Einschätzung unserer Autoren
Der Neue wird am Kabel bedient
Der neue iPod Shuffle von Apple wird nicht mehr direkt am Gerät, sondern über Bedienelemente am Kopfhörerkabel gesteuert. Dadurch konnte man den Player im Vergleich zum Vorgänger enorm schrumpfen.
Das Gerät misst in der Höhe 45,2 Millimeter, in der Breite 17,5 Millimeter und in der Tiefe – inklusive Trageclip – lediglich 7,8 Millimeter. Beim Gewicht spricht der Hersteller von 10,7 Gramm. Bedient wird der Mini-Player im eloxierten Aluminium-Gehäuse über ein schlichtes Element, das in das Kabel des rechten Ohrhörers eingelassen wurde (siehe Abb. rechts). Hier kann man die Lautstärke regulieren, mit einem einfachen Klick auf die Mitteltaste zwischen Start und Pause wählen, mit einem Doppelklick zum nächsten Titel und mit einem Dreifachklick zum vorherigen Titel springen. Außerdem hat man über die Mitteltaste Zugriff auf eine Funktion, die sich „VoiceOver“ nennt: Hält man die Taste gedrückt, dann klärt eine Stimme über Namen und Interpreten des gespielten Musikstücks auf. Mit diesem Feature kann man außerdem zwischen verschiedenen Wiedergabelisten wählen, deren Namen VoiceOver auf Wunsch ebenfalls vorliest: Sobald man die gewünschte Liste erreicht hat, bestätigt man seine Auswahl mit einem Druck auf die Mitteltaste. Verändert hat sich zu guter Letzt auch die Speicherkapazität: Der neue iPod Shuffle bietet Platz für vier Gigabyte an MP3-, AAC-, Apple Lossless-, WAV-, AIFF- und Audible-Dateien. Der Akku lädt sich binnen drei Stunden vollständig auf und soll bis zu zehn Stunden lang durchhalten.
Der neue iPod shuffle ist ungefähr so groß wie ein kleines BiC-Feuerzeug und bietet trotzdem doppelt so viel Speicherkapazität wie die vorangegangenen Modelle. Möglich wird das dank raffiniert ausgelagertem Bedienelement. Und hier scheint dann auch der einzige Kritikpunkt zu liegen: Ab sofort ist der Shuffle-Liebhaber auf einen Kopfhörer aus dem Hause Apple angewiesen.














