Einschätzung unserer Autoren
Apple iPhone 3G S (16 GB)
Ab sofort für 799 Euro bei simyo
Wie bei den meisten anderen seriösen Online-Händlern, die das iPhone hierzulande anbieten, stammen die Geräte aus dem europäischen Ausland und erhalten daher die volle Garantie und Gewährleistung durch Apple. Auch Firmware-Updates wie auch die Apps aus dem App Store können ohne Probleme auf den Handys installiert werden. Die Abwicklung des Kaufs übernimmt für simyo der Partner retailkeyshop.de. simyo selbst bewirbt das Angebot zusammen mit seinem Einheitstarif und einer 1-Gigabyte-Option für den Datentransfer. Das iPhone kann aber auch ohne jeglichen simyo-Tarif erworben werden.
Das neue Angebot dürfte hartnäckig auf günstigere Preise wartende Fans aufhorchen lassen: Immerhin zahlt man damit bei retailkeyshop rund 80 bis 150 Euro weniger als bei Konkurrenzshops wie 3gstore.de oder iphoneohnevertrag.com.
Apple iPhone 3G S (32 GB)
Deutliche Preissenkungen für das 3G S ohne Vertrag
Hintergrund ist, dass das iPhone 3G S in Italien auch vollkommen frei von einem SIM-Lock und ohne Vertragsbindung verkauft wird. Hauptanlaufstelle für Importeure ist dabei bislang der einzige offizielle Apple-Store in der italienischen Hauptstadt Rom. Durch die Neueröffnung eines solchen in Mailand sind aufgrund besserer Anbindungen und kürzerer Transportwege auch die Kosten für den Import freier iPhones gesunken. Zahlreiche deutsche Käufer, die privat in Mailand eingekauft haben, berichten zudem, dass dort kein Mangel an iPhones herrsche – Lieferengpässe wie in anderen Nachbarstaaten mit freiem iPhone-Verkauf seien nicht festzustellen.
Apple verkauft das iPhone 3G S mit 16 Gigabyte Speicher in seinen italienischen Shops für 599 Euro. Die Variante mit 32 Gigabyte Speicherkapazität wird für 699 Euro verkauft. Erste Online-Händler reagieren dabei schon auf die bessere Verfügbarkeit des Kult-Handys: retailkey-shop.com hat zum Beispiel einen Newsletter versandt, in dem der Shop das Handy für den italienischen Preis zuzüglich einer Logistikpauschale von 99 Euro anpreist. Die 16-GB-Version ist damit für 698 Euro erhältlich, die große 32-GB-Variante für 798 Euro.
Daher dürfte der Preis für das iPhone 3G S bald auch in vielen anderen Online-Shops deutlich nach unten gehen. Derzeit verlangen viele Händler noch Preise zwischen 900 und 1000 Euro. Ein Preisrutsch von durchschnittlich 200 Euro ist also nicht unwahrscheinlich.
Apple iPhone 3G S (16 GB)
Apple weist Verantwortung für geplatzte Displays von sich
Apple habe sich mit dem Problem angeblich explodierender Akkus und splitternder Display bereits eingehend beschäftigt. Dabei seien jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür gefunden worden, dass überhitzte Akkus der Auslöser für die Vorkommnisse seien könnten. Stattdessen wird bei den Zwischenfällen äußere Gewalteinwirkung als Grund angesehen. Bei allen untersuchten iPhones sei das Glas des Displays aufgrund äußerer Gewalt gebrochen. Die Zahl der Fälle liege zudem nur im einstelligen Bereich.
Auch die französischen Behörden schließen sich dieser Sichtweise offenbar nunmehr an. Diese hatten sich nach zahlreichen Nutzerbeschwerden eingeschaltet. Der französische Staatssekretär für Handel, Handwerk und Tourismus, Herve Novelli, habe sich dazu mit Michel Coulomb, Verkaufsleiter von Apple in Frankreich, getroffen. Die iPhones, so Novelli, hätten keinen Akku-Schaden. Die Schäden müssten durch vorangegangene Stöße oder Schläge ausgelöst worden sein.
Apple iPhone 3G S (16 GB)
Achillesferse Display alarmiert Behörden
Insgesamt gibt es nunmehr neun Fälle von in den Händen ihrer Besitzer explodierter iPhones, zwei weitere Fälle sind noch unbestätigt. In allen Fällen berichten die Nutzer, sie hätten ihr Handy weder fallen lassen noch den Akku sonderlich beansprucht. Vereinzelt war die Vermutung geäußert worden, ein übermäßig heißer Akku könnte für die Vorfälle verantwortlich sein. So dehne sich der fest eingebaute Akku bei zu großer Beanspruchung aus und könne dann von unten auf das Display drücken, wodurch dieses nach außen wegsplittere.
