Apple iPad Test

(Tablet PC)
Apple iPad

gut (2,0) 75 Tests 06/2011

101 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Arbeitsspeicher: 256 MB
  • Konnektivität: Nur WLAN
  • Betriebssystem: iOS
  • Typ: Pad … mehr Infos

Nachfolgeprodukt:

connect
Heft Smartphones (1/2011)
Platz 1 von 4
Praxisurteil: 5 von 5 Punkten

Ausstattung: 4 von 5 Punkten;
Handhabung: 5 von 5 Punkten.

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Business & IT
Heft 4/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Wer als Manager unterwegs arbeiten möchte, für den ist ein iPad schlicht zu wenig. Wer unterwegs nur schnell E-Mails abrufen, beantworten und sich auf dem Laufenden halten möchte, für den kann das Gerät praktisch sein. Als Ersatz für ein Notebook reicht es auf jeden Fall nicht.“

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Guter Rat
Heft 1/2011
6 Produkte im Test
ohne Endnote

„Testsieger“

„Vorteile: schnell startklar; einfachste Bedienung; brillanter Bildschirm; riesiges App-Angebot; sehr lange Laufzeit.
Nachteile: Flash-Standard fehlt, das bremst beim Surfen; kein USB-Anschluss; keine Webcam.“

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PCgo
Heft 1/2011
5 Produkte im Test
ohne Endnote

„... Auf dem 9,7 Zoll großen Multi-Touchscreen sehen Videos ebenso gut aus wie Spiele. ... Problematisch an Apples Zaubertafel sind die fehlenden Anschlussmöglichkeiten, etwa für HDMI oder zusätzlichen Speicher. Und beim Surfen stört, dass Flash nicht unterstützt wird. Dafür gibt es jede Menge nützliche und spaßige Apps sowie Zubehörteile für die Edel-Flunder.“

PC-WELT
Heft 11/2010
Platz 3 von 7
„befriedigend“ (2,56)

Preis/Leistung: „preiswert“, „Preis-Leistungs-Sieger“

„Plus: sehr lange Akkulaufzeit, flüssige Bildschirmbedienung, schnelles WLAN-Modul.
Minus: wenige Anschlüsse, kein UMTS-Modul, nur wenige Videoformate abspielbar.“


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PC-WELT Online
9/2010
Einzeltest
„ausreichend“ (4,05)

„Das iPad ist kein revolutionäres Gerät. Mit ihm kann man nichts machen, was sich nicht auch mit einem Smartphone oder Netbook bewerkstelligen ließe. Aber vieles geht mit dem iPad einfacher und schneller. Surfen im Internet beispielsweise macht auf keinem anderen Gerät so viel Spaß. Auch beim Lesen von elektronischen Büchern, beim Anschauen von Fotos und Filmen oder beim Spielen überzeugte das iPad durch seinen hochwertigen Bildschirm und die einfache Bedienung. ...“

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HiFi Test
Heft 5/2010
Einzeltest
1,0; Spitzenklasse

Preis/Leistung: „gut - sehr gut“, „Highlight“

„Das Apple iPad ist mehr als nur ein etwas zu groß geratener PDA. Seine Prozessor-Power und das hochauflösende, hervorragend funktionierende Touchdisplay stellen alle vergleichbaren Produkte in den Schatten. Vergleichbar? Eigentlich gibt es momentan nichts am Markt, was mit dem iPad ernsthaft konkurrieren könnte. ...“

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MacUp
Heft 8/2010
Platz 6 von 6
Note: 2,5


Getestet wurde: Apple iPad WLAN (16 GB)

Stiftung Warentest Online
5/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Apples iPad beschert ein paar magische Momente: Das Blättern in elektronischen Büchern und PDF-Dokumenten macht einfach Spaß. Surfen auch: Der Bildschirm ist groß genug. Drinnen macht das iPad eine gute Figur. Draußen stört die Sonne: Das Display spiegelt stark. Die virtuelle Tastatur taugt für E-Mails und kurze Texte. Alles in allem ist das iPad ein schönes Multimedia-Spielzeug fürs Wohnzimmer und für schummrige Cafés. Ein teures Spielzeug allerdings. Die billigste Variante ohne UMTS-Modem kostet 499 Euro. Mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Speicher kostet das iPad stolze 799 Euro. Kein revolutionärer Preis.“

