Einschätzung unserer Autoren
Apple iPhone 3G (16 GB)
Gerüchte um Firmware 3.0 und iPhone 4G
Denn das iPhone 4G soll den Gerüchten zufolge Ende 2009 auf den Markt kommen und nicht nur über eine 5-Megapixel-Kamera und bis zu 128 Gigabyte an internem Speicher verfügen sondern auch multiple Prozessabläufe und damit echtes Multitasking erlauben. Auch über eine zweite Kamera für Videotelefonate wird spekuliert. Die auf der diesjährigen MacWorld 2009 vermissten Innovationen könnten also im Herbst quasi nachgereicht werden...
Apple iPhone 3G
Firmware 2.2: StreetView und Podcasts verfügbar
Doch all das dürfte vor allem Randgruppen interessieren – die sicherlich beste Neuerung bleibt die abschaltbare Rechtschreibkorrektur. Generationen an iPhone-Besitzern sind daran verzweifelt, dass die Software ihnen beständig die unsinnigsten Worte vorschlagen wollte. Ein glattes „Durchtippen“ war gar nicht möglich, da das iPhone beständig Vorschläge dazwischen warf, die man dann aus Versehen auswählte. Nein, die abschaltbare Autokorrektur dürfte für viele Schnelltipper ein echter Segen sein. Und das ist dann auch den immerhin 240 Megabyte großen Download wert.
Nutzer von gehackten iPhones sollten dagegen noch warten. Jailbreak ist derzeit noch nicht für die Firmware-Version 2.2 verfügbar. Aber erfahrungsgemäß dürfte es nicht mehr lange dauern, bis das der Fall ist. Und worauf freuen Sie sich am meisten am Update?
Apple iPhone 3G (16 GB)
Neues Angebot mit freier Provider-Wahl
Bei T-Mobile kostet das iPhone 3G vertragsfrei – aber nicht Netlock-frei! – immerhin noch 569 Euro. Dafür erhält der Kunde die 8-Gigabyte-Variante inklusive einer Prepaid-Karte mit dem Tarif Xtra nonstop und 100 Euro Gesprächsguthaben. Und die 16-GB-Version ist bei T-Mobile nicht einmal mit Prepaid-Karte erhältlich. Für die völlige Freiheit von T-Mobile zahlen Interessierte im Online-Shop von iPhoneOhneVertrag.com also 130 Euro Aufpreis (230 Euro, wenn man das Gesprächsguthaben mit berücksichtigen will). Das klingt zunächst nach sehr viel, doch gänzlich ohne Providerbindung ist das iPhone derzeit auch in den Nachbarländern nicht viel günstiger.
Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Blick auf den Online-Marktplatz Amazon. Hier können Interessierte das Apple-Smartphone in der 8-Gigabyte-Variante ebenfalls für rund 700 Euro erhalten. Die Version mit 16 Gigabyte Speicherplatz kostet dagegen knapp 800 Euro. Zumindest das „große“ iPhone 3G ist bei iPhoneOhneVertrag.com also einen Blick wert – wenn man denn soviel Geld für ein Smartphone ausgeben möchte.
Apple iPhone 3G
Firmware 2.2 bringt abschaltbare Auto-Korrektur
Doch insbesondere die Abschaltung der Auto-Korrektur wird viele iPhone-Nutzer sehr freuen. War doch im Internet zuletzt sogar eine Petition im Umlauf, die genau dies von Apple gefordert hat. Damit dürften Texteingaben wesentlich flüssiger vonstatten gehen und nervige, völlig unnütze Korrekturvorschläge der Vergangenheit angehören. Ein echter Grund also, sich auf das neue Firmware-Upgrade fürs iPhone 3G zu freuen.
Apple iPhone 3G
T-Mobile verändert Einstiegstarif Complete S
Die anderen Vertragsbedingungen sind dagegen gleich geblieben. Für monatlich 29 Euro erhält der Kunde 50 Gesprächsminuten in alle deutschen Telefonnetze, jede weitere Gesprächsminute kostet 29 Cent. Frei-SMS sind in Complete S nicht enthalten, ebensowenig die kostenlose Nutzung der T-Mobile-Hotspots. Die Preise für das iPhone 3G sind ebenfalls unverändert geblieben. Für das iPhone 3G (8 GB) zahlt man 169,95 Euro, für das iPhone 3G (16 GB) 249,95 Euro.