Was auch immer für die seltsame Häufung verantwortlich ist: Tatsache ist, dass immer mehr Fälle gemeldet werden und sie alle in Frankreich liegen. Bei einem einzelnen, in Großbritannien berichteten Fall handelte es sich ebenfalls um das iPhone einer französischen Urlauberin. Eine besondere Häufung der Fälle ist laut dem Blog der französischen Tageszeitung Le Figaro in der Region um Avignon und Marseille sowie in Paris zu beobachten. Ob es sich daher um eine schadhafte Großcharge handelt? Welche Regionen Europas wurden noch mit den Geräten beliefert?
Die geplatzten Displays und dadurch zu Schaden gekommene Nutzer (vereinzelt sollen Glassplitter die Augen der Nutzer verletzt haben) beschäftigen in jedem Fall nun auch die französische Behörde für Wettbewerb, Konsumentenschutz und Betrugsbekämpfung (DGCCRF). Man beobachte das Problem ganz genau. Da wird sich Apple aber eine gute Ausrede einfallen lassen müssen. Denn bislang hatte der Hersteller stets von ganz wenigen, isolierten Einzelfällen gesprochen. Davon kann aber nun kaum noch die Rede sein.
Apple iPhone 3G S (8 GB)
Screenshot bestätigt billiges iPhone 3G S
Und dieser lässt iPhone-Fans in aller Welt hellhörig werden: Ohne Vertrag soll das Apple iPhone 3G S mit 8 Gigabyte Speicher nur 299 Kanadische Dollar kosten. Dies entspricht nach derzeitigem Wechselkurs rund 190 Euro. Mit Vertrag ist das Kult-Handy beim Netzbetreiber Rogers sogar für nur 99 Kanadische Dollar (65 Euro) erhältlich, im Rahmen einer Aktion sind alle Preise am Anfang sogar noch einmal um 25 Dollar reduziert.
Selbst wenn die hiesigen Netzbetreiber und Händler wie leider so oft den Dollarkurs 1:1 umrechnen würden, wäre der Preis eine Sensation: Derzeit kostet das alte iPhone 3G mit 8 Gigabyte im freien Handel immer noch um die 500 bis 600 Euro. Der Preis des neuen iPhone 3G S mit gleicher Speicherkapazität läge also bei der Hälfte! Dazu kommt die Erwartung vieler Kaufwilliger, dass mit der Einführung eines solch günstigen Einsteigermodells auch die derzeit noch extrem teuren Versionen mit mehr Speicher erschwinglichere Preise erhalten müssten.
Allerdings klingen diese Nachrichten eigentlich viel zu gut, um wahr zu sein. Irgendwie hat man da so seine Zweifel, dass wir das Handy in Europa ebenfalls zu solch attraktiven Preisen sehen werden. Ein iPhone 3G S für unter 300 Euro? Ja, ist denn schon Weihnachten?
Apple iPhone 3G S (8 GB)
Kommt nun doch auch mit 8 Gigabyte Speicher
Zu den Gründen für diesen Entschluss kursieren mehrere Erklärungsansätze. Viele Beobachter vermuten, dass die Entscheidung ein Zugeständnis von Apple an seine Exklusivvertriebspartner sein könnte. Das kostengünstige Apple iPhone 3G S mit 8 Gigabyte Speicher werde neue Kunden anlocken, die bisher nicht das Geld für ein neues 3G S gehabt hätten, aber auch nicht das „veraltete“ 3G hätten kaufen wollen. Andere Insider halten es dagegen für wahrscheinlicher, dass Apple die Produktion des alten Modells einstellen wolle, um Kapazitäten für das 3G S frei zu bekommen. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Berichte über Lieferengpässe des neuen Modells gegeben. Außerdem will Apple das Handy nun auch in China auf den Markt bringen.
Wann die 8-Gigabyte-Version des iPhone 3G S auch in Deutschland verkauft wird, steht allerdings noch in den Sternen.
Apple iPhone 3G S (32 GB)
Für Business-Nutzer zu unsicher
Dabei benötige dieser nicht einmal besondere Software. Der Zugriff könne mit vollkommen frei erhältlichen Programmen erfolgen. In nur 45 Minuten könne der Angreifer auf diese Weise sogar ein Image des kompletten Speicherinhaltes erstellen. Die von Apple gerühmte Verschlüsselung der Daten sei dabei kein Hindernis, ja, führe sich selbst ad absurdum. Denn sobald man Daten vom iPhone 3G S auslese, entschlüssele das Telefon diese automatisch.
