Einschätzung unserer Autoren
Asus EeeBox 1012 P
Nettop für Einsteiger
Im Rechenzentrum arbeitet ein Intel Atom D510-Prozessor, der mit 1,66 GHz rechnet und für ausreichend schnelle Arbeitsabläufe sorgt. Der Arbeitsspeicher ist mit zwei GByte etwas knapp ausgefallen, kann jedoch optional auf 4 GByte aufgerüstet werden. Platz zur Datensicherung bietet die 250 GByte große SATA-Festplatte. In Sachen Multimedia-Bearbeitung kommt ein Nvidia GT218-ION Grafikchip inklusive 512 MByte eigenem Speicher zum Einsatz. Für den Zeitvertreib im Internet (Youtube) und gewöhnliche Office-Anwendungen sollte das vollkommen ausreichen. Wer über den Mini-PC zusätzlich CDs oder DVDs abspielen möchte, muss allerdings ein externes Laufwerk besorgen.
In Sachen Schnittstellen hat der kleine Asus vier USB 2.0-Ports, einen Kartenleser sowie eine USB 3.0- und eine eSATA-Buchse für schnelle Datentransfers mit an Bord. Über den rückseitig verbauten HDMI-Eingang kann der PC außerdem mit einem hochauflösenden Flachbildschirm verbunden werden. Die Netzwerkverbindung erfolgt via WLAN. Montiert wird der 22,3 Zentimeter breite, 17,3 Zentimeter tiefe und nur 2,7 Zentimeter hohe Nettop auf einem Standfuß oder per mitgelieferter VESA-Halterung direkt hinter dem angeschlossenen Display. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind eine jeweils kabelgebundene Maus und eine Tastatur. Ein vorinstalliertes Windows 7 Home Premium in der 64 Bit-Version rundet das Paket schließlich positiv ab.
Der Asus EeeBox 1012P empfiehlt sich für den Einsatz als Zweit-PC. Das fehlende Laufwerk trübt den positiven Gesamteindruck, ist aber nicht weiter schlimm – schließlich ist der handliche Desktop-Ersatz vergleichsweise günstig. Bei Amazon werden zur Zeit knapp 390 Euro aufgerufen.