Einschätzung unserer Autoren
AS-Rock E350M1/USB3
Brazos-Plattform für den HTPC
Man kann das kleine Komplett-Mainboard bei amazon (rund 100,-) erwerben und erhält die Basis für das neue PC-System, das man entweder als NAS-Server einsetzen kann oder gar als Mini-PC und Desktop-Ersatz. Falls die integrierte Grafikeinheit Radeon HD 6130 mit einem Takt um 500 MHz nicht ausreicht, kann man den freien PCI-Express-Slot bestücken. Der nachgerüsteten Grafikkarte stehen dann nur vier Lanes zur Verfügung. An Anschlussmöglichkeiten mangelt es dem kleinen Mainboard nicht und wie der Name E350M1-USB3 schon andeutet, muss man auf USB 3.0-Ports nicht verzichten. Zwei Anschlüsse mit dem schnellsten USB-Protokoll und vier weiter mit 2.0-Spezifikation stehen dem Anwender zur Verfügung, um die Peripheriegeräte anzuschließen. Ein flotter eSATA3-Port kann ebenfalls für externe Festplatten genutzt werden. Für den Monitor kann man einen analogen VGA- oder einen der beiden digitalen HDMI- und DVI-Ports nutzen. Audio liegt analog in der 4.1-Version und auch optisch digital vor. Intern hat man vier Möglichkeiten, unterschiedliche Laufwerke an den SATA3-Pfosten mit 6 Gbps anzuschließen. Die E350 APU wird von einem 40 Millimeter großen Lüfter gekühlt. Überraschenderweise ist dieser mit nur 23 dB(A) sehr leise und wird nicht als störend empfunden. Bei den Speichermodulen zeigt das Asrock-Mainboard gewisse Vorteile durch die DDR3-1333-Unterstützung gegenüber den Konkurrenzmodellen.
Auch wenn ein Käufer hier eine sehr schlechte Bewertung abgegeben hat (das Board hatte einen Defekt und konnte nicht in Betrieb genommen werden), kann man dem Brazos-Board ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis bescheinigen.

