Wer neu in eine Mietwohnung einzieht, kann mit den alten Schränken in der Küche oftmals leben, ein alter und verkrusteter Herd dagegen ist vielfach ein klarer Grund zum Ekeln. Wenn dann schnell ein Ersatz herbei soll, muss er meist günstig ausfallen – hat der Umzug doch schon genügend Geld verschlungen. Der Amica SHE 11156w ist ein solcher Herd. Für wenig Geld erhalten Käufer hier einen freistehenden Elektroherd, der sich ideal für modulare Mietküchen oder auch Studenten-WGs mit chronisch klammer Kasse eignet.
Das Gerät ist in klassischem Weiß gehalten, nur der integrierte Backofen setzt sich schwarz vom Rest des Herdes ab. Praktisch ist, dass die Frontklappe des Ofens nicht nur doppelt verglast, sondern auch einfach abnehmbar ist, was die Reinigung erheblich vereinfacht. In den Spalt gefallene Pommes und andere Nettigkeiten sollten also kein Problem mehr darstellen. Damit der Herd trotz seiner freistehenden Konstruktion auch auf unebenen Böden nicht in Schlagseite gerät, können die Standfüße entsprechend ausgleichend justiert werden.
Ausgestattet ist der Elektroherd neben dem 58 Liter fassenden Ofen mit vier Kochfeldern á zweimal 14,5 und zweimal 18,0 Zentimetern. Eines der großen Felder ist zudem als Schnellplatte deklariert und soll doppelt so viel Leistung bereitstellen wie die kleinen Platten. Zum Ofen werden noch ein verchromter Rost und eine Fettpfanne mit hohem Rand mitgeliefert. Damit hat es sich aber auch schon. Schade ist zudem, dass man Nutzerberichten zufolge auf eine Umluftfunktion im Backofen verzichten muss. Doch was wollte man für den niedrigen Preis von 229 Euro (Amazon) auch erwarten?
24.09.2010






