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iPhone & more
Heft 3/2010
Einzeltest
1 („sehr gut“)

„Apple hat mit dem iPad ein beeindruckendes Gerät hervorgebracht und eine der eigenen Direktiven eindrucksvoll umgesetzt: Das iPad vermittelt das Gefühl, als stehe nichts mehr zwischen dem Anwender und den Inhalten. ... Das iPad definiert sich natürlich nicht zuletzt durch die Apps von Drittanbietern. Hier sind bereits einige hervorragende Anwendungen erschienen ...“
Getestet wurde: Apple iPad WLAN (16 GB)

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COLOR FOTO
Heft 6/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Einen vollwertigen Computer ersetzt das Gerät ebenso wenig wie ein Notebook oder ein Smartphone - gleichwohl Telefonieren zumindest via Skype mit dem iPad möglich ist. Möglicherweise begründet das iPad eine neue Gerätekategorie. Signale dafür senden derzeit Hersteller wie Toshiba oder auch HP aus und kündigen eigene Tablet-PCs an.“

Video-HomeVision
Heft 6/2010
Einzeltest
„sehr gut“

„Es muss die Frage erlaubt sein, was diese Wundertafel nun leisten soll. Einen vollwertigen Computer ersetzt das Gerät ebenso wenig wie ein Smartphone. Vielmehr ist es ein wirklich cooles Luxusspielzeug, ein unkomplizierter Allrounder, der das, was er kann, wirklich gut kann. Zum Beispiel Videos abspielen. Möglicherweise begründet das iPad eine neue Gerätekategorie. ...“

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PC Magazin
Heft 6/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Das iPad kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Es eignet sich als E-Book-Lesegerät ebenso wie als Videoplayer, Surfmaschine, MP3-Spieler und Spielekonsole. Wer verreist und sich nicht entscheiden kann, braucht nur das knapp 700 Gramm leichte iPad einzupacken und hat alles dabei - den Reiseführer, Routenplaner und wofür es sonst noch Apps gibt, nicht zu vergessen. ...“
Getestet wurde: Apple iPad WLAN (64 GB)

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Computer Bild Spiele
Heft 6/2010
Einzeltest
„befriedigend“ (2,78)

Preis/Leistung: „teuer“

„Im Test als Tablet-PC erwies sich das iPad nur als ‚befriedigend‘. Als mobile Konsole eignet es sich aber ausgezeichnet: Das Apple-Gerät punktet mit einfacher Bedienung, robuster Bauweise und hervorragender Bildqualität. Die Verbindung zum iPhone und iPod touch im Mehrspielermodus ist zudem eine reizvolle Innovation. Schwachpunkte sind das hohe Gewicht ...“

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Audio Video Foto Bild
Heft 6/2010
Einzeltest
„befriedigend“ (2,78)

Preis/Leistung: „teuer“

„PLUS: brillante Bildschirmqualität; handlich und leicht; schnelle Startzeit; lange Akkulaufzeit; gute Ausstattung.
MINUS: keine USB-Anschlüsse für externe Geräte (etwa Speicher); keine Kamera; kein Multitasking (derzeit nur ein Programm zur selben Zeit); nur VGA-Videoanschluss.“

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Meinungen (101)

Einschätzung unserer Autoren

Apple iPad WLAN (32 GB)
Ein kleiner Praxistest

Schon die Beschaffung des ursprünglich eingeplanten Apple iPods mit nur 16 GByte SSD-Plattenkapazität gestaltete sich als arbeitsintensiv und war offensichtlich nicht möglich – tausendfach angeboten, jedoch bis auf weiteres nicht lieferbar. Bei der größeren Variante mit 32 GByte war das Angebot ebenfalls entsprechend groß und Notebook.de schien als seriöser Händler, der auch binnen 48 Stunden geliefert hatte.

