Amazon.com Kindle (2011) Test

(E-Book-Reader)
Kindle 4 Wi-Fi

gut (1,9) 17 Tests 04/2012

1.891 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Displaytechnologie: E-Ink s/w
  • Bedienung: Navigationstasten / …
  • Datenübertragung: WLAN, USB
  • Bildschirmgröße: 6"
  • Interner Speicher: 2048 MB
  • Ausstattung: Webbrowser, … mehr Infos

Computer Bild
Heft 10/2012
Platz 6 von 8
„befriedigend“ (3,22)

Preis/Leistung: „noch preiswert“

Bildqualität (26%): „befriedigend“ (2,61);
Funktionen (25%): „ausreichend“ (3,88);
Bedienung / Ausstattung (37%): „befriedigend“ (3,08);
Sonderfunktionen (7%): „ausreichend“ (3,89);
Service (5%): „befriedigend“ (3,20).

connect
Heft 2/2012
Platz 1 von 4
Praxistest-Urteil: 4 von 5 Sternen

„Pro: ansprechender Formfaktor, gut verarbeitetes Gehäuse; lesefreundliches 6-Zoll-Display; 1,3 GB Speicher; Zeilenabstand und Schriftgröße veränderbar; Notizfunktion; Wörterbuch; Duden.
Contra: Texteingabe umständlich über 5-Wege-Navigation; Blättertasten etwas schmal geraten; keine Epubs mit Kopierschutz.“

test (Stiftung Warentest)
Heft 1/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„Der neue Kindle liegt gut in der Hand, sein Display überzeugt. Das Gerät legt den Nutzer aber stark auf Amazon-Bücher fest.“

Guter Rat
Heft 1/2012
Platz 2 von 6
Note: 1,5

„Top Preis Leistung“

„Der Amazon-Reader lädt Bücher ohne PC via WLAN aus dem Netz und legt automatisch eine Sicherheitskopie in der Cloud an. Der Buchshop soll 800000 Titel bieten, darunter auch kostenlose Klassiker. Praktisch das integrierte Wörterbuch.“

PCgo
Heft 1/2012
Platz 1 von 4
„sehr gut“

„Amazons neues Lesegerät ist die Empfehlung für echte Leseratten. Er ist klein, leicht und handlich. Zwar verfügt der Kindle nicht über einen Touchscreen, doch blättert es sich über die auf beiden Seiten des Gerätes angebrachten Kipptasten wirklich gut. Über die Home-Taste am unteren Geräterand gelangen Leser zu ihrer digitalen Bibliothek. Die Navigation darin ist einfach. Und über WLAN sind Amazon-E-Books kinderleicht und schnell übertragen. Notizen einzugeben, ist wenig spaßig.“

c't
Heft 24/2011
6 Produkte im Test
ohne Endnote

Display / Touchscreen: „sehr gut“ / -;
Laufzeit: „sehr gut“;
Bedienung / Funktionsumfang: „schlecht“ / „schlecht“;
Optionen Epub / PDF: „gut“ / „schlecht“;
Lesestoff im Shop: „sehr gut“;
Lesestoff allgemein deutsch / englisch: „gut“ / „sehr gut“.

E-MEDIA
Heft 4/2012
Platz 2 von 4
„gut“ (4 von 5 Sternen)

„Der Kindle macht zunächst durch seinen günstigen Preis auf sich aufmerksam, enttäuscht aber auch bei Darstellungsqualität und Verarbeitung nicht. Wer hauptsächlich Bücher liest und selten Texte z.B. für Notizen oder Suchanfragen eingibt, findet in ihm einen sehr guten E-Reader.“

CHIP
Heft 2/2012
Platz 1 von 7
94 von 100 Punkten

„Testsieger“, „Preistipp“

Mobilität (50%): 88 von 100 Punkten;
Tempo (30%): 100 von 100 Punkten;
Display (20%): 100 von 100 Punkten.

HomeElectronics
Heft Nr. 1 (Januar 2012)
3 Produkte im Test
ohne Endnote

„... Die Menüs sind sehr schlicht gehalten, und in grossen Büchersammlungen verliert man leicht den Überblick. Ohne Tastatur und Touchscreen steuert man über die schmalen und abgewinkelten Blättertasten links und rechts des Displays sowie die Menütasten ... Der Kindle liegt an sich gut in den Händen, für ein komfortables einhändiges Lesen sind die Blättertasten aber ein wenig zu schmal geraten. ...“

PC Pr@xis
Heft 1/2012
Platz 5 von 6
„gut“ (2,3)

Preis/Leistung: „gut“

„Klein und leicht und günstig, nur für Amazon-Bücher.“

SFT-Magazin
Heft 12/2011
Platz 1 von 2
„gut“ (1,6)

„Plus: Fein aufgelöstes Monochrom-Display; Schnelle Arbeitsgeschwindigkeit.
Minus: Verarbeitet keine EPUB-Dateien; Speicher nicht erweiterbar.“

tablet pc
Heft 3/2011
Platz 4 von 6
1,4; Oberklasse

Preis/Leistung: „gut - sehr gut“

„Beim Kindle 4 wurde an der richtigen Stelle gespart, denn die unkomplizierte Bedienung ist geblieben, konnte sogar noch verbessert werden, wenn man von der Tastatur einmal absieht.“

Computer Bild
Heft 24/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Toll, wie klein und leicht der neue Kindle ist. Wegen der technischen Abstriche hätte er aber noch etwas günstiger sein dürfen. Und wer schon einen Kindle hat, braucht den neuen nicht.“

