Einschätzung unserer Autoren
Asus P1LED
Bis zu 200 Zoll mit 200 ANSI-Lumen
Steht der mit einem DLP-Chip bestückte Projektor einen Meter von der Leinwand entfernt, dann erzeugt er Bilder mit 40 Zoll in der Diagonale. Das Projektionsverhältnis von 1.16:1 ist fix, denn auf ein Zoom-Objektiv hat der Hersteller verzichtet. Nativ löst das Gerät mit 1280 x 800 Pixeln auf, interpoliert kommt es sogar mit 1080p-Material zurecht. Beim Kontrastverhältnis nennt Asus einen Wert von 1600:1. In Sachen Bedienkomfort darf man sich auf eine automatische Trapezkorrektur von +/- 40 Grad freuen, demnach lässt sich der Mini-Beamer auch an der Decke oder direkt auf dem Boden platzieren. Die gewünschten Einstellungen werden in einem „benutzerfreundlichen“ On-Screen-Menü vorgenommen. Für externe Zuspieler stehen die üblichen Schnittstellen bereit, darunter ein Composite-Video-Eingang und eine VGA-Buchse für die Verbindung zum Computer beziehungsweise Notebook. Pluspunkte gibt es für den USB-Anschluss und den SD-Kartenleser, denn über diese Schnittstellen kann man Bilder, Videos und Dokumente ohne sperriges Quellgerät an die Wand werfen. Der mit einem Lautsprecher bestückte Projektor soll nicht zuletzt beim Stromverbrauch überzeugen, schließlich sind LEDs nicht nur klein und im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln besonders langlebig (bis zu 30.000 Stunden), sondern obendrein sehr effizient. So fallen im Durchschnittsbetrieb nur 50 Watt Leistung an.
Mit der Lichtleistung eines gewöhnlichen DLP- oder LCD-Projektors sind die Werte des P1 LED nicht zu vergleichen. Dafür ist das Modell besonders kompakt, stromsparend und langlebig. Wann und zu welchem Preis der Neuzugang, zu dem es bis dato keine Testberichte gibt, in den Handel kommt, lässt Asus offen.