Schon beim Öffnen des Kartons trat Verwunderung in die Gesichter der Redakteure, da sich die Ausstattung auf einen USB-Stromadapter plus einer Karte mit Hinweisen der Schaltfunktionen beschränkte – keine Bedienungsanleitung vorhanden. Nach dem Einschalten des Apple iPad erschien lediglich das Adapterkabel und das iTunes-Icon auf dem Display – was tun? Auf der Rückseite der beigelegten Karte war dann ein Hinweis auf das Manual zu finden, der besagte, dass man einen PC benötigt, um ein iTunes-Konto zu eröffnen, damit anschließend die USB-Verbindung zum iPad das System starten kann. Apple-Abhängige empfinden so etwas als vollkommen normal, Computer-Laien sind da schon aufgeschmissen.

Nachdem endlich der aus der Werbung und dem Karton-Aufdruck bekannte Desktop erschienen ist, konnte man die WLAN-Verbindung durch Eingabe des Passwortes flott herstellen. Die Empfangsqualität konnte man als „befriedigend“ bezeichnen, da nur in den „toten Ecken“ die Verbindung abriss. Webseitenaufbau und Youtube-Funktionen sowie die Anbindung an iTunes arbeiteten angenehm flott. Es bleiben Kalenderfunktionen, Video und Musik, sowie die Googlemap und die eMail-Funktion. Die eigentliche Personalisierung des iPads erfolgt erst durch den Zukauf der vielen Apps aus dem Apple-Store und den Angeboten aus iTunes – Fremdformate, die in der PC-Welt gebräuchlich sind werden nicht akzeptiert.

Unisono wurde von allen Testern bescheinigt, dass das Apple iPad viel zu schwer ist, um es auf Dauer in einer Hand zu halten. Auch die mangelhafte Griffigkeit im Randbereich galt bei vielen als Manko, die befürchteten, das Gerät könnte aus der Hand rutschen. Die gebürstete Aluminium-Rückseite ist besonders empfindlich gegenüber Verschmutzung, so dass sich aus dem bereits erwähnten ergibt: das iPad gehört unbedingt in ein Etui. Die gesamte Bedienung via Touchpad erschien als denkbar einfach, obwohl sich einige eine direktere Reaktion, insbesondere beim Safari-Browser wünschten. Die eingeblendete Tastatur und deren Empfindlichkeit ist für Neulinge gewöhnungsbedüftig, da sie sehr schnell und auf mehreren Anzeige-Ebenen (Buchstaben, Zahlen, Umlaute)arbeitet.

Nur wenige Probanden waren bereit, für 590 Euro in die eingeschränkte Apple-Welt einzutreten, da es auf dem rapide wachsenden Markt der Tablet-PCs (Pads) sehr viele Alternativen mit größerer Kompatibilität gibt.

Apple iPad
Multimedia-Spielzeug mit „magischen Momenten“

Seit heute, dem 28. Mai 2010, ist das iPad von Apple in Deutschland erhältlich – „endlich“, so jubilieren diejenigen, die seit Wochen diesem Ereignis entgegenfiebern, „überflüssig“ hingegen unken nach wie vor die Kritiker des neuen Kultgagdets. Doch was ist nun wirklich dran an dem iPad? Diese Frage hat sich auch die Stiftung Warentest gestellt und aus aktuellem Anlass das Ergebnis eines Tests auf ihrer Homepage veröffentlicht. Fazit: Das „schöne Multimedia-Spielzeug“ biete durchaus „magische Momente“, da sowohl das Lesen in eBooks oder Pdfs als auch das Surfen mit dem iPad richtig Spaß mache. Doch das iPad habe auch so seine Schattenseiten.

Weitere Higlights des iPads sind für Stiftung Warentest ferner zum Beispiel noch die „überdurchschnittlich“ gute Farbdarstellung des LC-Displays sowie der sehr gute Blickwinkel – selbst von der Seite wirke das Bild „angenehm kräftig“. Die Akkulaufzeit wiederum falle mit zehn Stunden recht üppig aus. Leider kann der Akku nicht gewechselt werden, aber dies ist auch beim iPhone der Fall und daher schon fast ein Markenzeichen von Apple.