Gefährlich sei dies auch deshalb, weil das iPhone beständig Screenshots erstelle und sich merke, welche Tasten gedrückt wurden. Hacker könnten mit diesen Informationen Passwörter und Bankdaten wiederherstellen, die Monate zuvor ins iPhone eingegeben wurden. Dabei sei leider auch die Remote-Wipe-Funktion nur bedingt hilfreich, mit der man den Speicherinhalt des iPhones im Fall eines Diebstahl per Fernbefehl löschen kann. Denn sobald der Dieb die SIM-Karte entferne, funktioniere diese nicht mehr.
Daher könne es nach Einschätzung des Experten nur eine Möglichkeit geben: Sensible Passwörter sollten keinesfalls auf dem iPhone eingegeben werden. Echte Sicherheit gebe es derzeit auf dem iPhone nicht. Das wird Apple freilich überhaupt nicht gern hören, denn so dürfte das iPhone für Firmen und Behörden nach wie vor ein klares „no go“ darstellen.
Apple iPhone 3G S (16 GB)
Schneller als 3G, Palm Pre und G1
So vergehen beim Apple iPhone 3G S lediglich 13 Sekunden, bis die Website des Sozialnetzwerkes Facebook vollständig vom Browser geladen und dargestellt wird. Das Palm Pre dagegen benötigt dafür immerhin noch 19 Sekunden, das T-Mobile G1 sogar satte 38 Sekunden. Auch das Vorgängermodell iPhone 3G ist im Vergleich zum iPhone 3G S langsam, dessen Safari-Browser benötigt 32 Sekunden. Damit ist das iPhone 3G S um 122 Prozent schneller als das Vorgängermodell.
Auch beim Starten von Anwendungen ist der Abstand beeindruckend groß. Das neue S-Modell startet die Kamera innerhalb von 2,8 Sekunden, das Pre benötigt dafür 4,4 Sekunden, das T-Mobile G1 4,9 Sekunden. Bei anderen Anwendungen wie Google Maps liegt das neue iPhone ebenfalls in Führung. Etwas überraschend ist das allerdings schon. Denn der Palm Pre nutzt mit dem ARM Cortex A8 mit 600 MHz Taktrate den gleichen Prozessor wie das iPhone 3G S. Es scheint, als hätte Apple seine Hardware besser mit der Software abgestimmt.
Auch bei der Ausdauer kann das iPhone 3G S den Palm Pre schlagen: Beim Browsing via Mobilfunknetz geben sich beide Geräte mit 218 respektive 219 Minuten nichts. Doch per WLAN-Verbindung erzielt das iPhone 3G S 400 Minuten, der Palm Pre nur 351 Minuten. Hier kann allerdings das T-Mobile G1 noch stärker auftrumpfen: Es bietet 398 Minuten Surfzeit über das Mobilfunknetz und 435 Minuten via WLAN-Verbindung. Doch dafür ist das eben auch am langsamsten. Das iPhone 3G S ist in jedem Fall seiner Bezeichnung gerecht geworden: Es bietet Geschwindigkeit pur.
Apple iPhone 3G S (32 GB)
Gibt es für junge Leute günstiger
Interessenten haben allerdings nur die Wahl zwischen den beiden Tarifen Complete S und Complete 120. Die Teil-Flatrate Complete S gibt es damit für monatlich 34,95 Euro anstatt 44,95 Euro. Sie bietet wahlweise kostenlose Gespräche ins Festnetz oder ins Netz von T-Mobile, die jeweils anderen Netze kosten 29 Cent je Gesprächsminute. Am Wochenende sind sowohl das Netz von T-Mobile als auch das deutsche Festnetz kostenlos erreichbar. SMS ins eigene Netz sind ebenfalls kostenlos, Kurznachrichten in Fremdnetze kosten dagegen 19 Cent.
Das Minutenpaket Complete 120 demgegenüber ist für monatlich 39,95 Euro anstelle von 49,95 Euro erhältlich und beinhaltet 120 Freiminuten in alle Netze. Auch hier ist eine Wochenend-Flatrate enthalten, bei der das T-Mobile-Netz und das Festnetz kostenlos erreichbar sind. Zu allen anderen Zeiten kosten alle Gesprächsminuten, die über das Inklusivvolumen hinausgehen, die gewohnten 29 Cent. Auch SMS muss man grundsätzlich mit 19 Cent je Stück bezahlen, immerhin sind jedoch 40 Frei-SMS je Monat enthalten.
In beiden Tarifen ist die unbegrenzte Nutzung des mobilen Internets enthalten. Allerdings wird ab einem Datenvolumen von 300 Megabyte die Geschwindigkeit für den Rest des Abrechnungsmonats auf magere 64 kBit/s im Downstream und 16 kBit/s im Upstream beschränkt. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate, der einmalige Bereitstellungspreis 24,95 Euro. Dazu kommt wie in der Variante für den Normalkunden noch der Preis für das Gerät an sich, der in diesen beiden Tarifen je nach Version zwischen 89,95 Euro und satten 219,95 Euro rangiert.