Die Veränderungen im Tarif Complete S sind auf ein gespaltenes Echo gestoßen. Denn grundsätzlich stellen sie eine Verbesserung der bisherigen Konditionen dar. Nominell wurde das Datentransfervolumen verdoppelt. Gleichwohl galt bislang seit dem ersten Verkaufstag eine Sonderaktion zur Einführung des Gerätes, bei der satte 500 Megabyte zugestanden wurden. Aus dieser Warte aus betrachtet handelt es sich natürlich um eine Verschlechterung der Konditionen. Aber wie es mehrere User selbst schreiben: Eine Sonderaktion ist nunmal eine Sonderaktion – gleich, wie lange sie anfangs laufen mag. Und den Kunden von Complete M wäre sicherlich auch nicht zu vermitteln, warum sie mit 300 Megabyte auskommen sollen, wenn Complete-S-Kunden auf Dauer fröhlich 500 Megabyte verbrauchen dürften...
Apple iPhone 3G
T-Mobile bringt iPhone 3G auch vertragsfrei
Die generelle Bindung an die Complete-Tarife möchte T-Mobile dagegen laut diesem Bericht aufgeben. Ab dem genannten Datum könnten beide iPhone-Versionen auch mit den beiden Max-Flatrate-Tarifen erworben werden. Im Tarif Max M für monatlich 39,95 Euro koste die 8-Gigabyte-Variante 169,95 Euro, die mit 16 Gigabyte Speicherplatz 249,95 Euro. Enthalten sei eine Sprachflatrate in das T-Mobile-Netz und ins Festnetz. Alternativ könne der Tarif Max L mit einer Flatrate in alle Mobilfunknetze sowie das Festnetz gebucht werden. Dieser koste allerdings monatlich 89,95 Euro, dafür werde das iPhone 3 G günstig: Das kleine koste hier nur noch 1 Euro, das große Modell 19,95 Euro.
Ob T-Mobile damit wirklich neue Käufer anlocken kann? Achtung: In allen neu verfügbaren Tarifen ist kein Datentarif enthalten! Daher müssen Kunden, die mit dem Handy intensiv im Internet surfen möchten, zusätzliche Datentarife bei T-Mobile abschließen. Dies sollte bei der Entscheidung für einen der neuen Tarife im Hinterkopf behalten werden. Immerhin können Neukunden nunmehr überhaupt wieder ein iPhone erhalten: Bis vor Kurzem war das Apple-Smartphone für mehrere Wochen nicht verfügbar, da Lieferengpässe bestanden.
Apple iPhone 3G
Your iPhone is watching you
Diese Screenshots dienen Medienberichten zufolge eigentlich der Erstellung des von iPhone-Fans so beliebten „Schrumpfeffektes“, wenn von einer Anwendung in die nächste übergeblendet wird. Doch wie so oft verbleiben diese Bildschirmfotos viel länger im Telefonspeicher als eigentlich nötig. Experten berichten, dass auf diese Weise jede Aktion des Nutzers nachvollziehbar sei – ob er nun eine E-Mail schreibe, Musik höre oder im Internet surfe. Es gebe derzeit keine Möglichkeit, das Erstellen dieser Screenshots zu verhindern oder sie dauerhaft zu löschen.
Damit wurde nun die dritte große Datenschutzpanne beim iPhone entdeckt – nach dem Fremdzugriff Apples auf die im iPhone installierten Applikationen und dem permanenten Verfolgen des Aufenthaltsorts des Nutzers über das GPS-Modul. Natürlich gilt die nun entdeckte Datenschutzlücke nicht nur für das iPhone – auch bei anderen Smartphones bleibt vieles im Speicher, was man längst gelöscht wähnt. Allerdings handelt es sich hier eben um Bildschirmfotos, die das Nachvollziehen buchstäblich jeder Aktion auf dem Handy besonders leicht machen. Einziger Trost: Dazu muss erstmal jemand mein iPhone in die Hände bekommen. Gestohlene Handys gibt es andererseits ja auch genügend...
Apple iPhone 3G (8 GB)
Verwirrung um vertragsfreies Amazon-Angebot
Wie das Online-Magazin Heise berichtet, sei die offizielle Position Amazons zu dem Hergang, dass das Angebot „aufgrund des großen Interesses bereits ausgeschöpft“ sei. Wie viele Vorbestellungen das Unternehmen angenommen habe, woher die Geräte stammen und wann sie ausgeliefert werden – auf all das habe Amazon keine Antwort geben wollen. Apple wiederum zeige sich irritiert, von einem Strategiewechsel der Vermarktung wolle man dort nichts wissen: Offizieller Vertriebspartner in Deutschland sei und bleibe T-Mobile.
