Mit dem Aspire Timeline Ultra M5 bietet Acer seit Ende 2012 ein Ultrabook der 15 Zoll-Klasse an – allerdings sind die ersten Reviews etwas durchwachsen. Auffällig zum Beispiel: Das Modell gehört anscheinend nicht gerade zu den leisen Vertretern seiner Zunft.
Bei harten Jobs Ohropax bereithalten
Die Computer Bild etwa teste in der Ausgabe 18/2012 die Version M5-581TG-73514G25Mas und ermittelte bereits bei moderater Belastung – etwa beim Surfen auf mehreren Internetseiten – einen Geräuschpegel von 1,6 Sone. Das ist zwar nicht laut, sofern man seine Ruhe braucht, kann es die Konzentration allerdings durchaus beeinträchtigen. Noch schlechter indes sieht es bei harten Jobs aus. Hier nennt das Magazin den Lüfter „nervig“. Wer anspruchsvollere Spiele zocken oder mit dem Notebook richtig arbeiten möchte, sollte folglich ein Paar Ohropax bereithalten.Gute Systemperformance
Weitaus besser ist dagegen die Performance. Beispielsweise attestieren die Redakteure dem Intel Core i7-3517U ein hohes Arbeitstempo, zudem sei die dedizierte Nvidia-Grafik GeForce GT 640M stark genug, um viele Spiele flüssig wiederzugeben. Abgerundet wird die Hardware schließlich von vier GByte RAM und einer 256 GByte großen SSD. Verglichen mit einer normalen Festplatte bietet Letztere dabei mehrere Vorteile. Sie ist deutlich robuster, verbraucht weniger Strom – und ermöglicht einen flotteren Zugriff auf gespeicherte Daten.Display, Maße und Anschlüsse
Das Display wiederum bietet eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln auf 15,6 Zoll, wobei die Oberfläche leider nicht entspiegelt und damit anfällig für Reflexionen ist. Positiv dafür: Die Bauhöhe liegt bei knapp 20 Millimetern, das Gewicht wiederum bei 2.300 Gramm. Für ein Mitglied der 15 Zoll-Klasse sind das ordentliche Werte. An Anschlussoptionen schließlich gibt es WLAN, Bluetooth, einen Kartenleser, einen digitalen HDMI-Ausgang sowie drei USB-Buchsen, von denen immerhin eine den flotten 3.0-Standard unterstützt.Positiv am Acer Aspire Timeline Ultra M5 sind das flache wie leichte Gehäuse und natürlich die starke Hardware, weniger gut dafür das Panel und der Geräuschpegel, gerade unter Last. Unterm Strich also eher ein durchwachsenes Angebot – vor allem mit Blick auf die derzeit im Netz aufgerufenen Konditionen (knapp 1.100 EUR).















