Das aus Nordamerika stammende Kraut Ambrosia verbreitet sich zunehmend auch in Deutschland. Diesen und nächsten Monat steht es in voller Blüte. Seine Pollen enthalten besonders aggressive Allergene. Es gibt aber doch ein paar Dinge, die Allergiker tun können.
Das in den Pollen von Ambrosia enthaltene Eiweiß löst starke allergische Symptome aus, die bei fast jedem zweiten Patienten asthmatische Beschwerden auslösen. Überall wo Ambrosia sich ausbreitet, steigen die allergischen Beschwerden der Bevölkerung. Laut einer aktuellen Studie sind 10 bis 17 Prozent der Schulkinder in Deutschland auf Ambrosia-Pollen sensibilisiert. Gängige anti-allergische Medikamente können zwar meistens helfen, starken Allergikern empfehlen Experten wie Professor Torsten Zuberbier von der Charité Berlin jedoch, sich über eine Immuntherapie zu informieren.
Ambrosia wächst mit Vorliebe auf Brachflächen, Schuttflächen, Randstreifen und Böschungen, aber auch auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. In Deutschland mit Abstand am weitesten verbreitet ist es in Niederlausitz, südwestlich von Cottbus. Ebenfalls kommt es in Südhessen um Darmstadt, in der Region Mannheim/Ludwigshafen/Karlsruhe und Südostbayern in größeren Kolonien vor.
Ambrosia sollte mit Handschuhen und möglichst allen Wurzeln entfernt werden. Es wird nicht als Grüngut, sondern mit dem Hausmüll entsorgt, um seine Verbreitung einzudämmen.