Beim Aspire 7250 von Acer kommt die Hardware nicht von Intel, sondern aus dem Hause AMD. Dabei versprechen sowohl der Prozessor (E-350) als auch die verbaute dedizierte Grafikkarte (Radeon HD 6470M) eine solide Performance.
Solide meint in diesem Zusammenhang natürlich, dass man die Leistungsfähigkeit immer vor dem Hintergrund der momentan aufgerufenen Anschaffungskosten (450 Euro bei Amazon) betrachten muss. Das heißt: Performance-Wunder darf man von dem Notebook sicher nicht erwarten, doch die Anwendungen des täglichen Betriebs (Office, Surfen, etwas Bildbearbeitung) sollten von dem mit 1,6 GHz rechnenden E-350 ausreichend schnell erledigt werden. Ansonsten bietet die Hardware 4 GByte RAM, eine 640 GByte große Festplatte und eine Radeon HD 6470M, die für das flüssige Abspielen von HD-Videos völlig ausreicht. Spiele sind dagegen kaum möglich, vor allem der ziemlich knappe Speicherbus (64 Bit) zwischen Grafikchip und separatem Videospeicher (1 GByte DDR3) dürfte in diesem Zusammenhang problematisch sein. Das 17,3 Zoll große Panel löst mit guten 1.600 x 900 Bildpunkten auf, stellt Medieninhalte im gewohnten Breitbild-Format dar und soll laut Datenblatt eine Reaktionszeit von acht Millisekunden bieten. Wer damit nicht zufrieden ist, kann gespeichertes Bildmaterial über einen HDMI-Port verlustfrei in höchster Datenqualität an einen externen Bildschirm senden. Darüber hinaus gibt es eine VGA-Buchse, einen Kartenleser sowie drei USB 2.0-Slots für die Kommunikation mit Maus, Drucker und sonstigen externen Peripheriegeräten. Seinen Platz im World Wide Web findet das 3,3 Kilogramm schwere Notebook schließlich drahtlos via WLAN, auf Bluetooth muss man dagegen leider verzichten.
Was bleibt unterm Strich als Fazit? Wer sein Anforderungsprofil an das Notebook auf die oben beschriebenen Tätigkeiten begrenzt und zudem auf Games mit hoher Datenintensität verzichten kann, der ist beim Acer Aspire 7250 sicher nicht an der falschen Adresse.
11.10.2011










