Technisch lassen sich derzeit, sieht man einmal von den LED-Modellen ab, die Bildschirme für den breiten Markt kaum mehr verbessern. Hersteller wie Acer setzen daher seit geraumer Zeit immer mehr auf das Design ihrer TFT, um den Verkauf anzukurbeln oder am Laufen zu halten. Ein Beispiel für diese Strategie ist der H234H, denn Acer für den Sommer 2010 angekündigt hat.
Zusätzlich zum bereits weit verbreiteten Klavierlackfinish versucht der 23-Zöller mit einem abgerundeten Standfuß aus Acrylglas die Aufmerksamkeit potentieller Käufer auf sich zu ziehen, und damit die Optik noch etwas mehr hergibt und wohnzimmertauglich wird, ist der Rand des Standfußes sogar transparent. Soll beim neuen Monitor demnach das Design eine wichtige Rolle spielen, ist der H234H sicherlich eine Blick wert.
In technischer Hinsicht wiederum dürfte der G234H wohl kaum enttäuschen. Er ist ausgelegt für den Office- sowie vor allem für den Multimediabetrieb, bietet dafür eine Full-HD-Auflösung im Kinoformat (16:9) und auch eine HDMI-Schnittstelle, über die er mit den gängigen Zuspielgeräten inklusive Blu-ray-Player, Set Top Boxen und Spielekonsolen kombiniert werden. In Tests schlagen sich die aktuellen Monitore in der Regel alle sehr gut bis gut, Ausfälle in puncto Bildqualität sowie auch Spieletauglichkeit treten eigentlich kaum noch auf.
Mit anderen Worten: Die Hersteller tun gut daran, auf das Äußere ihrer TFTs einen großen Wert zu legen, und da sich der H234H in dieser Disziplin mächtig ins zeug legt und auch der von Acer angesetzte Preis von 239 Euro sicherlich noch nachlassen wird, hat er gute Chancen, ab Sommer/Herbst 2010 auf vielen Schreibtischen zu landen – und zum Beispiel dem ebenfalls sehr hübschen und dazu noch preiswerten (Amazon-Preis: 170 Euro) LG Electronics Flatron W2353V-PF Konkurenz zu machen.
18.06.2010






















