Das Aspire TimelineX 4830TG wiegt zwar nur 2.200 Gramm, unterwegs lässt sich das Subnotebook allerdings trotzdem kaum nutzen. Der Grund: Acer hat das 14-Zoll große und mit 1.366 x 768 Bildpunkten auflösende Display leider nicht entsiegelt.
Das ist ärgerlich, schließlich sind Subnotebooks in erster Linie für den mobilen Einsatz gedacht. Immerhin verspricht die glänzende Oberfläche dafür hohe Kontraste und eine satte Farbdarstellung. An Schnittstellen wiederum gibt es die üblichen Basics, also VGA, HDMI zur digitalen und damit verlustfreien Bildübertragung an ein größeres Panel sowie drei USB-Ports. Von letzteren unterstützt dabei einer den 3.0-Standard für flotte Datentransfers. Hinzu kommt noch ein Kartenleser, der jedoch nicht SDXC-fähig ist. Ins Netz geht es WLAN nach 802.11 b/g/n, zudem kann der an der 14-Zöller via Bluetooth 2.1 ohne lästige Kabel mit Maus, Headset oder sonstigen kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.
Gut ist die verbaute Hardware. Als Prozessor zum Beispiel arbeitet ein Intel Core i5-2450M, der mit seinen zwei Kernen und der ordentlichen Taktfrequenz (3,1 GHz im Turbo Boost) selbst vor härteren Jobs nicht so schnell in die Knie geht. Zu denken wäre hier etwa an die Konvertierung von Videodateien. Bei der Grafik wiederum setzt Acer auf eine dedizierte Nvidia GeForce GT 540M. Dediziert bedeutet, dass sie über einen separaten Videospeicher verfügt (2 GByte) und deshalb nicht auf die Reserven des Prozessors (4 GByte) zurückgreift. Leistungsmäßig gehört die Grafik zur Mittelklasse, mit anderen Worten: Das ein oder andere PC-Game sollte auch bei höheren Details drin sein. Abgerundet wird das Paket schließlich von einer 750 GByte großen Festplatte.
Beim Acer Aspire TimelineX 4830TG stimmen die Hardware und die Anschlussleiste, dafür ist das glänzende Display ein ordentlicher Minuspunkt. Wer damit leben kann, muss für das Subnotebook bei Amazon derzeit knapp 600 EUR auf den Tisch legen.
26.04.2012


















