Wenn der Anschein nicht trügt, bietet AOC in Kürze einen PC-Monitor an, der Ergonomie für wenig Geld bieten wird. Denn der für die zweite Jahreshälfte 2011 angekündigte e2250Shp ist zumindest im Nachbarland Frankreich bereits zu Preisen zwischen 140 und 160 Euro gelistet und käme daher nur unwesentlich teurer als ein 22-Zöller ohne ergonomische Einstellmöglichkeiten.
Und nicht nur das: Der AOC wäre zugleich einer der wenigen Bildschirme aus dem Consumer-Bereich, der überhaupt auf den Blickwinkel des Users ausgerichtet werden kann. Normalerweise vermeiden es die Hersteller nämlich aus Kostengründen in diesem Marktsegment tunlichst, ihre Geräte mit einem flexiblen, in der Höhe verstellbaren Standfuß sowie mit der Pivot-Funktion (Drehung des Displays um 90 Grad) auszustatten. Ist dies wider Erwarten doch der Fall, wird das jeweilige Modell als „Business“-Gerät eingestuft und kräftig an der Preisschraube gedreht. Zumindest Ersteres ist natürlich voll und ganz gerechtfertigt, denn Büro-Monitore sollten tatsächlich justierbar sein, um den Richtlinien an einen gesunden PC-Arbeitsplatz zu entsprechen.
Außergewöhnlich ist an dem Bildschirm aber auch, dass AOC auf die in allen Bildschirmgrößen ab 22-Zoll zum Standard avancierte Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel verzichtet hat. Stattdessen bietet der Bildschirm die lange Zeit für einen 22-Zöller typische Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln, was wiederum einem Seitenformat von 16:10 entspricht. Vorteil: Die Schriften und Symbole fallen nicht so klein aus wie bei einer Full-HD-Auflösung, außerdem bietet das Seitenformat gegenüber dem allgegenwärtigen 16:9-Format einen Tick mehr Arbeitsfläche in der Höhe – beides Vorzüge, die gerade im Büro-Einsatz positiv zum Tragen kommen können.
Die LED-Hintergrundbeleuchtung, drittes Kennzeichen des AOCs, ist schließlich ebenfalls bestens für einen Arbeitsplatz-Bildschirm geeignet. Erst kürzlich wurde ihnen nämlich bescheinigt, bei Dauersitzungen vor dem Monitor die Augen weit weniger zu belasten als Geräte, die noch mit Kaltkathodenröhren arbeiten. Sollte daher der AOC auch hierzulande so günstig ausgepreist werden, stünde in naher Zukunft gleich aus mehreren Gründen ein attraktiver Monitor für den Büroeinsatz in den Regalen der Händler, den es im Blick zu halten gilt.
13.07.2011























