Beim Acer P7290 muss man den Raum nicht unbedingt abdunkeln, um kontrastreiche und helle Bilder an die Wand zu werfen: Die Leuchtkraft soll laut Hersteller bei 5000 ANSI-Lumen liegen, das native Kontrastverhältnis bei 3000:1.
Schaltet man vom Standard-Betrieb in den Eco-Modus, dann erreicht der DLP-Projektor immer noch stattliche 4000 ANSI-Lumen. Gleichzeitig verringert sich das Betriebsgeräusch von 35 auf 29 Dezibel und die Lebensdauer der 350 Watt-Lampe erhöht sich von 2000 auf 3000 Stunden. Der P7290 löst nativ in 1024 x 768, maximal in 1680 x 1050 Pixeln auf und erreicht eine Bilddiagonale von 300 Zoll, also rund 762 Zentimeter im 4:3 Format. Dank Keystone-Korrektur – vertikal 40 Grad, horizontal 15 Grad – muss er nicht mittig vor der Leinwand stehen. Für externe Zuspieler hält das Gerät eine ganze Reihe an Anschlüssen bereit: Einen HDMI- und einen DVI-Eingang, beide mit HDCP-Unterstützung, eine Komponenten-Buchse, S-Video, zwei Composite-Video-Eingänge, VGA und zwei 3,5 Millimeter-Klinkeneingänge. Das Signal lässt sich per VGA an einen externen Monitor weiterleiten, der Ton wird via SPDIF oder über die beiden integrierten, drei Watt starken Lautsprecher ausgegeben. Obendrein hat Acer dem Modell eine USB-Schnittstelle spendiert. Die angeschlossen Quelle erkennt der Beamer automatisch und wählt die passenden Einstellungen. Hohen Bedienkomfort versprechen außerdem ein Installations-Menü zum Ausrichten auf die Projektionsfläche, eine Quick-Start-Funktion und eine Funktion zum automatischen Abschalten. Im Lieferumfang sind bis auf die HDMI-Verbindung alle nötigen Kabel sowie eine Fernbedienung samt Batterien enthalten.
Um auch in großen Räumen, die sich nicht vollständig abdunkeln lassen, klare Bilder an die Wand zu werfen, braucht es einen leuchtstarken Projektor wie den P7290. Anschlussseitig gibt sich das Gerät ebenfalls keine Blöße. Wie hell der Beamer wirklich wird und wie es um die Qualität der Projektionen bestellt ist, werden die ersten Tests zeigen.
09.02.2010



