Aller Voraussicht nach wird sich der AOC 2330V nach seinem bald zu erwartenden Verkaufsstart in Deutschland zu einem beliebten Schönling im Low-Budget-Bereich entwickeln. Zwar hat AOC selbst noch keinen Preis bekannt gegeben. In den angelsächsischen Ländern jedoch liegt dieser bei rund 150 bis 170 Dollar, was erste Rückschlüsse auf den hierzulande zu erwartenden Straßenpreis erlaubt. Der Monitor erweitert damit das sowieso schon nicht gerade schmale Angebot an 23-Zöllern für den Allroundeinsatz.
Natürlich dominiert auf den ersten Blick beim AOC 2330V die Klavierlackoptik, und auf den zweiten Blick – nämlich dem ins Datenblatt – wird schnell ersichtlich, dass der Monitor tatsächlich als Allrounder einsetzbar sein soll, und zwar, wie zu erwarten, mit einer Akzentsetzung auf Multimedia. Er bietet eine Full-HD-Auflösung im Seitenformat 16:9 (1920 x 1080 Pixeln), und Reaktionszeit sowie Kontrast versprechen flimmerfreie Videos und Spiele.
Die Erfahrung und vor allem die vielen TFT-Tests der vergangenen Monate lehren, dass die Display-Technik mittlerweile soweit ausgereift ist, dass man unter technischen Gesichtspunkten selbst bei Geräten im Niedrigpreissektor fast bedenkenlos zuschlagen kann – es sei nur, als einer unter vielen, an den letzten Test von Stiftung Warentest erinnert, in dem – mit einer Ausnahme – alle Geräte mit „gut“ abgeschnitten haben.
Die Kritiken und Rezensionen, die der 2330V in den angelsächsischen Ländern bisher geernet hat, bestätigen diese erste Einschätzung. Die Bildqualität wird durch die Bank als sehr gut empfunden, nur der wackelige Standfuß stößt dem ein oder anderen Besitzer manchmal etwas sauer auf – doch dies ist schließlich kaum etwas Neues oder Überraschendes bei einem preisgünstigen Monitor. So bleibt letztendlich nur zu hoffen, dass der von uns prognostizierte niedrige Preis sich auch tatsächlich einstellen wird. Wir sind in dieser Hinsicht jedoch sehr, sehr zuversichtlich.
10.02.2010


























