Im Jahr 2012 hat Apple sein komplettes MacBook-Lineup aktualisiert – und die meisten Testmagazine sind durchaus angetan. Beispielsweise attestiert die c´t (15/2012) sowohl den Air- als auch den Pro-Modellen ein durchweg flotteres Arbeitstempo.
MacBook Air
Im MacBook Air etwa sind diverse Ivy Bridge-CPUs verbaut (Core i5), die verglichen mit ihren Vorgängern deutlich mehr Power bieten. Das Ergebnis laut c´t: Performance-Gewinne von 25 Prozent, etwa im Cinebench 11 oder bei der Datenumwandlung via QuickTime. Darüber hinaus sollen auch die SSDs (bis 256 GByte) schneller sein, sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben. Abgerundet wiederum wird die Hardware von einem größeren Arbeitsspeicher (4 bis 8 GByte) und einer HD Graphics 4000, wobei Letztere sogar mit einigen Games zurechtkommen soll.Besseres Lüftermanagement
Zum Lüfter indes äußert sich das Testmagazin ebenfalls positiv. Auffällig sei zum Beispiel, dass die Drehzahl – anders wie bei vielen älteren Versionen – unter starker Belastung nicht abrupt, sondern behutsam ansteige. Zudem arbeiten im Normalbetrieb anscheinend alle Modelle weitgehend lautlos. Abgesehen davon bietet das Display (11,6 oder 13,3 Zoll) die gleiche Auflösung (1.366 x 768 resp. 1.440 x 900 Pixel), an Schnittstellen wiederum gibt es unter anderem Thunderbolt und USB 3.0. Bei der Bauhöhe (17 mm) und beim Gewicht (1,08 resp. 1,35 kg) wiederum hat sich kaum etwas getan.MacBook Pro
Das MacBook Pro wiederum verfügt ebenfalls über neue Ivy Bridge-CPUs – und auch hier ist das Ergebnis laut c´t ein wesentlich höheres Arbeitstempo. Etwas schade jedoch: Als Massenspeicher arbeitet trotz nach wie vor gesalzener Konditionen (bis 1.800 EUR) nur eine normale Festplatte. Immerhin verfügen dafür zumindest die Spitzenmodelle über eine dedizierte Nvidia-Grafik (GeForce GT 650M). Konsequenz: Auch einige aktuellere Games sollten in ordentlichen Detailstufen bzw. in passabler Auflösung flüssig laufen.Satte Farben, aber anfällig für Reflexionen
Unabhängig davon ist das Pro mit 13,3- oder 15,4 Zoll-Display erhältlich (1.280 x 800 bzw. 1.440 x 900 Pixel), allerdings äußert sich das Testmagazin hier durchaus etwas kritischer. Beispielsweise scheint die Oberfläche anfällig für Reflexionen zu sein, zudem bemängeln die Redakteure die Auflösung der 13 Zoll-Variante. Abgerundet wird das Paket schließlich auch hier von diversen Anschlussoptionen (u.a. Thunderbolt, Firewire, USB 3.0), die Bauhöhe wiederum liegt bei 24 Millimetern und das Gewicht bei 2,04 bzw. 2,54 Kilogramm.Fazit: Positiv an den MacBooks 2012 sind die bessere Performance und das ordentliche Lüftermanagement, mit Blick auf die noch einmal gestiegenen Konditionen (1.000 bis 1.800 EUR) gibt es allerdings durchaus einige Kritikpunkte. Schade ist etwa der Verzicht auf eine SSD in den Pro-Modellen oder das anscheinend recht stark spiegelnde Display.




