ausreicht.
Beim Asus U36SD-RX263 überzeugt die starke Hardware und das flotte SSD, dafür muss man im Gegenzug mit dem spiegelnden Panel und der fehlenden Bluetooth-Unterstützung leben. Amazon listet das Subnotebook derzeit für 1.200 Euro.
Asus U36SD-RX146V
Mobilität dank SSD
Gerade im Business-Bereich sollte sich die 160 GByte große SSD als ziemlich sinnvoll erweisen, schließlich ist die Konstruktion aufgrund der fehlenden mechanischen Bauteile kaum anfällig für Beschädigungen durch Erschütterungen. Auch die schnellen Zugriffszeiten, der praktisch geräuschlose Betrieb und der geringe Stromverbrauch des SSD-Speichers sind prädestiniert, wenn man das Notebook bevorzugt unterwegs nutzen möchte. Für die nötigen PS sorgt ein starker Intel Core i7-2620M, der im Turbo Boost mit bis zu 3,4 GHz rechnet und dessen zwei Kerne bei Bedarf vier Aufgaben gleichzeitig bewältigen (HyperThreading). Der Arbeitsspeicher bietet vier GByte RAM, zur Not kann auf acht GByte nachgerüstet werden. Abgerundet wird die Hardware schließlich von der dedizierten Einsteiger-Grafikkarte Nvidia GeForce GT 520M.
Ärgerlich ist das spiegelnde Display (13,3 Zoll), gerade für ein mobiles Subnotebook. Ungünstige Lichtverhältnisse – zum Beispiel im Zug oder am Flughafen – können dadurch zum echten Problem werden. Bei den Schnittstellen gibt es eine HDMI-Buchse, über die man bei Bedarf die mäßige Auflösung (1.366 x 768 Pixel) umgehen kann, sowie VGA, Kartenleser sowie drei USB-Ports. Praktisch: Einer der USB-Anschlüsse unterstützt den 3.0-Standard für schnelle Datentransfers. Seinen Platz im Netzwerk findet das 1.700 Gramm leichte und 19 Millimeter flache Notebook via integriertem WLAN, die drahtlose Kommunikation mit kompatiblen Peripheriegeräten läuft über Bluetooth. Abgerundet wird das Paket von einem Akku, der bis zu zehn Stunden durchhalten soll.
Hardware und Anschlussleiste des Asus U36SD-RX146V lesen sich gut, das spiegelnde Panel ist allerdings ein echtes Ärgernis. Wer damit leben kann, findet das Notebook ab September 2011 im deutschen Fachhandel. Der Einstiegspreis soll bei 1.300 Euro liegen.
![Hardwareluxx [printed]](/imgs/z_imgs/299.png)



