Einschätzung unserer Autoren
Acer H-7531-D
Zwei HDMI-Eingänge
In Sachen Kontrastverhältnis will Acer ebenfalls nachgebessert haben. So erreicht der Newcomer aus der H7-Serie einen Wert von 50000:1, beim Vorgänger waren es 40000:1. Ansonsten hat sich nichts verändert, zumindest nicht mit Blick aufs Datenblatt: Der DLP-Projektor bringt es auf eine native Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (16:9 Format), unterstützt das 24p-Kinoformat und wirft die Bilder mit 2000 ANSI-Lumen an die Wand. Wer sich für den Eco-Modus entscheidet, erhöht die Lebenserwartung der 230 Watt starken Quecksilber-Hochdrucklampe von 2500 auf 4000 Stunden, muss dann allerdings einen Helligkeitsverlust von 400 ANSI-Lumen in Kauf nehmen. Im Normal-Modus entwickelt das Gerät ein Betriebsgeräusch von 29 Dezibel, im Eco-Modus sind es laut Hersteller 26 Dezibel. Für die Qualität der Bilder bürgt „ColorBoost II+“, eine Kombination aus „BrilliantColor DarkChip 2“, einer Lichtsteuerungstechnologie von Osram und Philips sowie einem Farbrad mit sechs Segmenten, das die Zeitschrift „Netzwelt“ beim Test des H7530D als „vorsintflutlich“ beschrieben hat. Ein Lens-Shift bleibt auch beim Nachfolger außen vor. Trotzdem empfiehlt sich das Gerät für die Deckenmontage, denn Acer setzt auf eine vertikale Keystone-Korrektur von +/-15 Grad. Zur Ausstattung gehört ferner eine Funktion zur Wandfarbenkorrektur. Der 3,2 Kilogramm schwere und mit einem Mono-Lautsprecher bestückte Beamer muss mindestens 150 Zentimeter und darf – um gute Ergebnisse zu erreichen – maximal zehn Meter von der Leinwand entfernt stehen.
Obwohl der H7530D in den Tests der Fachmagazine keine perfekten Ergebnisse erzielt, empfiehlt er sich als fähiger und vergleichsweise günstiger Begleiter. Bleibt abzuwarten, ob Acer die Schwächen beim H7531D ausbügeln konnte. Bei amazon wird der Newcomer für rund 850 Euro gehandelt.