Schade eigentlich. Das hätte der Vermarktung des iPhones sicher gut getan. In jedem Fall ist Rätselraten zu Amazons Angebot angesagt: War das alles nur ein Marketing-Gag, um verstärkt ins Gespräch zu kommen? Eine Panne? Provokation? Man weiß es nicht...
Apple iPhone 3G
Mehr von allem dank Firmware-Version 2.1?
Die Halbwertszeit der iPhone-Firmware ist bedenklich niedrig. Und kommt noch wem der Inhalt der Meldung bekannt vor? Schon die Firmware-Version 2.0.2 sollte angeblich von allem „mehr“ bieten – und das UMTS-Problem lösen, das für den Apfelkonzern langsam aber sicher zu einem Marketing-Desaster wird...
Apple iPhone 3G (8 GB)
Bei Amazon ohne Vertrag und SIM-Lock
Wer jedoch ungern auf unbekannte Händler zugreift und nur Amazon selbst vertraut, wird noch etwas Geduld haben müssen. Laut einem Bericht von Golem soll es das iPhone 3G dann aber auch nur für kurze Zeit geben. In jedem Fall mehren sich damit die Möglichkeiten, an ein iPhone 3G ohne SIM-Lock und daran gekoppelten T-Mobile-Tarif zu gelangen. Ein teures Vergnügen bleibt das allerdings in jedem Fall.
Apple iPhone 3G (16 GB)
Tiger Woods, Sims 3 und Spore fürs iPhone 3G
Nach Informationen des Online-Magazins inside-handy.de hat der weltgrößte Spielhersteller Electronic Arts (EA) insgesamt zehn neue Spiele für das iPhone angekündigt. Darunter soll sich auch der neueste Streich der Spielherstellers, Spore, befinden. Weitere Spieltitel seien EA Mini Golf, Lemonade Tycoon, Mahjong, MONOPOLY: Here & Now The World Edition, Need for Speed Undercover, SimCity, Tiger Woods PGA TOUR 09, The Sims 3 und YAHTZEE Adventures.Besonders die Adaption von „Spore“ dürfte die Fans freuen, denn das Spiel erfreut sich auch auf dem Handy einer großen Beliebtheit. Auf anderen Handy-Plattformen wurde Spore bereits parallel zur Veröffentlichung der PC-Version angeboten.
Apple iPhone 3G (8 GB)
In England ab Mitte September vertragsfrei erhältlich
In Deutschland dagegen wird sich trotzdem nichts ändern – man bleibt an einen Laufzeitvertrag bei T-Mobile gebunden. Das ist sehr schade, denn unsere Nachbarländer zeigen doch, dass es auch anders geht. Aber T-Mobile hat natürlich wenig Interesse daran, auf die festen Einnahmen aus den iPhone-Verträgen zu verzichten. Und der Erfolg scheint dem Unternehmen Recht zu geben: Trotz der Laufzeitbindung seien seit der Markteinführung im Juli immerhin über 75.000 Modelle verkauft worden.
Apple iPhone 3G (16 GB)
Nicht mehr vor Regen geschützt
Das iPhone 3G schwächelt also im Regentest. Es scheint, als wäre der günstigere Preis des neuen iPhone-Modells vor allem mit Konstruktionsmängeln erkauft worden. Denn neben der Wasserscheu gibt es auch Probleme mit den Akkulaufzeiten, dem Kontakt zum UMTS-Netz und mit Rissen in den Gehäusen...
Apple iPhone 3G
Sicherheitssperre ist kinderleicht zu umgehen
Bis das Sicherheitsleck behoben ist, bleibt nur übrig, die Doppelklick-Funktion des „Home“-Buttons zu deaktivieren. Alternativ kann man laut dem Blog neuerdings.com auch wie folgt vorgehen:
- Im Hauptbildschirm die Einstellungen aufrufen.
- Auf Haupteinstellungen klicken.
- Home-Button wählen .
- “Home” oder iPod” auswählen.
Dadurch führe der Doppelklick wieder zurück auf den Passwort-Screen.
