Investmentfonds
Kosten korrekt ermitteln – die Total Expense Ratio
Anleger sollten vor dem Erwerb eines Investmentfonds einen genauen Blick auf die Kosten werfen, die der Fonds verursacht. Explizit ausgewiesen werden bei den meisten Banken der Ausgabeaufschlag und die Managementgebühr. Die tatsächlichen Kosten liegen aber meistens höher, weil der Fonds zur Deckung verschiedener Ausgaben laufend Vermögen entnimmt.
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Investmentfonds
Der richtige Vertriebsweg als Erfolgskriterium
Privatanleger unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Erfahrungen und ihren Informationsstand bezüglich Kapitalanlagen deutlich. Banken wissen das und gestalten die Preisstruktur von Investmentfonds so, dass unbedarfte Kunden am meisten und besonders gut informierte Kunden am wenigsten zahlen.
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Fonds
Absolute Return – Kapitalerhalt als oberstes Ziel
Das Ziel von Investmentfonds, die sich dem Absolute Return Ansatz verschrieben haben, ist es, eine Rendite von mindestens 0,0 Prozent zu erwirtschaften. Nominale Verluste sollen ausgeschlossen sein. Gleichzeitig sollte in der mittel- und langfristigen Perspektive eine Rendite deutlich im positiven Bereich erzielt werden.
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Fonds
Nischen-ETFs – Im Kleingedruckten wird alles auf eine Karte gesetzt
Einige börsengehandelte Investmentfonds bergen versteckte Risiken, die sich nur durch die gewissenhafte Lektüre des Kleingedruckten im Emissionsprospekt erkennen lassen. So investieren einige ETFs (Exchange-traded Fund, wörtlich: „börsengehandelter Fonds“), die kleinere Aktienindizes abbilden, bis zu 40 Prozent des angelegten Vermögens in eine einzige Aktie. Zu den Indizes mit dieser Nachbildungspraxis zählt unter anderem der belgische Aktienindex BEL-20.
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Fondsprospekte
Diese Daten sind wichtig
Anleger haben das Recht auf Einsicht und Aushändigung des Fondsprospekts. Auch wenn die Lektüre zäh erscheint, lohnt sich ein Blick in die Broschüre: Sie gibt Aufschluss über wichtige Größen, die für die Performance entscheidend sein und zudem als Warnsignal dienen können.
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Schwellenmarkt statt Blue Chip
Fonds-Namen sind oft irreführend
Anleger sollten sich bei der Auswahl eines Fonds nicht auf dessen Namen verlassen. Trägt ein Fonds zum Beispiel die Bezeichnung „Blue Chips Europa“ im Namen, bedeutet dies keinesfalls, dass die gesamten Mittel des Fonds in europäische Standardwerte investiert werden.
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Fonds
Expense-Ratio – die Kosten eines Investmentfonds
Investmentfonds verursachen verschiedene Kosten: Beim Erwerb wird in der Regel ein Ausgabeaufschlag fällig. Die Bemühungen des Managements wiederum werden mit der laufenden Verwaltungsgebühr vergütet. Diese beiden Größen werden im Fondsprospekt veröffentlich und können leicht nachvollzogen werden. Über die tatsächlichen Kosten gibt die Expense Ratio Auskunft.
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Fonds
Total Return – Viel Freiheit für das Management
Fonds, die sich am Total-Return-Ansatz ausrichten, zeichnen sich durch einen verglichen mit anderen Investmentfonds großen Spielraum für das Fondsmanagement aus. Total-Return-Fonds können sowohl ausschließlich in eine einzige Assetklasse als auch in mehreren investiert sein. Die Aufteilung des Portfolios ist zudem nicht fix, sondern kann vom Management variiert werden.
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Management-Mehrwert
Fonds auf Korrelation zur Benchmark untersuchen
Anleger sollten aktiv verwaltete Investmentfonds auf ihre Korrelation zur Benchmark hin untersuchen. Die Kosten aktiver Fonds sind sehr viel höher als die börsengehandelter Indexfonds (ETFs), die als nächstes Substitut verstanden werden können. Wird ein Fonds von einem Management verwaltet, sollte dieses die dadurch entstehenden Kosten durch einen entsprechenden Mehrwert rechtfertigen können.
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Ratgeber
Fonds zur Altersvorsorge müssen nicht riskant sein
Die Mehrheit der Anleger setzt Investments in Fonds mit einem höheren Risiko gleich. Diese Annahme ist falsch: Welches Risiko mit einem Fonds verbunden ist, richtet sich nach dessen Ausrichtung. Fonds können eine sehr sichere und zugleich kostengünstige Basis für staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte sein.
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Aktienfonds in der Altersvorsorge
So gehen Sparer geschickt vor
Aktienfonds bieten langfristig die besten Ertragsperspektiven. In der privaten Altersvorsorge und beim Vermögensaufbau sollten sie deshalb mindestens bis zum 50. Lebensjahr eine zentrale Rolle spielen. Um erfolgreich in den Aktienmarkt zu investieren, sollten Anleger einige Grundregeln beachten. Erfolgskriterien sind niedrige Kosten und eine breite Streuung.
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Investment-Wissen
Was sind Reverse-Discount-Zertifikate?
Discount-Zertifikate sind unter Privatanlegern eine beliebte Investment-Lösung, die professionellen Ansätzen der Vermögensverwaltung in Nichts nachsteht. Mit Reverse-Discount-Zertifikaten können Anleger eine Discount-Strategie spiegelverkehrt abbilden.
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Investment-Wissen
Was sind Multi-Discount-Zertifikate?
Discount-Zertifikate zählen zu den beliebtesten strukturierten Anlageprodukten bei deutschen Privatanlegern. Das Prinzip ist einfach und kommt auch in der professionellen Vermögensverwaltung zum Einsatz: Anleger investieren mit einem Preisabschlag in den Markt und erhalten so einen Sicherheitspuffer, der in gewissem Umfang vor fallenden Kursen schützt. Im Gegenzug wird an steigenden Notierungen im Basiswert nur bis zu einem bestimmten Kursniveau partizipiert.
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