Bemängelt hingegen werden die langsame Reaktionszeit (schlecht bei Filmen und Spielen) und das bei Sonnenlicht stark spiegelnde Display. Dass die Finger auf dem Bildschirm unschöne Spuren hinterlassen, trifft allerdings auf alle Touchscreens zu – und kann mit einer Displayfolie unterbunden werden. Auf der Tastatur wiederum lassen sich, so die Tester weiter, E-Mails und kurze Texte gut schreiben, für längere Texte hingegen ist die virtuelle Tastatur des iPad weniger gut geeignet.

Und dann natürlich noch der Preis: 499 Euro kostet das iPad in der günstigsten Version, 799 Euro werden für die Top-Version mit UMTS-Modem und 64 GB Speicherplatz fällig – wer sich das iPad zulegen möchte, legt für den Tablet-PC den Gegenwert eines gut ausgestatteten Notebooks hin, ohne dass das iPad ein Notebook komplett ersetzen kann. Die Investition in das zwar schöne, aber eben doch eher in die Kategorie „Spielzeug“ fallende iPad will daher wohlüberlegt sein.

Apple iPad
Der nächste Apple-Hype ist da

keyboard_dock_1_20100127Wenn Apple-Chef Steve Jobs behauptet, das iPad wäre sein Lebenswerk und das wichtigste Ding, das er je gemacht hat, könnte man glatt widersprechen. Man erinnere sich nur an die Einführung des iPods und der gleichzeitigen Rettung Apples vor dem totalen Bankrott – mit dem iPod hat alles angefangen. Mit dem iPad folgt jetzt das nächste Gerät, das von der Nutzung des App Stores profitiert. Sollte sich dieser Tablet-PC nur annähernd so gut verkaufen wie die anderen Kleingeräte von Apple, dann geht wirklich ein Ruck durch die IT-Welt, wie man es noch nicht erlebt hat.

Nüchtern und rein technisch betrachtet kann Apples iPad einen Notebook-User, der auch mit dem Umgang eines Tablet-PCs vertraut ist, nicht wirklich in Wallung bringen – iPhone-Nutzer schon eher. Apples Klientel verzichtet gerne auf die Vielseitigkeit und Offenheit der restlichen IT-Welt und lässt sich gerne binden. So sucht man vergeblich an dem schicken Aluminium-Gehäuse nach einem bekannten USB-Anschluss um Peripherie anzubinden. Lediglich ein 30-Pin-Anschluss für das Keyboard-Dock ist da zu entdecken, welches das iPad aufnimmt wie eine Buchstütze. case_1_20100127An Konnektivität mangelt es dem 9,7 Zoll großen Tablet-PC nicht, wenn man die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten nutzt. Alle WLAN-Protokolle werden genauso unterstützt wie Bluetooth 2.1 und gegen Aufpreis stehen auch UMTS/HSDPA sowie GSM/EDGE zur Verfügung. Das Basismodell kommt mit 16 GByte Flash-Speicher aus, der sich aber auch auf 32 oder 64 GByte in der Kapazität erhöhen lässt. Ein speziell für das iPad entwickelter 1 GHz Prozessor sorgt für das reibungslose Laufen aller Anwendungen, die dem Mac-User ohnehin bekannt sind. Neben Internet-Programmen finden sich eine kleine Office-Suite, falls man wirklich mit dem Gerät arbeiten will. Vielmehr bieten sich unzählige Spielereien an, die mit dem Bewegungstablet gesteuert werden können. Und als besonders interessant wird sich das Lesen von Zeitungen und eBooks auf dem iPad entwickeln, denn eine Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten bietet eine Menge Komfort.

Wer springt auf den iPad-Hype auf? Warten wir es ab, ob uns zukünftig die iPads in U-Bahnen und Bussen genauso überschwemmen werden wie es von iPod und iPhone bereits vorgelebt wird. Apple wird den Interessierten schon beweisen, dass dieser Tablet-PC die IT-Welt revolutionieren wird.