Im Prinzip, so schreiben es auch die meisten Besitzer einer Fresh Time Cafe KAM 200, ist ein Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen einem aus Pulver zubereiteten natürlich aus Geschmacksgründen vorzuziehen und daher eine Maschine mit Mahlwerk eigentlich die erste Wahl. Und hätte die Kaffeemaschine von AEG nicht Probleme mit ihrem integrierten Mahlwerk, wäre die ansonsten gut verarbeitete und auch sehr stylishe Maschine sogar eine gute Wahl. Doch die Schwächen des Mahlwerks haben der KAM 200 leider nicht wenige negative Kundenbewertungen eingebracht.
So lasse sich zwar bei der Fresh Time Cafe KAM 200 der Mahlgrad verändern – jedoch nur in drei Stufen und eigentlich auch nur unmerklich, denn die Ergebnisse der Mahlvorgänge würden sich sehr ähneln. Kritisiert wird vor allem, dass die Maschine die Bohnen zu grob mahlen würde und daher auch mehr Kaffee pro Kanne benötige. Außerdem klagen einige Benutzer darüber, dass die KAM 200 wegen einer fehlenden Abdeckung über dem Filter auch Kaffeepulver verschwenden, weil „herumspritzen“ würde.
Eine ganz ähnlich gelagerte Klage liest man auch über den Wasserverbrauch der Fresh Time Cafe KAM 200. Der Anteil des Schwitzwassers sei sehr hoch, die Maschine stehe beinahe „unter Dampf“ – mit dem Ergebnis, dass um die KAM 200 herum sich kleine Wasserpfützen bilden. Das verschwendete Wasser fehlt dann aber in der Kanne und verfälsche den Geschmack des Kaffees.
Die beiden soeben angeführten Mängel bilden die Hauptkritikpunkte an der Fresh Time Cafe KAM 200, und da es sich nicht um seltene, vereinzelte Kundenmeinungen handelt, muss befürchtet werden, dass die KAM 200 tatsächlich technisch nicht als ausgereift gelten kann.
20.04.2010


















