125 Euro sind für einen 22-Zöller wahrlich ein Schnäppchen. So viel kostet der seit Ende September 2009 bei Aldi Nord verkaufte 22-Zöller MD 20122 von Medion. Aufgrund der Aktualität des Angebots und natürlich des extrem niedrigen Preises hat sich die Stiftung Warentest zu einem Schnelltest des Schnäppchens entschlossen. Fazit: Wer einen Monitor mit viel Fläche für die Büroarbeit und das Anzeigen (nicht: für das Bearbeiten!) von Fotos sucht, wird zufrieden mit dem Gerät sein. Doch für Videos und vor allem Spiele ist der TFT zu lahm.
In puncto Bilddarstellung überzeugte der Medion MD 201222 mit kräftigen und natürlich wirkenden Farben, und auch der Kontrast und die Schärfe, so die Stiftung Warentest, seien „angenehm hoch“ - zumindest, nachdem die automatische Kontrastverbesserung zugeschaltet wurde. Sobald jedoch schnelle Bewegungen ins Spiel kommen, „schmiere“ das Bild in der Werkseinstellung sehr schnell ab. Der Test weiß von „reichliche Schlieren“ bei zügigen Bewegungen zu berichten, und 27 Millisekunden Reaktionszeit sind auch nicht gerade eine Glanzleistung.
Wer demnach momentan noch darüber nachdenkt, sich den MD 20122 eventuell zuzulegen, sollte nach dem klaren Testergebnis von Stiftung Warentest damit rechnen, dass er dem TFT möglichst nur statische Bilder zumuten kann, keinesfalls jedoch schnelle Spiele oder Filme – damit die 125 Euro Anschaffungspreis auch wirklich ein Schnäppchen bleiben und nicht zur Enttäuschung werden. - - Zum Testbericht von „Stiftung Warentest“ führt dieser Link, zum Testfazit dieser Link.
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Stiftung Warentest
- Erschienen: 20.11.2009 | Ausgabe: 12/2009
- Details zum Test
ohne Endnote
„Für Büro und Foto bietet der Aldi-Monitor ein gutes Bild, für Spiele und Video ist er zu langsam.“
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