AMD Radeon HD 7970 Test

(Grafikkarte)
AMD Radeon HD 7970

sehr gut (1,4) 10 Tests 05/2012

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Produktdaten:
  • Typ: PCI-Express
  • Grafikspeicher: 3072 MB
  • GPU-Geschwindigkeit: 925 MHz
  • DirectX-Version: 11,1
  • Pixel-Shader-Version: 5
  • Minimale Systemleistung: … mehr Infos

Nachfolgeprodukt:

c't
Heft 2/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„... Die Radeon HD 7970 ist in all unseren 3D-Benchmarks der GeForce GTX 580 überlegen und liefert durchschnittlich zwischen 15 und 20 Prozent höhere Bildraten. ...“

PC Games Hardware
Heft 6/2012
2 Produkte im Test

Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

„AMDs Radeon HD 7970 (und 7950) verfügen standardmäßig über eine hohe RAM-Transferrate, daher lohnt sich primär die Übertaktung der GPU. Ist Letztere schneller, lohnt sich auch RAM-OC.“

PC Pr@xis
Heft 3/2012
Einzeltest
„sehr gut“ (1,35)

Preis/Leistung: „gut“

„Die HD7970 ist extrem schnell und dabei verhältnismäßig sparsam.“

Hardwareluxx [printed]
Heft 2/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„... Positiv überrascht sind wir vom Overclocking-Potenzial. Von 925 MHz konnten wir die GPU ohne größere Schwierigkeiten auf 1045 MHz bringen - ohne den Support durch entsprechende Software sicher kein schlechtes Ergebnis. Auch hier erwarten wir Retail-Lösungen mit werksseitiger Übertaktung und weitere interessante Eigendesigns. ...“

PC Games
Heft 2/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„In knackigen, aber theoretischen Zahlen ausgedrückt, liegt AMDs neues Flaggschiff deutlich vor der Konkurrenz - aus eigenem wie fremdem Hause. Gegenüber der bislang schnellsten Single-GPU-Karte Geforce GTX 580 ergeben sich Steigerungen, die teils eher in Faktoren denn in Prozent ausgedrückt werden sollten. Besonders in Sachen purer Rechen- und Texturierungsleistung kann die HD 7970 auftrumpfen ...“

GameStar
Heft 3/2012 (Februar)
Platz 4 von 4
83 von 100 Punkten

Preis/Leistung: „mangelhaft“

„Die Radeon HD 7970 beeindruckt mit sehr hoher Benchmark-Leistung und einer tollen Bildqualität. Der Stromverbrauch geht in Ordnung, die immense Lautstärke nicht.“

Toms Hardware Guide
1/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„AMD ist eine akzeptable Karte gelungen, die bis zum Erscheinen der Kepler-Karten von Nvidia ein Einzelgängerdasein an der Leistungsspitze fristet, auch wenn viele von höheren Leistungswerten ausgingen und enttäuscht reagierten. Lassen wir die akustischen Nachteile des Referenzdesigns mal beiseite, dann sind vor allem die kostenlos mitgekauften Reserven von bis zu 20% (und mehr) Leistungssteigerung durch einfaches Übertakten das eingesetzte Geld schon irgendwie wert. ...“

PC Games Hardware
Heft 2/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„Mit der HD 7970 gelingt AMD ein toller Wiedereinstieg ins High-End. Die Kombination aus exzellenter Performance, umfangreichem Feature-Set (u.a. Eyefinity), modernisierter, DX11.1-fähiger Architektur und der niedrigen Leistungsaufnahme lässt nur wenige Wünsche offen. Kleine Wermutstropfen sind der im Referenzdesign nicht allzu leise Lüfter, der hohe Preis und die unklare Verfügbarkeit zum Launch. ...“