Computer - Das Magazin für die Praxis
Heft 1/2012
Platz 1 von 4
„befriedigend“ (2,71)

„Testsieger“

„Der Kindle-Leser von Amazon hat mit das beste Bild auf dem Markt, er bietet besten Kontrast und ist auch komplett entspiegelt. Gutes lässt sich auch über Bedienung und Ausdauer berichten. Käufer binden sich mit dem Kauf aber an Amazon, da der Kindle aufs hauseigene AZW-Format setzt, das auf keinem anderen Lesegerät funktioniert.“

notebookcheck.com
10/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Der Kindle eReader tut das, was er soll: eBooks wiedergeben. Und das macht er wirklich gut. Das Lesen auf dem Kindle ist angenehm und auch nach längerer Zeit gibt es keinerlei Kopfschmerzen. Das Herunterladen der Bücher geht schnell und einfach und das Synchronisieren der Seiten zwischen mehreren Geräten ist eine praktische Sache. Dank seiner kompakten Ausmaße und seines geringen Gewichts ist der Kindle auch ein Gerät, das man stets mit sich führen kann. ...“

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Meinungen (1.891)

Einschätzung unserer Autoren

Amazon.com Kindle 4 Wi-Fi
Abgespeckt und lukrativer Dumping-Preis

Nach wochenlangen Spekulationen ist es nun raus: Das neue Einstiegsmodell in die eReader-Familie der 4. Generation von Amazon, der Kindle eReader, wird gegenüber seinem Vorgänger deutlich abgespeckt sein und zu einem Dumping-Preis unter 100 Euro angeboten. Die Verkaufsstrategie des Internethändler ist damit eindeutig: Mit dem Gerät soll endlich ein attraktives Angebot vorliegen, um die für das lukrative Geschäft mit eBooks notwendige Hardware in großer Anzahl an die Kundschaft zu bringen.

Der große Durchbruch nämlich ist E-Book-Readern, im Gegensatz zu den Tablet-PCs, bis jetzt verwehrt geblieben. Zwar sind die Verkaufszahlen nicht schlecht, und auch das Angebot ist recht groß. Doch gerade in der Preisklasse unter 100 Euro, regelrecht eine magische Grenze, waren bislang hauptsächlich eReader mit einem LC-Display zu haben – mit all den Nachteilen hinsichtlich Lesbarkeit unter freiem Himmel und (dürftiger) Akkulaufzeit, die LCDs von der E-Ink-Technologie unterscheidet.

Mit dem neuen Einstiegsmodell des Branchenprimus könnte sich die Situation nun zugunsten der „echten“ E-Book.-Reader spürbar verbessern. Der Reader wird für 99 Euro angeboten, also so günstig, dass bereits gemunkelt wird, dass Amazon mit jedem Gerät ein kleines Minus macht, das jedoch durch den anschließenden Verkauf des digitalen Lesestoffs wieder ausgeglichen wird – eine Verkaufsstrategie, die im Druckermarkt schon lange erfolgreich angewendet wird. Denn auch dort schwemmt den Hersteller die Tinte das Geld in die Kassen und weniger die Drucker.

In Sachen Ausstattung wiederum hat Amazon die Tastatur des Vorgängermodells weggelassen, der Neue wird über ein Vier-Wege-Kreuz sowie Tasten gesteuert. Diese Änderung dürfte für die Navigation im Menü sowie beim Umblättern keine nachteiligen Folgen mit sich bringen. Ob es allerdings noch genauso einfach sein wird, Anmerkungen zu machen, im E-Book-Store zu stöbern oder Textpassagen zu markieren, wird sich erst noch zeigen. Der Vorteil des Verzicht auf die Tastatur liegt hingegen förmlich auf der Hand: Der neue Reader ist deutlich kleiner und leichter als sein Vorgänger, nämlich nur noch 166 x 114 x 8,7 Millimeter groß und 170 Gramm leicht – statt vormals 190 x 123 x 8,5 Millimeter und 241 Gramm. Außerdem, so ein Kritikpunkt vieler Besitzer des Kindle 3, kann als Menüsprache nun Deutsch ausgewählt werden.

Dass hingegen der Kindle 4 etwas weniger Speicherplatz haben wird, dürfte die wenigsten wirklich stören – 2 GB Lesestoff lassen sich in keinem Urlaub herunterlesen –, was sicherlich auch für die fehlende MP3-Funktion und die etwas kürzere Akkulaufzeit gilt. Denn die 4. Generation bietet immer noch eine attraktive Ausstattung, nun aber zu einem Dumping-Preis, der Neukunden geradezu magisch anziehen wird – wie zu hoffen ist, denn den praktischen digitalen Lesegeräten sollte ihre schon lange fälliger Erfolg nicht mehr länger vorenthalten werden. Dass langjährige E-Reader-Profis über das eher dürftige „Innovationspotenzial“ des neuen Readers schimpfen, wird Amazon hingegen verschmerzen können – sofern sich jedenfalls das Gerät, wie erhofft, spätestens im Weihnachtsgeschäft wie geschnittenes Brot verkauft. Die Auslieferung erfolgt übrigens ab 12. Oktober, über Amazon kann aber jetzt schon vorbestellt werden. Der Vorgänger wiederum, der sich nun Kindle Keyboard nennt, ist in der WLAN-Version für 119 Euro (Amazon) zu haben.