Apple iPhone 3G
Neue Firmware soll UMTS-Empfang verbessern
So zügige Firmware-Upgrades sind Smartphone-Besitzer ja gar nicht gewohnt. Mit 2.0.2 ist schon das zweite Upgrade innerhalb von anderthalb Monaten erschienen. Apple scheint definitiv noch an so einigen Baustellen im iPhone 3G zu arbeiten. Das ist auch nicht verwunderlich, denn das Online-Magazin Golem hat in einem ausführlichen Testbericht neben den hier genannten Problemfaktoren noch eine ganze Handvoll weiterer Defizite gefunden, die noch behoben werden wollen. Da liegt noch ein Stückchen Arbeit vor Apple...
Apple iPhone 3G (16 GB)
Risse entwickeln sich zum echten Problem
Mittlerweile wird spekuliert, dass es vielleicht gar nicht das billige Plastikmaterial ist, sondern dass der Fassungsrahmen zu eng sitzt. Dadurch stehe die Rückseite beständig unter Druck und bekomme Ermüdungsrisse. Dazu kommt, dass eventuell auch andere iPhones Risse haben könnten, eventuell sehe man diese bei anderen Farben nur nicht so leicht. Apple sollte jedenfalls schnell reagieren, denn mangelnde Qualität setzt sich sehr schnell im Kundengedächtnis fest...
Apple iPhone 3G (16 GB)
Risse im Plastikgehäuse?
Wie das renommierte Online-Magazin teltarif.de meldet, scheint es beim iPhone erste gravierende Probleme mit der Materialqualität zu geben. Kunden hätten enttäuscht bemerken müssen, dass sich im Gehäuse ihres iPhone 3Gs bereits erste kleine Risse zeigten. Dies betreffe offensichtlich primär die weißen Gehäuse der 16-Gigabyte-Version des iPhone 3G. Ob es sich dabei um ein Serienproblem handle, sei unbekannt. Das Magazin macht darüber hinaus keine Angaben, wie viele Kunden genau betroffen sind.Das wäre schon eine bittere Pille, welche die Kunden da zu schlucken hätten. Denn gerade die weiße 16-Gigabyte-Variante des iPhone 3G galt als der Verkaufsrenner. Da warten die Kunden teilweise noch immer auf ihr längst bestelltes iPhone und dann zeigt es schon nach so kurzer Zeit Risse im Gehäuse? Offenbar rächt sich hier die Entscheidung von Apple, bei der 3G-Version auf billigere Materialien gesetzt zu haben.
Apple iPhone 3G (16 GB)
Appel empfiehlt Abschaltung aller Kern-Features
Ja, an Meldungen über das iPhone ist derzeit kein Mangel. Dennoch sollte diese nicht vorenthalten bleiben, denn wozu kauft man eigentlich ein iPhone 3G, wenn man es nicht nutzen kann? Da hätten die Kunden auch gleich beim alten iPhone bleiben können – oder ein generisches anderes Smartphone wählen, dass keine solchen Akkuprobleme aufweist und wenigstens die UMTS-Nutzung erlaubt...
Apple iPhone 3G
T-Mobile-Kunden zahlen für Tarif, auch ohne iPhone
T-Mobile will seinen Kunden im Tarif Complete S einmalig 30 Euro, im Tarif Complete M 40 Euro, im Tarif Complete L 50 Euro und im Tarif Complete XL 60 Euro gutschreiben. Das ist zwar sehr nett, geht aber auch davon aus, dass das iPhone 3G innerhalb eines Monats nachgeliefert werden kann, denn diese Gutschriften entsprechen maximal (im Tarif Complete S) einer Monatsgebühr. Pech haben die Inhaber eines Complete-XL-Tarifs, denn deren Monatsgebühr beträgt alleine schon 89 Euro...
Apple iPhone 3G (16 GB)
Nachlieferung könnte bis Oktober dauern
Apple-Fans werden sich also gedulden müssen – und das offensichtlich eine ganz schön lange Zeit. Vielfach war über eine künstliche Verknappung zum Marktstart spekuliert worden, so dass der Verkaufserfolg besser aussähe. In der Tat aber scheint man sich bei Apple schlicht völlig verrechnet zu haben...
Apple iPhone 3G
GPS in Handyspielen für Werbung genutzt
Das kann durchaus praktischen Nutzen haben, denn klickt man auf das Banner, so wird auch gleich die Position des Werbekunden auf einer Karte eingeblendet. Trotzdem: Das dürfte vielen iPhone-Besitzern gar nicht schmecken – sofern sie die heimliche Positionsbespitzelung, von der wir bereits zuvor berichteten, überhaupt bemerken... Das öffnet leider auch illegalen Aktivitäten doch Tür und Tor – komplette Bewegungsprofile des Handybesitzers sind dank dem iPhone kein Problem mehr.
