Der Acer AF318 ist ein Hingucker. Anders als die meisten anderen digitalen Bilderrahmen hat er einen weißen, besonders breiten und abgerundeten Rahmen mit chromglänzendem Innenrand. Der sauber verarbeitete Rahmen sieht daher auf dem Schreibtisch oder im Regal besonders schick aus. Die Bilddarstellung hingegen nimmt sich dagegen etwas zurück: sie wird in Schärfe und Details zwar als ordentlich bewertet, allerdings scheint die Farbwiedergabe etwas blass zu sein. Fotos werden auf dem 8 Zoll großen Bildschirm in einer Auflösung von 800 x 600 Pixel und im 4:3-Format gezeigt.
Entgegen dem vollmundigen Versprechen von Acer hat der AF318 Fotorahmen keinen kompletten Touchscreen, sondern nur einen 2 Zentimeter breiten berührungsempfindlichen Bereich am unteren Bildrand. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über diesen Rand, am Rahmen selbst gibt es nur einen Netzschalter. Die Handhabung der Steuerung ist wohl Übungssache, da man den Druck auf die virtuellen Tasten genau dosieren muss und die Reaktion des Gerätes wohl teilweise nur langsam erfolgt. Der LCD-Bildschirm arbeitet mit einer LED-Hintergrund-Beleuchtung und ist dadurch besonders stromsparend im Betrieb. Die Front ist mit einer entspiegelten Glasscheibe ausgestattet, um Reflexionen zu vermeiden. Eine Wiedergabe von Musik und Videos ist nicht möglich. Der Rahmen besitzt einen Speicher von 512 MB, um Bilder hochzuladen, SD, MMC- und xD-Speicherkarten vom Fotoapparat werden auch gelesen. Der Anschluss von USB-Speichermedien ist möglich. Kritisiert wird, dass der Standfuß des Rahmens wackelig ist und sehr genau ausgerichtet werden muss, um nicht nachzugeben.
Der Acer AF318 bietet eine akzeptable Leistung für einen mittleren Preis (bei Amazon: 75 Euro) Wer einen schick gestalteten Rahmen ohne viele Zusatzfunktionen sucht, der liegt hier richtig.
21.06.2010




















