Ergonomie-Experten empfehlen für den Büro-Schreibtisch einen Monitor, der sich mindestens in der Höhe verstellen lässt. Diesem Ratschlag kommt der e2450Swhp entgegen, der als einer der wenigen Monitore aus dem unteren Preissegment diese Bedingung erfüllt. Darüber hinaus punktet der von AOC noch für 2011 angekündigte Bildschirm mit einer reichhaltigen Anschlusspalette.
Denn außer dem Schnittstellen-Trio VGA, DVI und HDMI, das den Anschluss der gängigen (multimedialen) Zuspieler erlaubt, kann der AOC auch mit zusätzlichen USB-Schnittstellen aufwarten – wie viele es allerdings sein werden, hat der Hersteller bislang leider noch nicht verraten. Über den USB-Anschluss lassen sich Peripheriegeräte ankoppeln, ohne dass dafür die oftmals an der Rückseite des Desktop-PCs angebrachten Schnittstellen bemüht werden müssen. Passend zum HDMI-Port sind in den Monitor ferner noch Lautsprecher integriert, deren Audio-Qualität sicherlich nicht berauschend sein dürfte, für den Nachrichtensprecher jedoch ausreichen wird.
Herausragendes Merkmal des Monitors ist allerdings der Standfuß. Er ermöglicht es, das Display in einer – bisher ebenfalls noch unbekannten – Höhe auf den Blickwinkel des Benutzers einzurichten. Zusätzlich dazu kann der Bildschirm um 90 Grad in den sogenannten Pivot-Modus gedreht werden, eine Option, die besonders bei längeren Webseiten oder Dokumenten sowie natürlich bei Fotos von praktischer Relevanz ist. Als Hintergrundbeleuchtung kommen LEDs zum Einsatz, die ebenfalls den Komfort erhöhen. Wie Untersuchungen ergeben haben, belasten sie auf längere Sicht die Augen nicht so sehr wie Monitore, die noch mit Hilfe von Kaltkathodenröhren ausgeleuchtet werden. Zudem senken sie den Stromverbrauch merklich und punkten in der Regel mit einer relativ homogenen Ausleuchtung sowie einer kontrastreicheren Bildwiedergabe, insbesondere von bewegten Bildern.
Der Full-HD-Monitor mit dem mittlerweile zum Standard gewordenen 16:9-Seitenverhältnis ist sowohl für den Office-Einsatz als auch für Multimedia-Inhalte bestens gerüstet und eignet sich daher als solider Allrounder. Die ergonomischen Fähigkeiten kommen übrigens selbstverständlich nicht nur im Büro zur Geltung, auch im privaten Bereich machen sich auf Dauer die Vorzüge eines höhenverstellbaren Monitors bemerkbar. Letztendlich wird es speziell für Privatkunden stark davon abhängen, wie hoch AOC den Preis für den 24-Zöller ansetzt. Ein Seitenblick auf den ebenfalls justierbaren AOC e2250Shp lässt allerdings hoffen, dass der Bildschirm unter 200 Euro kosten wird, da sich der Hersteller bei der Preisgestaltung des 22-Zoll-Pendants stark zurückgehalten hat – er ist nur unmerklich teurer als ein vergleichbarer Bildschirm ohne Ergonomie-Features.
13.07.2011

