Apple iPhone 3G S
Praktisch: Neues iPhone kommt mit Anti-Fett-Beschichtung
Doch bei aller Kritik an Apple ist diese Entscheidung durchaus nachvollziehbar. Noch immer ist das Apple iPhone kein Allerweltsgerät für Jedermann. Es richtet sich schon alleine durch seinen hohen Preis und die teuren Verträge an eine besser verdienende Zielgruppe. Und bei der kommen Geräte in Klavierlackoptik einfach besser an als solche im gummierten Matt-Schwarz. Das iPhone ist nicht zuletzt gerade aufgrund seines Hochglanzlacks so elegant. Da ist die Anti-Fett-Beschichtung doch ein gelungener Kompromiss zwischen Style-Faktor und Praxis – wenn sie denn funktioniert. Unverständlich ist allerdings, warum sie nicht gleich am ganzen Gerät verwendet wurde...
Apple iPhone 3G S
T-Mobile gibt Preise bekannt
Die Tarife sind gleich geblieben. So gibt es alle iPhone-Varianten mit der Combi Flat XS, S, M und L, die zwischen 25 und 120 Euro monatliche Grundgebühr kostet. Je nach Tarif sind Festnetz- und Mobilfunk-Flatrates enthalten, eine Datenflatrate ist ab dem Tarif Combi Flat S mit dabei. Höhere Tarife unterscheiden sich in dieser Hinsicht nur darin, ab welcher Datenmenge die maximale Übertragungsrate gedrosselt wird. Auch die Minutenpakete Combi Relax 60, 120, 240 und 1200 mit monatlichen Kosten zwischen 30 und 90 Euro stehen für die iPhone-Modelle zur Verfügung.
Das bisherige iPhone 3G mit 8 Gigabyte Speicherplatz bleibt als kleinstes Modell im Portfolio bestehen. Es ist mit allen Tarifen für 1 Euro erhältlich, die Ausnahme bildet lediglich die kleine Combi Flat XS, bei der das iPhone 3G noch rund 60 Euro kostet. Die auf der WWDC angekündigte Tethering-Funktion – dies meint das Herstellen einer Internetverbindung für per USB oder Bluetooth angekoppelte Geräte über das iPhone – wird in Deutschland als kostenpflichtiger Zusatzdienst angeboten werden, Preise und Starttermin nannte T-Mobile allerdings noch nicht.
Apple iPhone 3G S
Neues Modell mit „Speed“ und Ausdauer
Darüber hinaus hat Apple seinem iPhone 3G S eine verbesserte Digitalkamera spendiert. Diese besitzt zwar mit 3 Megapixeln gegenüber 2 Megapixeln zuvor nur eine geringfügig verbesserte Auflösung, doch ist sie nun mit einer neu entwickelten Belichtungsmessung und einem selektiven Autofokus ausgestattet. Der Nutzer kann ganz einfach die gewünschte Stelle auf dem Display antippen, und der Fokus stellt an dieser Stelle scharf. Außerdem können mit ihr nun Videos angefertigt werden, und das sogar in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel). Die erhoffte Frontkamera für Videotelefonie hat Apple dagegen erneut nicht in sein Smartphone eingebaut.
Weitere Neuerungen sind ein integrierter Kompass, die Sprachsteuerung zum Aufrufen von Kontakten oder bestimmten Songs und die Möglichkeit, Texte vom Handy vorlesen zu lassen. Der Akku, der bei den Vorgängermodellen vielfach kritisiert wurde, soll nun für eindrucksvolle zwölf Stunden Telefonie reichen. Auch beim Surfen im Internet soll eine hohe Ausdauer erzielt werden: Neun Stunden gibt Apple für das Surfen via WLAN an, via Mobilfunknetz und HSDPA sind es allerdings nur noch fünf Stunden. Die Musikwiedergabe dagegen glänzt mit 30 Stunden Ausdauer.
Optisch hat sich dagegen am neuen iPhone 3G S fast nichts verändert. Das dürfte zahlreiche Fans des Apfel-Handys beruhigen, gab es doch vorab Berichte, wonach zum Beispiel die umlaufende Metallleiste fehlen sollte. Das iPhone 3G S wird ab dem 19. Juni 2009 verkauft werden und mit 16 sowie 32 Gigabyte Speicherplatz erhältlich sein. Die deutschen Preiskonditionen sind noch nicht bekannt, in den USA kostet das 16-Gigabyte-Modell mit einem AT&T-Vertrag zusammen 199 US-Dollar (140 Euro), der große Bruder 299 US-Dollar (215 Euro).