Apple iPhone 3G
iPhone 3G übermittelt GPS-Daten ohne Wissen des Nutzers
Sollte sich das bewahrheiten, wäre das schon ein starkes Stück. Natürlich ist der GPS-Empfänger generell durch den Datenverkehr mit den Satelliten lokalisierbar. Aber Dritte sollten auf solche Daten keinesfalls Zugriff haben – und schon erst Recht nicht ohne Wissen des Anwenders...
Apple iPhone 3G
Bereits eine Million Exemplare abgesetzt
Aber auch wenn die Zahlen eindrucksvoll klingen: Selbst damit läge der Marktanteil von Apple am gesamten Handymarkt, der letztes Jahr 1,29 Milliarden Handys betrug, noch deutlich unter 1 Prozent. Eine wahre Marktmacht wird Apple also deshalb nicht gleich. Im Marktsegment der – trotz aller Preissenkungen – noch relativ teuren Smartphones allerdings dürfte der Druck für die anderen Hersteller spürbar werden. Aber auch die können mit Zahlen beeindrucken: Das Samsung U900 Soul wurde immerhin alleine in Südkorea bereits eine Million mal verkauft...
Apple iPhone 3G
AppStore prall gefüllt – 500 Programme zum Start des iPhone 3G
Damit hat dann Steve Jobs aber mächtig daneben gelangt. Im positiven Sinne. Denn er hatte vor einigen Monaten noch etwa 200 Programme angekündigt. Dass nunmehr alleine die Spiele schon fast diese Summe erreicht haben, ist eine positive Überraschung. Auf diese Weise dürfte die Befürchtung, dass es für das iPhone nicht genügend Software-Unterstützung geben könnte, aus der Welt sein. Der Umfang und der Nutzen der einzelnen Programme sind freilich noch nicht bekannt...
Apple iPhone 3G
Verkaufsstart des iPhone 3G: Viele werden leer ausgehen
Warum aber ist dem so? Für T-Mobile ist das natürlich prächtig, denn auf diese Weise leer ausgegangene Kunden dürften im Affekt doch einen T-Shop aufsuchen... Und auch Apple steht so natürlich glänzend da: Egal, wie stark die Nachfrage wirklich ist – diesmal könnte man ziemlich sicher und medienwirksam „ausverkaufte Shops“ melden. Nicht wie beim letzten Deutschlandstart, bei dem man auf den Bergen an iPhones zunächst sitzen blieb... Künstliche Verknappung also oder echte Lieferengpässe? → Mehr
Apple iPhone 3G (8 GB)
Altes Zubehör nicht kompatibel
Medienberichten zufolge ist einiges Zubehör des iPhone 2G mit der neuen Version iPhone 3G nicht kompatibel. Insbesondere die neue Formgebung des Gerätes mache die Nutzung von Zusatzzubehör des alten iPhones schwierig. So könne das iPhone 3G nicht in der Ladestation des Vorgängermodells geladen werden. Bei anderem Zubehör wie dem Bluetooth-Headset ergäben sich dagegen andere Probleme. Denn das Headset sei zwar technisch kompatibel, werde aber mit besagter Ladestation des alten iPhones aufgeladen.Die Konsequenz für Käufer mit altem Zubehör ist offensichtlich: Um das Bluetooth-Headset und das iPhone 3G laden zu können, sind zunächst beide Ladestationen notwendig. Zumindest solange, bis es eine Ladestation gibt, die sowohl das neue iPhone 3G als auch das alte Bluetooth-Zubehör laden kann.
Apple iPhone 3G (16 GB)
Plastik statt Metall
Beim iPhone 3G von Apple besteht das Gehäuse nunmehr aus Plastik. Das Vorgängermodell hatte noch aus hochwertigem Metall bestanden. Optisch hat sich an dem Gerät zwar nur wenig getan, doch grob sollte man das neue iPhone daher nicht mehr behandeln. In den Medien wird nunmehr spekuliert, ob der Rückgriff aufs schlichtere Plastik aus Kostengründen erfolgt ist, um so die niedrigen Gerätekosten gegenzufinanzieren.Das ist schade, aber irgendwo verständlich. Erstaunlich ist daran nur, dass Apple damit den Gegentrend zu anderen HighEnd-Geräten vollzieht. Im Allgemeinen gilt gerade ein Metallgehäuse als erstrebenswert, da es widerstandsfähig ist und edler aussieht. Doch Apple möchte schließlich den Massenmarkt erobern und nicht das HighEnd-Segment...
