Ein nicht genutzter 3,5-Zoll-Schacht an einem PC-Gehäuse kann ab sofort mit einem praktischen Kombi-Gerät von Akasa sinnvoll zweckentfremdet werden. Beim BayMaster S (Produktbezeichnung: AK-ICR-10U3) handelt es sich nämlich um einen Speicherkartenleser, der zugleich als Wechselrahmen für Festplatten oder SSDs eingesetzt werden kann.
Als Kartenleser schluckt das Gerät jede Menge an Speicherkarten, namentlich sämtliche Versionen des Memory Stick (Pro, Pro Duo, Magic Gate, Extreme, Ultra), der Secure Digital, also SDXC, SDHC, SD, Ultra, Extreme, Elite Pro, High Speed, MMC, MMC Mobile sowie Extreme Digital (xCard Typ H/M) sowie M2-Karten (microSDHC). Der eigentlich Clou liegt aber darin, dass in einen separaten Schacht auch Festplatten oder SSDs ohne größere Umstände eingeschoben werden können – kein Einbau ist notwendig, die Platten können also ganz nach Belieben ausgelesen beziehungsweise gewechselt werden (Hot Swap). Die einzige Beschränkung liegt im Formfaktor: In den Schacht passen nur 2,5-Zoll-Festplatten. In puncto Datentransferraten hingegen ist das Gerät recht flott: Laut einem ersten Tests des Internetportals VR-Zone.com liest und beschreibt es die Festplatten so schnell wie über eine SATA-Schnittstelle, lediglich bei der eingeschobenen SSD zog das Gerät im direkten Vergleich mit einem Anschluss via SATA den Kürzeren und erreichte die maximale Performance nicht ganz (180 MB/s zu 210 MB/s). Der via USB-2.0 angeschlossene Cardreader hingegen brachte es auf sehr beachtliche 32 bis 35 MB pro Sekunde.
Das äußerlich an die alten Floppy-Laufwerke erinnernde Gerät ist demnach für alle eine sinnvolle Investition, die häufiger mit diversen (externen) Festplatten hantieren und nach einer sauberen, unkomplizierten Lösung zum Auslesen der Platten suchen – ohne dass der Schreibtisch mit einer separaten Dockingstation zugestellt wird. Dabei ist die Akasa sogar noch recht preiswert und gewinnt damit noch mehr an Attraktivität. Momentan ist sie via Amazon für etwas knapp über 25 Euro zu haben – kein Wunder also, dass VR-Zone.com dem Kombigerät einen „Good Price Award“ verliehen hat und lediglich die etwas unglücklich gewählte Farbe für die Außenverkleidung zu monieren weiß: Beim Testprodukt war sie nämlich beige, die Akasa ist aber auch, ein Trost, in Schwarz lieferbar.
16.06.2011

























