Milch: Markenmolkereien verkaufen Gen-Produkte

Foto: flickr.com/akuepper

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Initiiert durch die Naturschutzorganisation Greenpeace wurde vor Kurzem das Kraftfutter von vier landwirtschaftlichen Betrieben je Molkereien analysiert. Das beunruhigende Ergebnis: Jeweils drei von vier Lieferanten der Markenhersteller Weihenstephan, Allgäuland und Bärenmarke füttern ihre Kühe mit gentechnisch verändertem Sojaschrot aus Südamerika. Zudem werben alle Milchmarken mit regionaler und naturnaher Milchproduktion – eine dreiste Lüge.

Greenpeace fordert die Molkereien auf ihrer Homepage dazu auf, die Verfütterung von Gen-Soja durch ihre Lieferanten nicht weiter zu dulden. Bekanntlich ist die Genmanipulation von Pflanzen riskant, denn dadurch können unerwünschte Stoffe mit Nebenwirkungen entstehen. Außerdem werde Gen-Soja stärker gespritzt. Der Hersteller der Marke Landliebe stellt hier ein Vorbild dar, denn seine Milchlieferanten verfüttern keine Gen-Pflanzen. Bleibt zu hoffen, dass andere Molkereien nachziehen.