Apple iPhone 3G (16 GB)
Gibt’s in Groß und in Klein
Das neue iPhone von Apple wird es in zwei Ausführungen geben, die sich lediglich in der Speicherkapazität unterscheiden. Das „große“ iPhone besitzt einen internen Speicher von 16 Gigabyte, das kleinere Modell einen von 8 Gigabyte. Weitere Unterschiede zwischen den beiden Modellen sollen dagegen nicht bestehen. Preislich wird das kleinere Modell mit angepeilten 199 Dollar in etwa zwei Drittel der 16-Gigabyte-Variante mit 299 Dollar kosten.Die Entscheidung sollte wohl überlegt werden. Denn der Speicher beim iPhone ist nicht wie bei anderen Multimedia-Handys über Speicherkarten erweiterbar. Allerdings dürften 8 Gigabyte Speicher für den Durchschnittsuser lange Zeit ausreichen. Ob sich angesichts dessen die 100 Dollar Aufpreis für die 16-Gigabyte-Variante rechnen?
Apple iPhone 3G (8 GB)
iPhone 3G für nur 1 Euro
Der Netzbetreiber T-Mobile bringt das iPhone 3G ab dem 11. Juli 2008 für 1 Euro nach Deutschland. Wie Golem berichtet, verlangt die Telekom-Tochter dafür eine Bindung an einen Zweijahresvertrag zum monatlichen Grundpreis von 89 Euro. Wer stattdessen den Einsteigertarif für monatlich 29 Euro wählt, zahlt für das iPhone 3G mit 8 Gigabyte 169 Euro. Für die 16-Gigabyte-Variante wurden indes noch keine Zahlen genannt. Hier befinde man sich noch in der Preisfindung. Damit hat T-Mobile seine Tarife nicht verändert, stattdessen wurde direkt der Preis des iPhones angepasst. Das alte iPhone hatte zwischen 99 und 249 Euro gekostet.Die direkte Weitergabe der Preissenkung des iPhones an den Kunden ist ja prinzipiell begrüßenswert. Allerdings sind die Tarife von T-Mobile nach wie vor schlicht zu hoch. Selbst die 29 Euro des Einsteigertarifes sind mehr, als man bei anderen Providern für eine gängige Festnetz- und Eigennetz-Flatrate bezahlt. Das ist ärgerlich und könnte Kunden weiterhin vom Erwerb des iPhones abhalten.
Apple iPhone 3G (8 GB)
Sensationeller Preis
Das neue iPhone 3G 2.0 wird trotz deutlich erweiterter Funktionalitäten nur die Hälfte des aktuellen iPhones kosten. Für die 8-Gigabyte-Version möchte Apple lediglich 199 Dollar (rund 130 Euro) haben, die 16-Gigabyte-Variante soll für 299 Dollar (rund 190 Euro) über den Ladentisch gehen. T-Mobile als exklusiver Vertriebspartner in Deutschland konnte aber bislang noch keinen Preis für das neue Gerät nennen, das immerhin bereits ab Juli im Verkauf stehen soll. Da sind andere Provider schneller: o2 hat als iPhone-Partner in Irland angekündigt, das iPhone 3G 2.0 in der kleinen Version sogar für lediglich umgerechnet 125 Euro vermarkten zu wollen.Damit hat Apple auch die schärfsten Kritiker verblüfft: Dass das neue iPhone besser würde und alte Scharten auswetzen – keine Frage. Aber dass das iPhone 3G 2.0 auch noch derart günstig würde, das war bis zuletzt unbekannt gewesen. Dadurch rückt das iPhone mit einem Mal in die Nähe Massenmarkt-tauglicher Mittelklasse-Handys – und das bei einer Ausstattung, die so manches HighEnd-Handy erblassen lässt...
Apple iPhone 3G (8 GB)
Viele neue Features, trotzdem starke Akkuleistung
Damit ist die Akkuleistung gegenüber dem ursprünglichen iPhone sogar noch verbessert worden. Das verwundert, muss das Gerät doch nunmehr deutlich mehr Funktionen mit Strom versorgen als bisher. Interessant sind vor allem die Gesprächszeiten: Zehn beziehungsweise fünf Stunden sind Werte, die selbst einfachere Handys nur in Ausnahmefällen erreichen.
