In immer kürzeren Intervallen pflegt Apple seine Modelle, um technische Vorherrschaft zu demonstrieren. Optisch muss vorläufig nichts an der Augenweide namens Air verändert werden – die Fan-Gemeinde würde es wohl übelnehmen. Für alle, die noch kein Air-Book in den Fingern hielten gilt die Empfehlung, es wenigstens ein Mal zu versuchen – Apple-Stores gibt es in vielen Städten.
Der intergriet Akku, der nicht einfach so ausgetauscht werden kann und eine hohe Lebensdauer besitzen soll, schafft mittlerweile auf sieben Stunden Surf-Betrieb ohne Aufladung – vier waren es noch beim ersten Modell. Eine Standby-Zeit von bis zu 30 Tagen kann sich auch sehen lassen. Genial ist der MagSafe Stromanschluss des Netzteils, der sich magnetisch an das Vollaluminium-Gehäuse anheftet – da ist kein einstecken mehr erforderlich. Auf beiden Seiten findet sich je ein USB-Port unter Verzicht auf die neue 3.0-Version bleibt der Hersteller bei der Unterstützung der alten 2.0-Variante. Wozu auch, wenn es Thunderbolt gibt? Intels neuer Schnittstelle in die Außenwelt ist nicht nur schneller als USB 3.0, sondern kann parallel zum gewöhnlichen Datenfluss einer Festplatte auch Full-HD Videodaten inklusive dem dazugehörigen Sound transportieren, ohne in der Performance einzuknicken. Im Inneren werkelt jetzt ein Intel Core i5 mit 1,7 GHz und 3 MB Cache, der aber gegen Aufpreis auch um einen Core i7 aufgewertet werden kann. Der integrierte Intel HD 3000 Grafikkern liefert ausreichende leistungen für den allgemeinen Multimedia-Bereich.
Die dazugehörigen 4 GByte Arbeitsspeicher im Verbund befinden sich onboard. Die native Auflösung des 13 Zoll großen Displays beträgt 1.440 x 900 Bildpunkte und liefert eine gestochen scharfe Desktop-Umgebung.
Über die gesamte Verarbeitungsqualität mit umweltfreundlichen Materialien und entsprechenden Recycelmöglichkeiten ist vorbildlich im sinne von Green-IT.
-
- Erschienen: 28.10.2011 | Ausgabe: 6/2011
- Details zum Test










