Obwohl der Hauptanteil an neuen Monitoren mittlerweile aus dem 22- und 24-Zoll-Segment stammt, verkaufen sich trotzdem nach wie vor 19-Zöller recht gut. Ein recht attraktives Exemplar dieser Spezies führt dabei AOC in seinem Programm. Der e950Swda ist zur Zeit für nicht einmal 90 EUR zu haben und bietet dank LED-Hintergrundbeleuchtung sowie je einem analogen und digitalen Signaleingang eine solide Basisausstattung für Office-, Internet- und Multimedia-Anwendungen.
Generell ist es derzeit nicht sehr schwer, einen 19-Zöller zu erstehen, für den deutlich weniger als 100 EUR fällig werden. Viele dieser Geräte lassen sich jedoch nur analog via VGA ansprechen. Der AOC hingegen verfügt auch über einen DVI-Eingang, die digitale Signalübertragung ist über diese Schnittstelle dabei verlustfrei und daher auch die Bildqualität besser. Darüber hinaus präsentiert sich der Bildschirm dank weißer LEDs in puncto Hintergrundbeleuchtung auf dem neuesten Stand der Technik. LEDs sind bekannt dafür, dass sie die Farbwiedergabe gegenüber den vormals zur Ausleuchtung gebräuchlichen Kaltkathodenröhren noch einmal einen Tick steigern können, außerdem werden dunkle Bildflächen kontrastreicher dargestellt. Die LEDs sind ferner genügsamer in ihrem Stromhunger – der AOC benötigt maximal 15 Watt – und können auf Eco-Qualitäten verweisen, da bei ihrer Herstellung zum Beispiel kein Quecksilber verwendet wird – kein Wunde also, dass sie sich mittlerweile als Standardbeleuchtung durchgesetzt haben. In puncto Auflösung und damit zusammenhängend Seitenformat wiederum bewegt sich der AOC ebenfalls innerhalb der Norm. Das Breitbildformat von 16:9 (1.366 x 768 Bildpunkte) hat Nachteile, falls an dem gerät hauptsächlich mit Office-Anwendungen, etwa Textverarbeitung, gearbeitet wird, das es die Bildfläche in der Höhe beschneidet. Bekanntermaßen fällt dem Monitor dagegen die Multimedia-Wiedergabe leichter. Das Design schließlich ist unspektakulär, die meisten Hersteller verzichten mittlerweile erfreulicherweise darauf, ihre Bildschirme mit Verzierung oder ähnlichem aufzuhübschen, geblieben ist allerdings der Klavierlacküberzug, auf den auch der AOC nicht verzichtet.
Unter Strich betrachtet, gibt es am AOC kaum etwas auszusetzen, die Einschränkungen – etwa in pincto Auflösung – sind größtenteils technisch bedingt und treffen daher auf jeden 19-Zöller im Breitbildformat zu. Letztendlich spielt daher bei einer Anschaffung meist die größere Rolle, wie teuer das neue Display zu stehen kommt. Und genau in dieser Hinsicht kann der AOC auf ein überzeugendes Argument verweisen, mit dem er etliche Konkurrenten aus dem Weh räumen kann – er ist nämlich aktuell schon für knapp 90 EUR (Amazon) zu haben.
04.05.2012






























