Apple iTunes App Store Test

(Download-Plattform für Handys)
Apple iTunes App Store

Gut (2,0) 5 Tests 09/2013
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Produktdaten:
  • Typ: Software-Download für Handys


connect
Heft 10/2013
15 Produkte im Test
ohne Endnote

Musik: 5 von 5 Sternen;
Filme: 4 von 5 Sternen;
Serien: 4 von 5 Sternen;
Bücher: 4 von 5 Sternen;
Hörbücher: 4 von 5 Sternen.

 
connect Freestyle
Heft 4/2012
Platz 1 von 3
Trendcheck: 8 von 10 Punkten

„Apples iTunes Store muss zunehmend Kritik einstecken: Streamen lassen sich bislang nur Filme, aber keine Musikstücke. Auch die Übertragung auf Abspielgeräte ohne Apfel macht Mühe. Dafür ist das Angebot an hochwertigen Games und amüsanten Apps für iPhone & Co. schier grenzenlos.“

 
SFT-Magazin
Heft 1/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Plus: Größte Auswahl aller App-Shops; Download am Mobilgerät oder PC/Mac via iTunes; Datensicherung und Synchronisierung mit iTunes; Apps laufen sehr stabil.
Minus: Keine Rückgabe von Apps; Keine Sortierung nach Bewertung; Nur ein Hersteller/Netzbetreiber; App-Größe für Download via Mobilfunknetz auf 10 MByte begrenzt.“

 
iPod & more
Heft 4/2008
Einzeltest
ohne Endnote

„... Apples App Store ist grundsätzlich eine feine Sache, der Nutzfaktor der angebotenen Applikationen variiert allerdings stark. ...“

 
MAC LIFE
Heft 9/2008
Einzeltest
ohne Endnote

„Der Erwerb von Software im App Store ist ähnlich einfach, wie das Kaufen von Musiktiteln. Suchen, Ansehen, Kaufen und Installieren sind kinderleicht. ...“

 
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Einschätzung unserer Autoren

iTunes App Store

Künftig weniger Sex, aber größere Downloads

Apple hat in den vergangenen Tagen offenbar überraschend entscheidende Richtlinien seines beliebten Software-Portals App Store verändert. So berichtet unter anderem iphoneblog.de, dass die Begrenzung für Datei-Downloads direkt auf das iPhone von bislang 10 Megabyte nun auf 20 Megabyte angehoben wurde. Dies betreffe sowohl iPhone-/iPod-Anwendungen als auch Musiktitel oder Podcasts aus dem mobilen iTunes Store. Damit dürfte die ärgerliche Meldung „Mit einem Wi-Fi-Netzwerk oder iTunes auf Ihrem Computer verbinden,...“ deutlich seltener auftauchen. Langfristig könnte auf diese Weise auch die Qualität vieler Apps steigen, da diese vielfach künstlich auf die 10-Megabyte-Grenze limitiert wurden, um die Verkaufszahlen zu fördern.

Während die Verdopplung der Download-Beschränkung wohl nur Fürsprecher finden sollte, sieht das mit einer anderen Richtlinienänderung schon anders aus. Denn wie in den Medien bekannt wurde, hat Apple in den vergangenen Tagen offenbar über 5.000 Apps wieder aus dem App Store gelöscht, die dem Konzern zu sexualisierend waren. Dabei gibt sich das Unternehmen prüder als eine amerikanische Vorabendserie: Neben Apps mit entblößten, weiblichen Oberkörpern flogen auch haufenweise Bikini-Bilder, japanische Bademoden und sogar Anleitungen zum Strip Poker aus dem App Store. Laut eines betroffenen Entwicklers sei künftig nichts erlaubt, was irgendwie sexuell animierend wirken könnte – also auch keine Badeanzüge oder Worte wie „Sex“ oder gar „Babes“.

Nun mag man über den Sinn oder Unsinn der Abertausenden von "Babe-Apps" nach Herzenlust streiten und sie vielleicht sogar als äußerst lästig empfinden, da sie in den Suchanfragen des App Store die sinnvollen Anwendungen vielfach verdrängen. Aber ist eine solche Zensur der richtige Umgang damit? Zum einen trifft sie vielfach völlig harmlose Apps, zum anderen sollte man Erwachsenen doch zutrauen können, selbst zu entscheiden, was sie konsumieren wollen. Die Rede ist hier ja schließlich nicht von Pornografie, sondern von harmlosen Bikini-Bildern...

iTunes App Store

App Store öffnet sich für Fremd-Browser

Wie MacRumors berichtet, öffnet sich Apples App Store nun doch für Fremd-Browser – und damit direkt konkurrierende Software. Was viele angesichts der sehr restriktiven Politik von Apple nicht mehr für möglich gehalten hätten, ist nun also doch noch möglich: Die freie Wahl des Nutzers zwischen verschiedenen Produkten.

Zunächst sollen vier Browser herunterladbar sein. Dies sind der kostenlose Browser „Edge“ und die kostenpflichtigen Browser „Incognito“, „WebMate: Tabbed Browser“ und „Shaking Web“. Vor allem die beiden erstgenannten könnten für die Nutzer von Interesse sein. Denn „Edge“ zeigt die Websites in kompletter Größe an – ohne Raumverlust durch Navigations- und Browserschaltflächen. „Incognito“ wiederum verspricht eine anonyme Browsernutzung, bei der keinerlei Spuren auf dem Handy verbleiben. WebMate dagegen bietet die Möglichkeit, sich alle Links auf einer Seite untereinander aufgereiht anzeigen zu lassen, um so schneller weiter navigieren zu können. Der „Shaking-Web“-Browser wiederum soll kleinere Handbewegungen kompensieren – was auch immer das genau bedeuten mag.

