Einschätzung unserer Autoren
Asus O!Play MiniPlus
Ethernet & integriertes WLAN
Per LAN (Gigabit) oder WLAN (802.11n) streamt man Multimedia-Dateien von DLNA-fähigen Geräten im Heimnetz, wobei die Box laut Datenblatt mit einer ganzen Palette an Formaten zurechtkommen soll. Neben Videos, die als MPEG1, MPEG2, MPEG4, RM, RMVB, VC-1 oder H.246 vorliegen (inklusive MOV, AVI, WMV, MKV, TS, DAT, VOB, ISO) kann man JPEG-, BMP-, PNG-, GIF- und TIFF-Fotos sowie Musikdateien im MP3-, WAV-, AAC-, Ogg Vorbis-, AIFF- und FLAC-Format abspielen. Dolby Digital- und Dolby Digital Plus-Signale werden ebenfalls unterstützt, während man Dolby TrueHD-Singale immerhin durchschleifen kann. Darüber hinaus verarbeitet das Gerät Untertitel (SRT, SUB, SMI, SSA, TXT). Alternativ lassen sich die Multimedia-Dateien von einer externen USB- beziehungsweise eSATA-Festplatte (FAT16, FAT32, NTFS, HFS, HFS+, EXT3) oder über den Kartenleser für SD, MS, XD und MMC wiedergeben. Mit einem aktiven Breitbandanschluss bringt man per LAN oder WLAN außerdem YouTube-Videos, Podcasts, Radiosender, Fotos von Picasa, Wetterdienste, RSS-Nachrichten, Video-on-Demand-Inhalte von Acetrax und nach einer Firmware-Aktualisierung, die Asus im Oktober veröffentlichen will, auch Facebook und Dailymotion auf Fernseher und Heimkinoanlage. In Sachen Konnektivität darf man sich auf einen Composite-Video-Ausgang samt passendem Audio-Ausgang, auf einen HDMI-Ausgang und auf einen optischen Digitalausgang freuen. Im Betrieb soll die 15,1 Zentimeter breite, knapp drei Zentimeter hohe und 10,6 Zentimeter tiefe Box zehn Watt Leistung aufnehmen.
Wer im Wohnzimmer auf Heimnetz und Internet zugreifen will, dürfte mit dem Asus O!Play Mini glücklich werden, wenngleich ein Browser zum freien Surfen im World Wide Web außen vor bleibt. Bei den Fachmagazinen stand die Box noch nicht auf dem Prüfstand. Das Gerät kommt Mitte September für 99 Euro in den Handel.
