Im Standardbetrieb bringt es die 180 Watt starke Lampe des Acer P1200 auf 2600 ANSI-Lumen und der Lüfter entwickelt ein Betriebsgeräusch von 28 Dezibel. Im Eco-Modus ist das Gerät mit 2080 ANSI-Lumen zwar nicht ganz so hell, dafür drei Dezibel leiser.
Außerdem erhöht sich die Lebensdauer der Lampe im Eco-Modus von 4000 auf 5000 Stunden. Die physikalische Auflösung des P1200 liegt laut Hersteller bei 1024 x 768 Pixeln (XGA), wobei der Projektor auch mit Signalen in 1080p (1920 x 1080) bis hin zu UXGA (1600 x 1200) zurecht kommt. Neben dem 4:3 Format unterstützt er demnach Bilder mit einem Seitenverhältnis von 16:9, das Kontrastverhältnis beziffert Acer mit 3700:1. Dank vertikaler Keystone- beziehungsweise Trapezkorrektur von +/- 40 Grad (manuell und automatisch) lässt sich der Beamer problemlos an der Decke montieren und wirft trotzdem unverzerrte Bilder an die Wand. Eben jene haben eine Größe von 23 Zoll bis maximal 300 Zoll. Mit an Bord ist ein Lautsprecher, der mit einer Ausgangsleistung von zwei Watt belastet wird. Verbindet man seinen Computer über VGA mit dem Beamer, dann nimmt das Gerät den Ton über einen 3,5 Millimeter-Eingang entgegen. In Sachen Anschlussfreude hält der P1200 außerdem HDMI, Composite-Video und S-Video bereit. Wer ein Komponentenkabel anschließen will, der braucht einen separat erhältlichen VGA-Adapter. Der Hersteller hat ferner einen VGA-Ausgang und eine USB-Schnittstelle verbaut. In Sachen Komfort punktet der Beamer mit einer Quick-Start-Funktion zur schnellen Inbetriebnahme – laut Acer bootet er innerhalb von 15 Sekunden – und mit einer Funktion zum automatischen Abschalten nach einer vorher festgelegten Zeitspanne ohne Signal.
Der Acer P1200 ist leuchtstark, anschlussfreudig und überzeugt nicht zuletzt mit seinem gefälligen Design. Bleibt abzuwarten, wie er in den Fachmagazinen abschneidet. Wer die WM 2010 im Großformat verfolgen will, der bekommt den DLP-Beamer zur Zeit für knapp 500 Euro.
26.04.2010