Jetzt ist nur noch die Frage, wann wir auch die großen Platzhirsche unter den mobilen Browsern im App Store finden: Firefox Mobile, Opera oder Opera Mini...

iTunes App Store

Auf Rekordjagd: Mehr als 10.000 Programme

Der App Store ist trotz so einiger Kritik an der grundlegenden Konzeption ein voller Erfolg. Ende November 2008 konnte der Online-Shop nun das 10.000 Programm im Angebot verkünden. Dies berichtet das Online-Magazin inside-handy.de. Damit hätte sich die Anzahl der Programme seit dem Start des Angebots vor rund fünf Monaten verzwanzigfacht. Einen Hauptgrund für den Erfolg auch beim Kunden sehen Experten in der Preispolitik des Online-Stores: Von der schier unüberblickbaren Masse an Anwendungen soll rund ein Viertel kostenlos herunterladbar sein und eine weitere Hälfte unter zwei US-Dollar kosten. Um den Durchblick zu erhöhen, stellt Apple seit Kurzem auf iPhone your Life die jeweils besten Anwendungen aus dem App Store vor.

Man kann sagen, was man will: Der App Store von Apple ist eine Erfolgsgeschichte, und seine Vorbildwirkung wie so oft bei Apple-Produkten nicht zu verleugnen. Es ist kein Zufall, das plötzlich auch alle anderen Hersteller ihre eigenen Online-Shops aufmachen. RIM hat das Application Center eingeführt, Google seinen Android Market und auch Microsoft soll an einer eigenen Plattform arbeiten.

iTunes App Store

Apple lehnt alternative Browser für das iPhone ab

Apple scheint jegliche eventuelle Konkurrenz für eigene Produkte auf dem iPhone ersticken zu wollen. Unlängst wurde bekannt, dass Apple offensichtlich den alternativen Browser Opera Mini als Download im App Store abgelehnt hat. Dies behauptet jedenfalls der CEO von Opera, Jon Stephenson. Man habe längst eine iPhone-Version des Opera Mini entwickelt, doch Apple verweigere die Freigabe der Applikation mit Verweis auf die dadurch entstehende Konkurrenz zum eigenen Safari-Browser.

Natürlich ist es letzten Endes Apples Entscheidung, was sie auf ihrem iPhone installiert sehen wollen – doch allzu sehr sollte man die Kunden nicht bevormunden, denn selbst Apple-Fans reagieren in den Internetforen mit Verärgerung über diese Entscheidung. Und auch das Argument, dass der Safari-Browser ja so gut sei, dass ein anderes Produkt völlig überflüssig sei, verfängt nicht. Denn dann könnte man ja guten Gewissens den Opera Mini zulassen, nicht wahr?

iTunes App Store

Über 100 Millionen Downloads in zwei Monaten

Apple hat voller Stolz den Download von über 100 Millionen Applikationen aus seinem App Store vermeldet, die dort seit dem 11. Juli 2008 vorgenommen worden seien. Damit wurde diese eindrucksvolle Summe in nur zwei Monaten erzielt. Das Portal bietet nach Auskunft der Anbieters derzeit über 3.000 Programme an, von denen fast 90 Prozent unter zehn Dollar kosten sollen. 600 Anwendungen seien sogar kostenlos verfügbar.

Der Erfolg des App Stores hat längst auch andere Anbieter inspiriert. Google möchte einen eigenen Android Market eröffnen und Microsoft plant offenbar einen „SkyMarket“ für sein nächstes Produkt Windows Mobile 7. Bereits nach dem ersten Monat waren laut Apple immerhin 60 Millionen Downloads getätigt worden.

iTunes App Store

Apples App Store entpuppt sich trotz Kritik als wahre Goldgrube

Logo AppleNach Angaben des Konzernchefs Steve Jobs setzt Apple mit dem Downloadportal App Store jeden Tag rund eine Million US-Dollar um – und damit fast 30 Millionen US-Dollar jeden Monat, obwohl es hinter den Kulissen so einige Kritik hagelt. Allein im ersten Monat nach Einführung des neuen iPhone 3G seien von den Nutzern fast 60 Millionen Programme heruntergeladen worden. Zwar sind die meisten dieser Software-Applikationen kostenlos, der Anteil an kostenpflichtigen Programme reicht aber ganz offensichtlich für ordentliche Umsätze aus.

Gerade deshalb haben die Entwickler der iPhone-Applikationen ihre Kritik am App Store verstärkt. So beklagen sich Entwicklergruppen darüber, dass Apple nach eigenem Gutdünken Programme zulasse oder ablehne und es trotzdem immer wieder technische Probleme mit Applikationen gebe, die zu früh freigegeben würden. Und auch viele Anwender sind Medienberichten zufolge unglücklich, da sie derzeit mit ständig neu erscheinenden Patches bombardiert würden.

Das scheint allerdings der Popularität der Plattform keines Abbruch zu leisten. Alleine der Spielehersteller Sega soll sein Spiel „Super Monkeyball“ nach eigenen Angaben innerhalb von 20 Tagen mehr als 300.000 Mal verkauft haben – zu einem Stückpreis von 9,99 Dollar. Das dürfte nebenbei auch der Beweis dafür sein, dass gut umgesetzte Spiele auf Handys definitiv Zukunft haben und der Trend in Richtung Handy-Konsole voranschreiten dürfte...