Knapp 750 EUR muss man bei Amazon derzeit für das Asus N53JF-SX108V auf den Tisch legen. Das ist viel Geld, möglicherweise zu viel. Denn vor allem die verbaute Hardware ist enttäuschend. So setzt der Hersteller zum Beispiel auf einen etwas verstaubten Intel-Prozessor.
Konkret handelt es sich um einen Core i5-460M. Sicher, der im Turbo Boost mit bis zu 2,8 GHz taktende Zweikern-Prozessor hat seine Qualitäten. So können Anwender Office-Tools bearbeiten, im Internet surfen oder Musikdateien umwandeln. Anspruchsvollere Jobs hingegen benötigen mitunter etwas Zeit, zum Beispiel die Bearbeitung von Videos. Als Grafik wiederum arbeitet eine Nvidia GeForce GT 425M. Sie wird über ein 128 Bit breites Interface mit separatem Speicher versorgt (1 GByte) und zählt in puncto Leistungsfähigkeit zur unteren Mittelklasse. Soll heißen: Aktuelle Spiele laufen selbst bei reduzierten Details nicht wirklich flüssig. Vier GByte RAM und eine 500 GByte große Festplatte runden die Hardware schließlich ab.
Das Panel bringt es auf eine Bilddiagonale von 15,6 Zoll, bietet eine schwache Auflösung (1.366 x 768 Pixel) und ist zudem mit einer spiegelnden Oberfläche ausgestattet. Ungünstige Lichtverhältnisse sind also problematisch. Nichts auszusetzen gibt es dafür an der Anschlussleiste. Hier finden sich ein Kartenleser, VGA, HDMI zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Panel, eine eSATA/USB-Kombo und drei USB-Ports. Von letzteren unterstützt dabei eine den 3.0-Standard, über den sich flotte Datentransfers realisieren lassen. Seinen Platz im Internet findet der 2,9 Kilogramm schwere 15-Zöller per WLAN, auf Bluetooth zur drahtlosen Kommunikation mit Maus, Headset und Co. muss man dagegen verzichten.
Unterm Strich ist das Asus N53JF-SX108V kein großer Wurf. Zwar verspricht die Hardware eine solide Performance, zu den genannten Konditionen gibt es jedoch genügend Notebooks mit schnellerer CPU. Wer Interesse hat, kann hier nach entsprechenden Alternativen suchen.
07.02.2012