Apple iPhone 3G (8 GB)
Verbesserte Benutzerführung mit iPhone-Software 2.0
Die Benutzerführung des iPhone 3G soll dank der Software-Version 2.0 deutlich verbessert worden sein. Demnach kann im Adressbuch nun anhand eines eingegebenen Buchstabens nach bestimmten Personen gesucht werden. Zudem können nun an E-Mails angehängte Bilder direkt in die Bibliothek des iPhone aufgenommen werden, und die Software erkennt neben Microsoft-Office-Dokumenten auch Apple-iWork-Dokumente. Und da dies alles dank der ganzen neuen Möglichkeiten schnell einmal zu unübersichtlich wird, können mit der erweiterten Löschfunktion gleich mehrere Dokumente auf einmal markiert und entfernt werden.Praktisch für Eltern ist eine Funktion namens „Parental Controls“: Hier können die Nutzungsrechte von iPhone und integriertem iPod eingeschränkt werden. Die Frage ist nur, wie schnell es der Nachwuchs schafft, diese Beschränkung wieder zu knacken? Das dürfte die derart gegängelten Teenager ja geradezu herausfordern...
Apple iPhone 3G (8 GB)
Schneller als das Nokia N95
Wie Steve Jobs bei der Präsentation schmunzelnd feststellte, soll das neue iPhone 3G 2.0 im Web besonders schnell unterwegs sein. Satte 36 Prozent sei man schneller als die Konkurrenzmodelle Nokia N95 oder Palm Treo 750, so der Vorstandsvorsitzende von Apple. Schlüssel für diesen Geschwindigkeitsvorsprung soll die Kombination aus UMTS/HSDPA-Chip und angepasster Browsersoftware sein. Zur weiteren Beschleunigung soll beitragen, dass Downloads von mehr als 10 Megabyte Größe via WLAN erfolgen, nur kleinere Dateien werden über das Mobilfunknetz heruntergeladen.Nun, das zumindest galt ja bereits lange als abgemachte Sache: Das iPhone 3G verfügt endlich auch über UMTS. Damit ist eines der größten Gegenargumente der Kritiker von Apple entkräftet worden – und wenn man den Angaben von Steve Jobs glauben darf, auf eindrucksvolle Weise. Doch wie genau ist das mit der Dateigrößenbegrenzung gemeint? Heißt das etwa, dass man ohne WLAN-Verbindung gar keine Dateien jenseits von 10 Megabyte Größe herunterladen kann? Das wäre irgendwie unglücklich gelöst...
Apple iPhone 3G (8 GB)
GPS-Navigation mit „Karten“
Apple hat seinem neuen Vorzeige-Smartphone iPhone 3G auch einen GPS-Empfänger und eine eigene Software namens „Karten“ mitgegeben. Das Programm kombiniert GPS, Informationen über WLAN und die Positionsdaten von Funkmasten miteinander, um eine größtmögliche Genauigkeit bei der GPS-Navigation zu erzielen. Die Positionsdaten können wie bei Google Maps in Form einer Satellitenaufsicht oder alternativ auch als herkömmliche Karte betrachtet werden. Das Programm „Karten“ beinhaltet auch eine Routenplanungsfunktion, die interessante Punkte wie Cafés oder Sehenswürdigkeiten auf der Strecke aufstöbert und ausweist.Was Apple hier anpreist, ist allerdings nichts wirklich Neues: Die Kombination aus GPS und Informationen von Mobilfunksendemasten ist in den USA längst üblich und als A-GPS bekannt. Dem deutschen Kunden nutzt dies leider recht wenig, wie Ihnen unser Ratgeber zu GPS verrät. Warum aber bewirbt Apple dann auch in Deutschland so explizit die Fähigkeiten von A-GPS?
Apple iPhone 3G (8 GB)
Musik nun auch ohne Adapter
Immerhin: Endlich kann man am Quasi-iPod auch ohne Adapterlösung vernünftige Kopfhörer nutzen. Erstaunlich ist aber weiterhin das Fehlen der Bluetooth-Unterstützung für kabelloses Musikhören. Denn das ist bei anderen Musik-Handys wie dem LG KM500 längst möglich.