HT4U.net
12/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„... AMD stellt mit der Radeon HD 7970 die schnellste Single-GPU-Grafikkarte am Markt vor. Der Blick muss dabei auf die hohen Auflösungen wie etwa 2560 x 1440 Pixeln gelenkt werden: Überwiegend sieht man spielbare Bildraten in dieser Auflösung, trotz maximaler Spiele-Details. ... Ein Manko bleibt allerdings: Die Wahl der Kühllösung. AMD setzt weiterhin auf einen Radiallüfter, der in diesem Fall zwar deutliche Optimierungen erfuhr – im Ergebnis ist das Resultat aber nur im ruhenden Windows-Desktop-Betrieb brauchbar. ...“

Hardwareluxx.de
12/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„excellent hardware“

„... Neue Features wie ZeroCore Power können überzeugen - andere wie PCI-Express 3.0 und DirectX 11.1 müssen erst noch beweisen, dass sie einen Wechsel wert sein können. ... Positiv überrascht sind wir vom Overclocking-Potenzial. Von 925 MHz konnten wir die GPU ohne größere Schwierigkeiten auf 1045 MHz bringen. Ohne den Support durch entsprechende Software sicher kein schlechtes Ergebnis. Auch hier erwarten wir Retail-Lösungen mit werksseitiger Übertaktung und weitere interessante Eigen-Designs. ...“

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Einschätzung unserer Autoren

AMD Radeon HD 7970
Schrumpfköpfe auf Tahiti

AMDs bester Griff war der Kauf der Grafikkartenschmiede ATi vor einiger Zeit, was dem Unternehmen einen sicheren Platz im Gaming-Sektor bescherte und auch entsprechend die Kasse klingeln lässt. Mit der neuen 28-nm-Fertingstechnologie kam es zu einer weiteren Schrumpfung der Grafikkerne, die vorher noch 40 nm (Cayman-GPU) große waren und ab sofort Tahiti XT heißen werden. Man kann davon ausgehen, dass neben dem neuen Spitzenmodell HD 7970 weitere, kleinere Modelle folgen werden.

Immer höher werdende Auflösungen im PC-Gaming-Bereich fordern den Grafikkarten immer mehr Performance ab und das Aufrüsten nimmt kein Ende. So kann beispielsweise der Tahit XT-Kern auf 4,3 Milliarden Transistoren zurückgreifen, was deutlich über der Bestückung eines Intel Sandy-Bridge-E-Prozessors liegt, dem nur 2,27 Milliarden Transistoren zur Verfügung stehen. Schaut man auf den Cayman-Vorgänger der HD 6900er Serie, die mit 2,6 Milliarden Transistoren schon einiges zu leisten vermochte, ahnt man bei der neuen Serie welches Potenzial dahinter stecken könnte. Der Kerntakt wurde auf 925 MHz angehoben und auch die GDDR5-Bestückung kommt jetz mit 3 GByte daher. Das mit 384 Bit breitere Dateninterface sorgt bei gleichem Speichertakt für einen deutlichen besseren Durchsatz (vorher 176 GByte/s, jetzt 264 GByte/s). Die CrossfireX-fähige Grafikkarte wird mit einem maximalen Stromverbrauch von 250 Watt angegeben. Die HD 7970 ist die erste Grafikkarte mit PCI-3.0-Anbindung auf dem Markt. Eine Nutzung kann bislang nur mit Intel Mainboards der Z68- und X79-Serie erfolgen.

In der Praxis setzt sich die neue AMD Grafikkarte deutlich vom Nvidia-Konkurrenten GeForce GTX 580 ab und spielt besonders bei hohen Auflösungen seine Speichervorteil aus. Den Overclockern verspricht der Hersteller ein garantiertes Potenzial bis 1 GHz GPU-Takt. Die Kollegen von HardwareLuxx konnten bei ihren OC-Versuchen einen stabilen Kerntakt von 1.045 MHz und einen Speichertakt von 1.400 MHz für einen stabilen Betrieb festmachen. Daraus resultiert eine Performance-Steigerung von 11 bis 14 Prozent. Für die Anschaffung muss man rund 500 EUR bereithalten – wie letztendlich die unterschiedlichen Produzenten für Grafikkarten darauf reagieren bleibt abzuwarten.